Gesellschaftliche Handlungsoptionen

Nach Analyse unseres (Wirtschafts-)Systems ergeben sich fokussierte Handlungsoptionen, die ich zunächst darstelle. Weiterhin ergibt sich die Fragestellung, welche Technologien eine Automatisierung einer Grundversorgung ermöglichen.

Grundlegende Handlungsoptionen

Beschwerden zum Wirtschaftssystem haben fünf Handlungsoptionen in zwei Gruppen. Gruppe eins umfasst die Fragestellung, druck aus der Arbeitsbelastung zu nehmen. Hier haben wir die Optionen der internationalen Kooperationen um:

  1. Arbeitszeitreduktion durch Harmonisierung internationaler Arbeitszeiten auf niedrigem Niveau.
  2. Staatliche Subventionen für Sozialindikatoren. Im Konkurenzmarkt wirde der Arbeitsdruck auf mehr Arbeitnehmer verteilt, die per Subvention des Staates finanziert werden (Gemeinwohlökonomie).

Sowie 3. der Automatisierung einer Grundversorgung über regenerative Energien und Volksdienste von Nahrung, Sicherheit, Wohnungsbau, Gesundheit und Wartung- und Instandhaltung. Hierbei geht es nicht um internationale Kooperationen soweit ersichtlich.

Gruppe zwei umfasst Reformen rund um Eigentumsthemen. Erstens eine Bodenreform, die den Bürgern Boden zuteilt, anstatt es über Märkte zu regulieren, die die Eigenschaft haben unseren finanziellen Wohlstand in Mieten und Wohneigentum abzuschöpfen. Zweitens geht es um eine Eigentumsreform, denn Unternehmen gehören gerechter Weise der Belegschaft und Mieten führen gerechter Weise entweder zu Eigentum oder sind nur laufende Kosten plus Verwaltungspauschale (Vgl. Demokratieunternehmen).

Für unsere Beziehungen geht es vor allem um bessere Kommunikationen und Konfliktmanagement (Vgl. Konfliktmanagement) insbesondere auch über digitale Infrastrukturen (Vgl. z. B. Social-Media-Hygiene).

Schlüsseltechnologien der Automatisierung

Schlüsseltechnologien der Automatisierung sind Computer, Internet & Funk, Nanotechnologien (z. B. Gehirnschnittstellen), Algorithmen, Robotik & Werkzeugmaschinen, Autonomes Fahren, Lagersysteme der Temperierung, regenerative Energien und Stecksysteme und / oder Gußsysteme des automatisierten bauens. Darüber hinaus befinden sich Quantencomputer und neuronale Netzkarten in Entwicklung. Wir können theoretisch eine Automatengesellschaft werden, fraglich ist, mit welcher Kapazität?

Fazit

Nach reiflicher Überlegung ergeben sich wenige fokussierte Handlungsoptionen in unserem Systemen, um die zentralen Gründe von Beschwerden (Frustrationen, Aggressionen) und Einschränkungen der Lebenszufriedenheit zu ändern (Gruppe 1) und einige Eigentumsüberlegungen, die gerechter wären.

Frustrationen und Lösungsmöglichkeiten

In der Tat möchte ich keine Kinder mehr in die Welt setzen. Zur Entschuldigung möchte ich überhaupt mal die Frustrationen zusammentragen, die eine menschenverachtende Welt und Gesellschaft zum Inhalt haben.

Frustrationen international

Soweit ich es erarbeiten konnte, führt das finanziell korrupte, menschlich unempathische Führungssystem der russischen Autokratie einen Krieg zur Sicherung eines Süd-West-Meerzugangs. Finanzielle und staatliche Interessen führen zu Krieg anstatt zu Handelsabkommen. Die Ukrainer verteidigen ihr Hoheitsgebiet: viele Russen und Ukrainer lassen ihr Leben und Familien sind zerrüttet. Vernünftigere Lösungen scheinen in Handelsabkommen zu liegen.

Im Nahen Osten führen (religiöse) Milizen Kriege um Ölfelder und staatliche Macht, ohne dass Demokratie wirklich in diesen islamischen Religionen angelegt ist. Vernünftigere Lösungen liegen in der demokratischen Staatsorganisation.

Während anscheinend Indien und Pakistan wachsen, weil sie mit Lieferkettengesetzen des Westens mitziehen, klagen Menschen über menschenverachtende Bedingungen in der chinesischen Autokratie. Lösungsansätze liegen in der Gewährleistung von Meinungsfreiheiten und internationalen Kooperationen bezüglich Wirtschaftsbedingungen.

Afrikanische Milizen kämpfen um Ressourcen und staatliche Macht, stehen dabei aber UN-Missionen gegenüber, die Ressourcen absichern und demokratische Entwicklungen unterstützen. Vernünftigere Lösungen liegen in demokratischen Entwicklungen.

In Lateinamerika gibt es zunehmende Probleme mit Drogenkartellen, die weltweit exportieren. Lösungsansätze liegen in der Reduktion der Nachfrage und in demokratischen Entwicklungen.

Die westliche Welt steht da mit einem Zustand einer Eigentumsfehlkonzeption, die zu einer „Diktatur der Wirtschaft“ gereicht, anstatt dass wirklich demokratische Verhältnisse in der Politik hergestellt wurden, dominieren eher Wirtschaftslobbies. Vernünftigere Lösungen liegen in einer Eigentumsreform und sinnvoller Weise der Gemeinwohlökonomie. Automatisierungen von Nahrung, Wohnen, Mobilität, Gesundheit und Sicherheit zur automatisierten Kernversorgung der Bürger (Befreiung vom Arbeitszwang) scheinen noch nicht möglich zu sein.

Wir leben unter menschenverachtenden Bedingungen weltweit.

Frustrationen im Inland und Europa

Eigentum scheint eine Fehlkonzeption zu sein und unsere „Wirtschaftsdiktatur“ erscheint weniger als wirklich demokratische Gesellschaft. Repräsentative Politiker*Innen unterliegen Einflüssen der Wirtschaftslobby. Vernünftigere Lösungen sind eine Eigentumsreform (vgl. Demokratieunternehmen) und sinnvoller Weise Gemeinwohlökonomie mit Sozialindikatoren (vgl. zu meinem Sozialindikator: SuscisionHelper: Sustainable Decision Helper (OptEcoBuy)).

Aggressionen, Frustrationen und Ängste sind in der Bevölkerung hoch und Asozialitäten viel zu häufig anzutreffen. Es formiert sich neben einer wirtschaftlich zielführenderen neuen Linken insbesondere auch eine neue Rechte mit Diktatur und Propaganda zum Hintergrund. Vernünftigere Lösungen liegen in Formen der Empathie und Moral sowie der Demokratie.

Mediale Berichterstattungen sind entweder wirtschaftlich oder staatlich und decken die demokratischen Missverhältnisse nicht auf. Professoren*Innen erarbeiten staatliche und wirtschaftliche Forschung und decken gesellschaftliche Missstände nicht auf. Vernünftigere Lösungen liegen in tatsächlichen Meinungsfreiheiten und tatsächlicher journalistischer Arbeit, sowie in unabhängigen Medien (z. B. Blogs), die jedoch nicht zum Leben ausreichen.

Die Lage der Frustrationen reduziert die Arbeitsmotivation (Arbeitsfähigkeit) und Missstände in unseren gesellschaftlichen, arbeitstechnischen und privaten Beziehungen (Vertrauen und Unterstützung) reduzieren unsere Motivation überhaupt noch Beziehungen zu führen und Familien zu gründen (Beziehungsfähigkeit). Depressionen, Scheidungen, Kinderlosigkeiten, Drogenabhängigkeiten und Singledasein haben in der Vergangenheit zugenommen. Vernünftigere Lösungen liegen in mehr Zeit und Valenzen für private Beziehungen sowie in erhöhter Empathie und Moral sowie Reflektion.

Frustrationen persönlicher Art

Soweit für mich analysierbar, stehe ich im Kontakt zu Mitarbeitern und / oder Chatbots des Bundesverfassungsschutzes und werde in asoziale Umfelder buchsiert (Mitbewohner, Arbeitsplätze, Beziehungen) in denen ich im Wesentlichen für das Gute versuche zu arbeiten. Dabei stehe ich unter Dauerbelastungen mit Gehirnkommunikation nahezu während meiner gesamten Wachzeit, die auch paranoide Situationen simuliert haben: Ich bin dauererschöpft und kann kaum mehr in einem Job arbeiten, weil es zu avers ist.

Fazit

Ohne Empathie, Moral und Werte in verantwortlichen Positionen und Beziehungen, sowie journalistischen Freiheiten und vor allem demokratischen Reformen, haben wir langsam kein Interesse mehr, es zu verantworten Kinder in die Welt zu setzen! Erschöpfungen und Frustrationen bedeuten für mich, daran zu arbeiten, voranzukommen und nicht selbst- oder fremdgefährdend zu werden: Wir haben zu viele Asozialitäten und Frustrationen auf der Welt!

Arbeitslosensicherungen für Europa

In Bezug auf Arbeitslosensicherungen haben wir moderner Weise unterschiedliche Strömungen, die gesellschaftlich um Durchsetzung ihrer Interessen streben:

    1. Eine Gruppe sieht Arbeit als gesellschaftliche Pflicht und als gesellschaftlichen Beitrag in einer Situation internationalen und marktbezogenen Wettbewerbs, in welchem wir für unseren materiellen Wohlstand zu kämpfen haben (Leistungsgesellschaft). Aus dieser Perspektive sollen wir „Arbeitsmotivation“ hervorbringen, indem Arbeitslosensicherungen im Wesentlichen verhungern, Obdachlosigkeiten und Arbeitssuche absichern (Drucksystem).
    2. Eine andere Gruppe will endlich mal Sicherheit haben, um sich frei entfalten zu können, um zu machen, was sie will (Sicherheit und intrinsische Motivation). Sie stellt insbesondere die Fragen, ob wir nicht wohlständig genug sind, ob Technologien nicht unsere Versorgung automatisiert ohne (viel) Arbeit sicherstellen können, ob wir nicht suffizienter Leben sollten und ob der Lebenssinn nicht in der Selbstverwirklichung liegt?
    3. Eine dritte Gruppe will es ermöglichen, möglichst individuelle Entscheidungen über Wohlstand und Arbeit zu treffen und möchte insbesondere hinreichend angenehme Arbeitslosensicherungen, um den Jobwechsel / die Jobsuche zu stimulieren (Individuelle Arbeitsmärkte).

Ich selber bin zerrüttet zwischen den Positionen und analysiere das Thema vor dem Hintergrund einer Befreiung oder des Sich-Abfindens, um zufriedener zu werden: Was ist ihre Position, sind Sie auch mit sich uneins?

Arbeitslosensicherung aus Perspektive der Leistungsgesellschaft

Eine europäische Arbeitslosensicherung, die dem Gedanken der Leistungsgesellschaft bzw. dem Bedarf Arbeiten zu müssen in internationalem und branchenbezogenem Wettbewerb verpflichtet ist, besteht aus folgenden Elementen:

  1. Eine negative Einkommenssteuer, die bei Einkommen-Null automatisch ausgezahlt wird und sich bei höheren Einkommen gegen eine positive Einkommenssteuer entwickelt, kann viel bürokratischen Aufwand einsparen und stellt sicher, dass keine z. B. Obdachlosigkeit aufgrund von verpassten Anträgen eintritt, wie es häufiger bei psychischen Erkrankungen passiert.
  2. Eine Arbeitslosensicherung sollte nicht mit dem Bruttoinlandsprodukt wachsen, weil sonst nicht genug Druck zum Arbeiten aufgebaut wird. Sie kann aber mit dem Bruttoinlandsprodukt wachsen, wenn höhere Beträge z. B. als Bildungscoupons ausgezahlt werden, nicht jedoch als Gelder.
  3. Zwischen europäischen Nationen (Währungsunion) kann die Auszahlungshöhe bei Einkommen-Null variieren, um Arbeitsmigration sinnvoll zu lenken.
  4. Eine europäische Arbeitslosensicherung sollte Transfers zwischen Mitgliedsländern nutzen, um Stabilitätsmechanismen zu haben.
  5. Es sollten – meiner Meinung nach – algorithmische Verfahren zum Matching von zentralisierten Stellenausschreibungen verwendet werden, die Anforderungen an Bewerber und deren Motivationen und Qualifikationen matchen. Dabei sind Arbeitnehmer für einen Mindestzeitraum anzunehmen und können nur bei wichtigen Gründen gekündigt werden. Details zu diesem Verfahren finden sie im Artikel, Inklusion am Arbeitsmarkt.

Arbeitslosensicherung aus Perspektive möglichst individueller Arbeitsmärkte

Eine Arbeitslosensicherung aus Perspektive möglichst individueller Arbeitsmärkte, will es erleichtern, denn Job zu wechseln und nutzt:

  1. Angenehmere Arbeitslosensicherung mit höherer materieller Versorgung, statt Systeme der bewussten Qual und
  2. Motivation von Kündigungen zum Jobwechsel durch den Arbeitnehmer statt Sperren.
  3. Ansonsten ist die Arbeitslosensicherung vergleichbar mit der der „Leistungsgesellschaft“.

Arbeitslosensicherung aus Perspektive der Sicherheit und intrinsischen Motivation

Sicherheit und die Freiheit von einem andauernden Mangelzustand erinnern uns an unsere früheren Habitate, deren Bewirtschaftung uns versorgt hat: war die Arbeit am Feld und Haus getan, hatten wir Freizeit. Heutzutage haben wir eine abstrakte Versorgung, die kein Ende kennt. Menschen dieser Gruppe träumen davon, dass die Arbeit nicht alles dominierend ist und wir wieder mehr Freiheit haben. Weiterhin stellen sie diverse moderne Fragen, ob wir nicht überhaupt erst von Wohlstand sprechen können, wenn wir (weitgehend) befreit sind von Zwängen? Wenden wir uns den einzelnen Fragen zu:

Sind wir nicht wohlständig genug für Sicherheit und Freiheit?

Während die einen befürchten, dass das System zusammenbricht, wenn es keinen Druck mehr gibt, zu arbeiten, argumentieren die anderen, dass dann intrinsische Motivation entsteht, Beiträge zu leisten und die wirklich erforderliche Versorgung uns schon alle noch was angehen wird. Es liegt hier ein eher moderneres Menschenbild vor, dass wir emotionale und kognitive Motivationen haben, und damit nach etwas strebend sind: es entsteht menschentypische (freiwillige) Arbeitsmotivation bzw. Selbstverwirklichung und Kulturblüte. Abgeschwächte Varianten sind z. B. eine drastische Reduktion der Arbeitszeiten durch internationale Kooperation (Vgl. Habitatsüberlegungen), Suffizienz und / oder Automatisierung der wirklich relevanten Versorgung.

Können wir nicht schon ein automatisiertes Versorgungssystem realisieren?

In dieser Gruppe wird das Thema der Digitalisierung aus einer anderen Perspektive beleuchtet: die Frage ist nicht, ob wir effizienter für unseren finanziellen Wohlstand werden können, wie in der allgemeinen Ökonomie, sondern ob wir hinreichende automatische Versorgung realisieren können, die ein Leben mit hinreichender Suffizienz für alle ermöglicht, ohne dass wir arbeiten müssen. Der Gedanke betrifft nicht eine hochtrabende Digitalisierung, sondern eine Frage, ob wir hinreichende Versorgung mit hinreichender Automatisierung realisieren können, wenn wir uns suffizient zufrieden geben. Diese Gruppe hat dabei auch die Nachhaltigkeitsfragestellungen im Kontext des ewigen BIP-Wachstums im Auge, die im Wesentlichen bedeuten, dass wir Welthunger riskieren, wenn wir Ökosysteme kompromittieren, Lebensdauer reduzieren, wenn wir Umweltgifte einbringen und Lebensqualitäten reduzieren, wenn wir denaturieren. Eine Beispielkonzeption, Utilitismus zeigt der folgende Artikel: Sozialkapitalismus im IT-Zeitalter (Utilitismus).

Fazit

Wir stehen an einem Umbruch in unserer Währungsunion, ob wir insbesondere moderne Technologien nutzen, um andere Arbeitsvermittlung und Arbeitslosensicherungen zu realisieren. Anhänger der Leistungsdruckgesellschaft befürchten den Systemzusammenbruch ohne Arbeitsdruck, Anhänger des Individualismus wollen die Suche nach guter Arbeit erleichtern und Anhänger der Sicherheit und intrinsischen Motivation fordern, sich zu entspannen, dass das System die wirklichen Notwendigkeiten schon noch kooperativ gestämmt bekommt und sich in einer Kulturblüte entfalten will. Einige haben dabei die Automatisierung einer hinreichenden Versorgung mit im Wesentlichen Nahrung, Wohnung und Mobilität im Auge. Wie stehen Sie dazu? Diskutieren Sie doch ihre Ansicht in den Kommentaren

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Paranoide Schizophrenie: ist Deutschland eine Autokratie

Paranoide Schizophrenie hat etwas mit Nachrichtendiensten, genauer dem Bundesverfassungsschutz zu tun: Psychosen, das sind Panikattacken vor unbestimmter Gefahr, werden durch Simulation von Gefahrengrundszenarien überprüft und auch therapiert, um aus der Paranoia herauszukommen. Die Überprüfung ist deswegen nachrichtendienstlich so wichtig, weil Psychosen Hinweise auf Sicherheitsprobleme sein können: jemand hat etwas wirklich gefährliches wahrgenommen.

Ich möchte in diesem Artikel über moderne „Demokratien“ sprechen, wie sie sich mit modernen Technologien entwickelt haben und entwickeln: sind wir eine Autokratie oder gar Diktatur oder haben wir noch eine nachrichtendienstliche Gewaltenteilung? Wohin entwickeln wir uns?

Technologien moderner Art

Gehirnimplantate

Die zentrale Wende in der Arbeit von Systemen kam mit der Erfindung von Gehirnmanipulationen. Dabei werden kodiert funktionierende RFID-Transmitter an Kanalproteine der Nervenzellen angedockt und können neuronale Aktionspotentiale auslösen. Weiterhin werden elektromagnetische Aktivitäten des Gehirns mit sogenannten Hall-Sonden gemessen. Moderne IT-Technologie erlaubt so Kommunikation bidirektionaler Art (Senden und Antworten) direkt im Gehirn.

Aus Sicherheitsaspekten heraus betrachtet, musste mit Erfindung dieser Technologien das Volk neuronal besetzt werden, um es auf Einflussnahmen hin beobachten zu können: Nahrungsmittel und Medikamente beinhalten solche kodierten Transmitter. Transmitter sind wahrscheinlich elektromagnetisch zerstörbar, wenn sie in kritischen Frequenzen angeregt werden.

Sicherheit in Bezug auf derartige Gehirnimplantate bedeutet zum einen, eine Kette von eingenommenen Kodierungen zu überwachen und zum anderen einen regelmäßigen Wechsel der Kodierungen sicherzustellen. Ansonsten würden Verbindungen entschlüsselt werden, z. B. aus dem Ausland oder von Hackern. Weiterhin dürften Nachrichtendienste Kodierungen scannen, um zu überprüfen, ob Gehirnimplantate von Dritten eingeschleust werden. Gehirnimplantate werden wahrscheinlich regelmäßig eingenommen, gescannt und auch vernichtet.

Monitoringtechnologien

Das System konvergiert gegen eine Form von Totalüberwachung bzw. -Beeinflussung über sogenannte Chatbots, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Soweit für mich erhebbar, haben die meisten Mitbürger überhaupt nicht wahrgenommen, dass es sich tatsächlich um Kommunikation und Manipulationen handelt (Unbewusstheit). Das deutet darauf hin, das sie nur selten kommunikativ kontaktiert werden. Chatbots sind also wahrscheinlich noch nicht allgemein verfügbar.

Szenarien der Steigerung der Interaktionen mit Bürgern (flächendeckende Kontrollen) sind zum einen als Mandate eventuell beschränkt, zum anderen müssen eventuell noch brauchbare Chatbots entwickelt werden, die als Bürgerchatbot in Rechenzentren für jeden Bürger laufen und Datenbestände erheben und managen. Diese Entwicklung reicht bis hin zu gehirnähnlichen digitalen Systemen basierend auf neuronalen Netzkarten, die uns als Hyperintelligenzen gegenüberstehen. Meinen Informationen nach – die manipulativ sein könnten – arbeiten derzeit noch vorwiegend Menschen an den Mandaten der Nachrichtendienste.

Demokratien, Autokratien und Diktaturen

Eine realistische Verschwörungstheorie basierend auf der Gesamtanalyse dokumentiert in meinem Blog bedeutet, dass eine Fehlkonzeption von Eigenkapital (vgl. Demokratieunternehmen) überhaupt das Halten von Unternehmensportfolios (vgl. Finanzsystem) ermöglicht, deren oberste Führung in hierarchischen Unternehmen eingesetzt werden kann. Seilschaften von Vermögens- und Führungseliten bestimmen über unsere Arbeitszeiten, die unser Leben weitreichend bestimmen, während Unternehmen eigentlich der Belegschaft gehören sollten und nur Fremdkapital existieren dürfte. In Bezug auf Immobilienvermögen bedeutet das, dass Mieten entweder Eigentum übertragen oder laufende Kosten und Verwaltungsgebühren umfassen: Mieten sollten wesentlich niedriger sein und Eigentum an Immobilien distribuierter. In wie fern Nachrichtendienste mit der Vermögens- und Führungselite verwickelt sind, vermag ich nicht zu sagen.

Moderne Technologien ermöglichen es Sicherheit zu wahren, können aber auch missbraucht werden, um z. B. Meinungen zu unterdrücken und Menschen auszusortieren. Genauso – auf der positiven Seite – ermöglichen solche Technologien ein flächendeckendes Monitoring, ob noch alle lebend gesichtet wurden: nachrichtendienstlicher Einfluss ist ambivalent und wir hoffen auf eine Gewaltenteilung auch im nachrichtendienstlichen Bereich! Ich stehe seit mindestens sechs Jahren in Dauerkommunikation vermutlich aufgrund einer Aufklärung und Therapie von Psychosen: ich habe große Ängste vor modernen totalitären Systemen, der Gehirnmanipulation und konnte aber meine Paranoia (momentan) beruhigen, wieder Arbeit finden und wurde nicht in den Suizid getrieben.

In Ländern wie China vermutlich – ich bin kein Chinaexperte – werden derartige Technologien verwendet, um eine Social-Rating-System zu etablieren, das den Bürgern (implizit) Vorgaben macht. Meiner Meinung nach ist es Aufgabe der Verantwortlichen ein höchstmaß an Freiheiten zu realisieren, das Sicherheiten und Systemfunktionieren aufrecht erhält und weniger die Totalüberwachung und -Manipulation: Gewaltenteilung ist besonders wichtig!

Empfehlungen für Personen, die von Paranoider Schizophrenie betroffen sind

Man weiß selber nicht, warum man eigentlich Psychosen hatte und man reagiert auf Simulationen von Grundgefahren mit „Durchdrehen“, wenn sie relevante Paranoia stimulieren: so bekommt man raus, was man für Psychosen und Paranoia überhaupt hat. Das ganze dürfte mit Beobachtungen und Überprüfungen von Umfeldern einhergehen, ob sicherheitsrelevante Probleme vorgelegen haben. Über Reflektionen und Manipulationen am Gehirn, werden die Paranoia anschließend aufgeklärt / beruhigt.

Eine Empfehlung an Paranoid Schizophrene ist es, die Medikamente regelmäßig zu nehmen, da sie besonders kontrollierte Wechsel von kodierten Gehirnimplantaten ermöglichen, die eine lückenlose Beobachtung / Überprüfung erlauben. Ein Teil der Probleme von Paranoid Schizophrenen ist dem Aufrechterhalten der Medikamentation geschuldet, die eventuell vermieden werden können: man wird durchgedreht, wenn man das Medikament nicht mehr nimmt. Ansonsten ist Paranoiatherapie einfach eine riesen Belastung und behindert über Jahre lang das Vorankommen und man lebt auch eher in Armut (Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit). Weiterhin kann man versuchen nicht Selbst- und Fremdgefährdend zu werden und bei Konzentration zu bleiben: Reflektionen scheinen wichtig für die Gesundung zu sein!

Fazit

  1. Paranoide Schizophrenie bzw. Psychoseanalyse und -Therapie ist eine der taffesten Belastungen die mir bekannt ist und scheint der Sicherheit der Bevölkerung zu dienen.
  2. Moderne Technologien konvergieren gegen eine Totalkontrolle der Bevölkerung und wir hoffen auf nachrichtendienstliche Gewaltenteilung bezüglich Mandaten.
  3. Deutschland selber ist im Zweifel autokratischer als erwartet werden würde, da moderne Technologien kritischen Einfluss darauf haben, was man überhaupt als moderne Demokratie bezeichnen kann.
  4. Meiner Meinung nach brauchen wir eine Eigentumsreform und demokratische Institutionen und Unternehmen sowie internationale Kooperationen, um Wettbewerbsdruck zu entschärfen.

Anmerkung des Bundesverfassungsschutz (Gehirnimplantatkommunikation)

„Demokratien unterscheiden sich moderner Weise von Autokratien durch die Freiheit der Meinungsäußerung: wir begrüßen konstruktive Beiträge der Bevölkerungen. Totalüberwachungen sind eigentlich nur Sicherheiten und Wehrfähigkeiten aus staatlicher Perspektive zu Ziel habend: man würde aber Förderungen und Forderungen ermöglichen können sowie Vernetzungen unter Bürgern (sich gegenseitig helfen).

Mit freundlichen Grüßen,
Bundesverfassungsschutz!“

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Habitatsüberlegungen

Eine Fragestellung, die mich schon mein Leben lang begleitet, ist: Sind wir Menschen eigentlich in einer Zivilisation, die uns als Menschen entspricht oder hat sich unsere Zivilisation ahuman verselbstständigt? Das Bildungswesen hat kaum eine Antwort geliefert, da wir dort nur in den seltensten Fällen überhaupt Grundlagen schaffen, uns selber zu verstehen. Zunächst möchte ich ein Modell entwickeln, dass die Fragestellung, wer sind wir Menschen konturiert, vorstellen. Dann möchte ich über Habitate schreiben, aus denen wir kommen und die bis ungefähr zur industriellen Revolution gegeben waren. Dann möchte ich über zentrale Lösungsansätze nachdenken. Dieser Artikel dient der Sicherung von Überlegungen und ist keine erklärende Prosa.

Wer sind wir Menschen? – Ein neuropsychologisches Grundmodell

Dieser Abschnitt basiert auf diversen Üerlegungen basierend auf:

    • Gerhard Roth (2003): „Fühlen, Denken, Handeln“,
    • Daniel Goleman (1997): „Emotionale Intelligenz“,
    • Gering (2015): „Psychologie“ und
    • Aronson, Wilson und Akert (2014): „Sozialpsychologie“:

Das menschliche Gehirn ist differenzierter, aber es kann recht umfänglich durch folgendes Grundmodell erfasst werden, das vor allem unser Erleben beschreibt:

Dabei ist die Verwobenheit von limbischem Gehirn mit der Wahrnehmung und Kognition entscheidend: Menschen haben keine unabhängige Rationalität, wie das philosophische Modell des Animal rationale nahelegt. Insbesondere aufgrund unseres Arbeitsgedächtnisses liegen Verstandesleistungen häufiger als Vergegenwärtigungen in Dokumentationen vor, während unser Denken auf Assoziationen und Bisoziationen auch unter Nutzung von logischen Operationen basiert, die stark durch das Arbeitsgedächtnis mit etwa vier bis sieben Chunks reduziert ist: wir Überblicken unsere eigenen Dokumentationen nicht. Im Übrigen ist vergegenwärtigendes symbolisches Spielen mit Gegenständen eine visuelle Information, die eine starke Verdichtung auf wenige Chunks erlaubt.

Unser limbisches Gehirn ist bereits bei Geburt entwickelt und erst nach einer frühkindlichen Entwicklungsphase haben wir vollen Zugriff auf den Neokortex. Es gibt im Übrigen keine unmittelbare Motivation, zu beherrschen im Menschen, stattdessen gibt es Empathie, die auf iterativem nachspüren und projezieren von eigenen Emotionen und Zuständen basiert.

Die entscheidende Leistung von Daniel Goleman ist, Emotionen mit Motivationen zu koppeln: was löst Emotionen aus? Dazu eine erweiterte Übersicht:

Emotion Motivation
Angst Unversehrtheit
Wut Ziele erreichen
Trauer Bewahren / Nähe
Ekel (Moralisch) gesund bleiben
Freude Bereicherungen
Distress Angenehme Bedingungen
Scham Zuneigung / Sexualität
Überraschung Reagibel sein
Interesse Suchen
(Perplexität) Etwas überstehen / Vorbeigehen

Neben den Emotionen gibt es noch die Affekte, die im Wesentlichen physiologische Grundbedürfnisse sichern: Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Schmerz. Motivationen sind grob in Sorgen und Hoffnungen unterteilbar und bilden sich durch unsere Wünsche, Erwartungen und aufrechterhaltung unseres Systems.

Historische Habitate

Das Grundmodell eines evolutionär relevanten Habitats ist eine Gemeinschaft mit Ländereien, die sich in Gemeinden mit einem Zentrum organisiert. Zu unserem evolutionären Erbe gehört meiner Beobachtung und Analyse entsprechend weniger das Modell, Jäger, Sammler, Hirte, als viel mehr ein Körperkonstitutionenmodell mit der Differenzierung: Muskelmasse und Körpergröße sowie neuronale Prädispositionen:

Körpergröße
Klein Mittel Groß
Muskelmasse Hoch selten Lastenlogistiker selten
Mittel Nahumfeldsspäher Reserve Krieger
Niedrig selten Fernumfeldsspäher selten

Unsere Habitate aus evolutionärer Perspektive sind umwallte Gemeinden mit Fluchttunneln, die über Ländereien verfügen und in gesicherten Handelsrouten verbunden sind. Unsere vorwiegenden Körperformen sind für das Bewohnen und das Handeln sowie die Verteidigung in Gruppenkonfigurationen mit einer historischen „genetischen Arbeitsteilung“ ausgelegt. Insbesondere ist der weibliche Krieger oder übergroße Fernumfeldsspäher ein merkwürdiges Schönheitsideal, das atypisch für viele Menschen in der Partnerwahl ist. Insbesondere die Achsen um die Reserve sind typischere Partnerwahlen.

In solchen Habitaten ging es darum, das Tageswerk erledigt zu bekommen und sich ansonsten der kulturblütenartigen Beziehungspflege und den Errungenschaften kognitiver Art zu widmen: insbesondere eine solche Kulturblüte haben wir in modernen Zivilisationen nicht, die verselbstständigte Wirtschaftssysteme und Wissenschaften aufweisen.

Ich spreche im Übrigen von der männlichen Form, weil mir die besondere Rolle der Frau nicht wirklich transparent ist. Grundsätzlich gliedern sich auch Frauen in diese Kategorisierung, allerdings mit niedrigerer durchschnittlicher Körpergröße und es ist zu vermuten, das Frauen integraler Bestandteil der Gruppenkonfigurationen sind mit einer Sonderrolle als gebärende und stillende Mutter. Es ist sehr schwer sich in die anderen Kategorien hineinzuversetzen, aber in meiner Kategorie des Fernspähers oder auch Handelsreisenden gibt es viele fallstudienartigen Uberschneidungen von Präferenzen und evolutionärem Erbe und ich vermute, dass Frauen dieses Typs ebenfalls mitreisen würden.

Überlegungen zu Lösungen für unsere Zivilisation

Im Wesentlichen die Marktlogiken verselbstständigen Wirtschaft und Wissenschaften: es gibt keine Suffizienz der Produktivitätssteigerungen, sondern eine Realpreisreduktion die realen Wohlstand steigert, allerdings nur an marktlichen Produkten und Dienstleistungen sowie öffentlichen Gütern, die über Steuern finanziert werden, sie zu erarbeiten. Was insbesondere auf der Strecke bleibt sind Beziehungspflege und kulturelle Leistungen aufgrund der stets hohen Arbeitszeit. Ein uneingelöstes Versprechen unseres Systems ist die Erhöhung der Freizeit (kultureller Wohlstand), da wir in relativem Wettbewerb mit annähernd gleicher Technologie und nützlicher Wirtschaftsbildung stehen: Es wird immer der Output erhöht. Hier wäre eine einfache Lösung im Sinne eines Degrowth-Gedankens, die Standardarbeitszeiten international kooperativ auf niedrigem Niveau zu harmonisieren, denn nur ein Teil der Wirtschaftsleistung kommt bei uns Menschen überhaupt motivational wirklich an: auf vieles würden wir verzichten vor den Tausch zwischen Freizeit und Ware bzw. Dienstleistung gestellt. Weiterhin sind Marktleistungen unpersönlich und wenig kulturell phantasievoll und wir haben als „Wohlstandsnationen“ überhaupt keine Kulturblüte hervorgebracht. Umverteilungen, wie z. B. ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder eine Negative Einkommenssteuer spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Inklusion am Arbeitsmarkt

Ein wichtiges Kriterium für Wohlfahrt ist Pareto-Effizienz. Eine paretoeffiziente Verhandlung liegt vor, wenn keiner der Verhandlungspartner mehr besser gestellt werden kann, ohne das jemand anderes schlechtergestellt wird. Paretoeffiziente Verhandlungsergebnisse hängen von den Rechten ab, auf denen die Verhandlung basiert: Früher war rauchen erlaubt und man rauchte in Gaststätten, heute haben die Nichtraucher Vorzug und man raucht außerhalb der Gaststätten und auch anderer Gebäude.

Was sind Szenarien für Rechte am Arbeitsmarkt?

Im Status quo haben Arbeitnehmer*Innen und Arbeitgeber*Innen, es sei denn sie sind arbeitslos, ein Recht sich ihre Arbeitgeber*Innen und Arbeitnehmer*Innen frei auszuwählen, während arbeitslose sich bewerben und annehmen müssen.

Man kann also Arbeitnehmer*Innen und Arbeitgeber*Innen zur Anstellung verpflichten, aber sinnvolle Konfigurationen sind beidseitige Annahmepflichten oder Abwesenheit beidseitiger Annahmepflichten: Beidseitige Annahmepflichten für geeignetes Personal fördert insbesondere Inklusion und reduziert Aufwand am Arbeitsmarkt.

Beidseitige Annahmepflichten

Kann geeignetes Personal einer Stelle zugeordnet werden, können Mitarbeiter*Innen per Los einer Stelle zugeordnet werden, die sie und auch die Arbeitgeber anzunehmen haben. Kritisch ist es dabei Matchingverfahren hervorzubringen, die maschinell und / oder von neutralen Beobachtern Passungen bestimmen. Für eine Arbeitsagentur kann das bedeuten Passungen zu lancieren und dabei gegen Diskriminierungen zu diskriminieren durch z. B. Fortbildung von Behinderten.

Qualifikationsmessung

In einem Matchingszenario mit Matching als öffnetlichem Gut verantwortet von einer öffentlich-rechtlichen Institution, liegt die Qualifikationszertifizierung als öffentliches Gut vor, d. h. sie wird öffentlich erbracht. Dabei können viele Dimensionen gemessen werden, wie neuronale Leistungsfähigkeiten, körperliche Leistungsfähigkeiten, abgelegte Prüfungen (Information), abgelegte Prüfungen (Wissen), abgelegte Prüfungen (Methoden) und abgelegte Prüfungen (Fertigkeiten). Erfahrungen in Tätigkeiten müssten weiterhin von Arbeitgebern in Zeugnissen bestätigt werden. Besonders schwierig zu erfassen sind Motivation, Soft Skills, Sozialität und Moral. Diese wären mit Assessment Centern und Praxiszeugnissen zu bestätigen. Anhand eines abgeschlossenen aber durchaus mitwachsenden Kriterienkatalogs können Stellenkriterien und Kompetenzen gematcht werden. Dabei sind auch Arbeitszeitangebote, Gehaltsvorstellungen und Regionalität berücksichtigbar und es finden normale Verhandlungen über Gehaltsspannen statt.

Exkurs zum Arbeitszeitangebot: Während das Arbeitszeitangebot häufig per Vertrag im Vorhinein definiert wird, sind Arbeitsverträge unvollständig und es findet eine retrospektive Arbeitszeitbestimmung faktisch statt. Es ist mithin fraglich, ob Zeitbestimmungen in Arbeitsverträgen nicht z. B. kontinuierlich zu verhandeln sind.

Unvermittelbarkeitsanträge

Eine besondere Klage rund um das Thema „irgendwen“ geeigneten in ein Unternehmen gesetzt zu bekommen, um Inklusion und Arbeitsmarktaufwände zu reduzieren, aber auch Transitionszeiten zu beschleunigen und Schwarzarbeit zu konterkarrieren, liegt darin begründet, dass man sogenannte Soziopathen loswerden wollen würde. Hier könnte man Anträge auf Unvermittelbarkeit begründen und stellen, die eine Arbeitssperre bedeuten und z. B. auch Therapien einfordern um eventuell wieder zugelassen zu werden. Eine solche Soziopathenhandhabe finden viele letztlich wesentlicher, als ihre Privatautonomie nach Nasenfaktor wählen zu können: Inklusion ist schon ein hoher Wert!

Vor- und Nachteile

Vorteile
  • Alsbaldige Vermittlung / geringere strukturelle Arbeitslosenquote
  • Objektivere Eignungen
  • Inklusion
  • Soziopathensperren mit Therapien
  • Reduzierte Aufwände in der Personalbeschaffung (ca. 664 millionen Euro [1])
  • Transition von vorwiegend Psychologen*Innen in produktivere Bereiche (ca. 16.600 Stellen [2])
  • Reduzierte Bewerbungsaufwände für Bewerber (ca. 5,4 millionen Euro Zeitaufwand [3])
  • Reduktion von Schwarzarbeit
[1]: Wenn man von einem/r Bewerbungsbearbeiter*In pro 5.000 Menschen in der Bevölkerung in Höhe von etwa 83 millionen Personen zu einem Bruttojahresgehalt von 40.000 € ausgeht, reduzieren sich Aufwände in der Personalbeschaffung in Deutschland in Höhe von 664 millionen Euro.
[2]: Wenn man von einem/r Bewerbungsbearbeiter*In pro 5.000 Menschen in der Bevölkerung in Höhe von etwa 83 millionen Personen ausgeht, handelt es sich um 16.600 Stellen.
[3]: Unter der Annahme nach circa 100 Bewerbungen a einer Stunde Zeitaufwand zum Einkommen von monatlich 3.975 € brutto (Mittleres Einkommen nach Statista 2022) bei angenommenen 160 Arbeitsstunden im Monat und einer strukturellen Arbeitslosigkeit derzeit bei etwa 5% und 43,5 millionen Erwerbsfähigen (Statista 2020) liegen die Opportunitätskosten des gesparten Bewerbungsaufwands der Arbeitnehmer bei 5,4 millionen Euro.
Nachteile
  • Mitarbeiter nicht mehr (legal) aussuchbar
  • Kündigungssperrfristen
  • Öffentliche Aufwände zum Unterhalt einer Matchingplattform
  • Öffentliche Aufwände zum Unterhalt von Qualitfikations-Assessments

Fazit

Wir können riesen Aufwände mit Bewerbungen und Mitarbeiterauswahl reduzieren, wenn wir beidseitige Annahmeverpflichtungen unter Arbeitssperremöglichkeiten festsetzen. Dies bedeutet insbesondere bessere Sozialindikatoren von Unternehmen (Vgl. SuscisionHelper) mithin Inklusion, aber auch verkürzte Transitionszeiten und Konsequenzen von Wechselwiligkeit im Unternehmen. Was halten Sie davon?

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Demokratieunternehmen

Demokratieunternehmen dürften eigentlich die gerechte Form der „privaten Regierung“, die sich abzeichnet, sein. Mehrwert der Mitarbeiter*Innen zahlt die Kapitalgeber aus und Eigentum wird ausgelöst: ein Unternehmen gehört sich selbst.

Ich gehe zunächst auf Parlamanete als Organisationseinheit ein, lege dann die Auslöse von Eigenkapital (Was soll das sein?) da und gehe dann auf Positions- und Führungsmandate ein sowie auf Rationalisierungen.

Parlamente als Organisationseinheiten

Findet eine Lähmung durch Wahlen statt oder befindet sich ein einzelne(r) Geschäftsführer*In an der Grenze seiner Informationskapazität? Insbesondere unter organisierter Arbeitsteilung in einem Parlament hat dieses eine deutlich höhere Informationsverarbeitungskapazität und entscheidet mithin fundierter. Ein großer Vorteil entsteht durch Diversität und Perspektiven basierend auf unterschiedlicher Informationsverarbeitung. Im Vergleich zu einzelnen Führungskräften in einer Hierarchie findet jedoch eine Verantwortungsdiffusion wahrscheinlich statt, während die integrative Perspektive durch demokratische Entscheidungen oder durch soziokratisch Entscheidungen Vorteile birgt.

Exkurs zu soziokratischen Entscheidungen: Ein Konsent minimiert durch die gewählte Lösung die Anzahl und Schwere der Einwände anstatt die Zustimmung zu maximieren. Soziokratie arbeitet mit Vetorechten anstatt mit Zustimmungsmehrheiten. Vgl. Sattelberger, Welpe, Boes (Hrsg., 2015): "Das demokratische Unternehmen - Neue Arbeits- und Führungskulturen im Zeitalter digitaler Wirtschaft". Soziokratie und Demokratie lassen sich im Übrigen zeitlich kombinieren, um eine Blockade mit (unbilligen) Vetorechten zu verhindern.

Eigenkapital und Auslöse durch Mehrwert

Ich vertrete die Ansicht, dass ein Unternehmen oder aber auch ein Mietshaus streng genommen eine GBR begründet zu der jede(r) einzelne Mitarbeiter*In / Mieter*In dazugehört, dass Lex Spezialis hinter der GBR also Zerüttungen bewirkt. Kapitalrendite – der Konzeption nach – soll Opportunitätskosten (Verzicht [zeitlich]), Geldwerterhaltung und Verlustrisiko ausgleichen, was der Konzeption von Fremdkapital entspricht, jedoch eine ewige Dividende / Rendite garantiert (Eigenkapital). Gerade diese ewige Dividende / Rendite ist eine Fehlkonzeption, die sich international stabilisiert hat, eigentlich aber sachlich nicht gerechtfertigt erscheint. Personal leistet einen Mehrwert, der Auslöse des Kapitals sein müsste, da nach Auszahlung des Investors (fixer Betrag entsprechend der Laufzeit) Eigentum auf die Mitarbeiter*Innen übergegangen sein müsste. Eventuell ließe sich das in einer Sammelklage zumindest in Deutschland einfordern. Letztlich bedeutet dies aber vermutlich Kapital- und Unternehmensabfluss in Deutschland, sofern keine internationale Kooperation bezüglich einer Harmonisierung von Kapitaleinkünften eintritt.

Im derzeitigen Nash-Gleichgewicht der Kapitalrenditeregelungen vermute ich die zentrale Ursache für zunehmende Konzentration in Einkommen und Vermögen (Gini-Koeffizient).

Exkurs zu einer Sammelklage: Eine Konzeption von "Eigentum verpflichtet" müsste in der gerechten Auslegung von öffentlich-rechtlicher Rechtslage in das Privatrecht hineinwirken und es müsste vor dem Bundesverfassungsgerichtshof geklagt werden.

Exkurs zu einem Beispiel: Erfinder des Verfahrenspatents von der Google Suchmaschine sind vermutlich ein wissenschaftlicher Mitarbeiter als Ideengeber und der Innovator und Gründer von Google, die Kapitalgeber sind bereits ausgezahlt worden und das Unternehmen, also die Mitarbeiter, sind Anteilseigner im fließenden Wechsel mit Einstieg und Abbezahlung der Aussteigenden. Der Vorstandsvorsitzende und Gründer ist selber Mitarbeiter und erwirbt in relation vernünftiger Gehälter der Geschäftsführung zusätzlich Eigentum am Unternehmen. Der übertrieben hohe Aktienkurs höher als im Faktor zwei des Kurses des Eigenkapitals (Aktienkurs) zeugt von brachialen Missverhältnissen der erwarteten Dividende, die bei etwa 10 - 30 % des eingesetzten Eigenkapitals in einmaliger Zahlung angemessener Weise liegen dürfte. Die Aktien müssten auslaufen nach dieser einmaligen Zahlung. Das Einkommen der Mitarbeiter von Google müsste deutlich höher liegen: eine Klage könnte sich für die gesamte Belegschaft (in Deutschland) lohnen. Fraglich ist, ob die eventuelle Misskonzeption des Eigenkapitalanspruchs strafrechtlich (Unterschlagung) relevant wäre: insbesondere dies könnte eine Netzwerkexternalität in diversen Rechtsstaaten bewirken, die eine internationale Kooperation hervorbringt.

Positions- und Führungsmandate

Eine GBR kann Geschäftsführungen, also Führungsmandate und Positionsmandate wählen, während das Lex Spezialis einen hierarchischen Durchgriff definiert, der auf einer Fehlkonzeption der Eigentumsverhältnisse (siehe oben) basiert. Eine hierarchische oder parlamentarische Organisationseinheit sollte – nach Eigentumsübergang auf die Belegschaft – in einer unternehmensweiten Wahl oder soziokratischen Entscheidung „gewählt“ werden.

Rationalisierungen

Es ist zielführend einem Ideengeber und Erfinder eine ewige Rente seiner Innovation auszuzahlen, während dies für Eigentum ungebührlich erscheint. Mit dem Ausscheiden aus einem Unternehmen oder einem Wohngebäude fließt jedoch das Eigentum vom / von der Ausscheidenden zu den Nachfolgern*Innen mit dem Mehrwert bzw. der Miete. Auch muss ein Mieter die Eigentumspflichten zur Wartung und Instandhaltung und auch Modernisierung der Mietsache erledigen oder an einen Verwalter abtreten, also eine solche kostengebundene Entschädigung laufend zahlen. Wer sich selber wegrationalisiert würde also entsprechend des geschaffenen Mehrwerts ausgelöst und erhält sein Eigentum bei gutem Geschäftsverlauf angemessen vergütet bzw. ausgelöst. Es wird damit Anreizkompatibel sich selber Wegzurationalisieren und Mitarbeiter stehen nicht mehr als „Gegensatzpartei“ zu den Geschäftsrestriktionen da.

Fazit

Es erscheint mir, dass der gerechte Zustand eines Unternehmens – aber auch einer Immobilie (oder Infrastruktur) – ein demokratischer ist, der den darin vorkommenden Personen mit Auslöse der Kapitalsumme und -Zuschläge (Fixbetrag [zeitabhängig], wie Fremdkapital) gehört, die sich entgegen des Lex Spazialis aufgrund unserer Verfassung demokratisch zu organisieren haben.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Viele der Artikel in diesem Blog umkreisen Angelegenheiten, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales betreffen. Viele der diskutierten Lösungen im Wirtschaftssystem sind in der Öffentlichkeit von diversen Radikalisierungen hervorbringenden Verschwörungstheorien verzerrt oder ignoriert worden. Dieser Artikel erläutert neben meinem momentan verstandenen Grundmodell von BMAS-Angelegenheiten vor allem entwickelte Lösungsansätze für zentrale Themen im Feld Arbeitsvermittlung.

Systemmodell

Aus Perspektive des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, soweit für mich nachvollziehbar, steht im Zentrum des Modells ein erwachsener Erwerbsfähiger mit einem Arbeitsplatz in einem Unternehmen, dessen Familie aus Beziehungspartner*In, Kindern und Rentnern besteht mit Kontakten zu Vermögenden und Sozialhilfeempfängern. Diese zentrale Figur hat im Wesentlichen einen Zeitframe von Arbeitszeit, Beziehungs- & Erholungszeit, Zeit für Problemlösung, Zeit für Hausarbeiten und Privatzeit. Mit regelmäßig proportional hohem Anteil von Arbeitszeit. All diese Tätigkeitsfelder und Restriktionen bringen ein humanes System hervor, dass relativ wenig problemberuihgende Eigenschaften hervorbringen kann und auf soziale Unterstützung nicht selten angewiesen ist.

In Unternehmen besetzen Arbeitnehmer und Geschäftsführer funktionell diversifizierte Institutionen, die idealerweise nach dem Prinzip mediierter funktioneller Autoritäten relativ dezentral Informationen der Institutionen funktionell diversifiziert verarbeiten. Sie besetzen vor allem Positionen in Führungs-, Projektleitungs- und Spezialistenkarrieren. Unternehmen befinden sich in der Hand von Investoren, regelmäßig Banken und Fonds, vereinzelt auch vermögende Individuuen mit besonderem Interesse an einem betreffenden Unternehmen. (Vgl. Finanzsystem ) Banken und Fond verwalten einen Streubesitz der auf Vermögende und Mittelstandspersonen zurückgeführt werden können dürfte. Insbesondere balancieren progressive Einkommenssteuer und Kapitalertragssteuern sowie Körperschaftssteuern Leistungsanreize (Leistungsgerechtigkeit) und Umverteilungen (Verteilungsgerechtigkeit) (Vgl. Diskussion: Ökonomie der Ungleichheit ).

Das zentrale Systemelement sind Menschen und das zentrale Bindeglied sind (kommunikative) Beziehungen. Menschen bilden soziale Systeme, die im Kontext meines BMAS-Grundmodells insbesondere Härten, wie Arbeitslosigkeiten, Formen der Arbeitsunfähigkeit (und Beziehungsunfähigkeit) sowie Themen der Diskriminierung kennt. Ein Sozialindikator für Unternehmen betont Arbeitssicherheit, Beschäftigung und feministische Indikatoren (am Besten als Sollquoten konzeptioniert, die Abweichungen nach oben und unten messen): Vgl. SuscisionHelper: Sustainable Decision Helper (OptEcoBuy) .

Bisherige Beiträge im Kontext des Wissensblogs: Zukunftshebel

Arbeitsvermittlung 4.0

Eine Arbeitsvermittlung 4.0 (Vgl. Arbeitsvermittlung 4.0 ) nutzt die Methodik der strategischen Planung für generische Unternehmen, um Qualifikationen zu antizipieren, die im Kontext von sich entwickelnden Arbeitsplätzen (Strategische Entscheidungen von Unternehmen) Schlüsselqualifikationen der erfolgreichen Arbeitssuche darstellen. Insbesondere durch Diskriminierung in der Investition in Qualifikation von Arbeitssuchenden, um regionalen Diskriminierungen basierend auf feministischen Sozialindikatoren für Unternehmen entgegenzuwirken. Solche Investitionen werden in Form sozialer Optimierungen aus Staatsbudgetperspektive abgeschätzt, um insbesondere Einkommenseffekte (Steuereinnahmen) und Ausgabeneffekte (z. B. gesparte Existenzsicherung) zu berücksichtigen. Die Handlungsoption über eine Existenzsicherung hinaus Kopplungen des Niedriglohnsektors an allgemeine Wohlfahrtszugewinne (BIP-Wachstum) zu ermöglichen gebietet z. B. neben Existenzsicherung auch Arbeitssuche ermöglichende Investitionen (z. B. IT-Geräte) und laufende Verträge (z. B. Internet) in den auszuzahlenden Satz zu integrieren, während höhere Auszahlungsbeträge z. B. in Form von sozial vernünftigen Finanzangelegenheiten, wie Qualifikationen in Form von Gutscheinen auszustellen wären. Insbesondere bedeutet Digitalisierung der zentralen Behörden selbst vermutlich visualisierte interaktive Entscheidungsbäume mit transparenten Zugriffsrechten auf momentan in Anträgen einzureichende Dokumentationen zu entwickeln, da Gesetzeswerke letztlich in Entscheidungsbäumen einfacher verständlich kommuniziert werden können. Aus einem Portfolio von Zukunftsbildungchancen auszuwählen, wenn es um eigene Förderungen geht, dürfte motivational positiv wirken, während die schwierige Lebenssituation Formen von Frustration und Aggression hervorbringen kann, die insbesondere Zuhilfenahme von psychologischer Unterstützung über die Krankenversicherungen m. E. geboten erscheinen lässt, während Druck erwartungsgemäß Blockaden und Reaktanzen hervorbringen dürfte.

In einem europäischen Kontext stehen m. E. insbesondere Fragen des strukturellen Ausgleichs durch den EWR (Europäischen Währungsraum / Währungsunion führt zu Spezialisierungen) sowie Stabilitätsmechanismen und Beeinflussung von Migration in Niedriglohnsektoren (z. B. Industriearbeitsplätze) über Arbeitslosensicherung im Vordergrund.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

SWOT-Analyse für generische Unternehmen

Strategie für Ihr Geschäft, welche Ziele stehen momentan an und wie machen es wohl die anderen und wettbewerbsfähig bleiben: Lesen Sie die Stärken-, Schwächen-, Chancen-, Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) basierend auf diesem Blog für klare Orientierung.

Umfeldanalyse

Meine Umfeldanalyse greift die Digitalisierung auf und erfasst Wirtschaftspolitikoptionen an den Faktor- und Absatzmärkten.

Digitalisierung

Digitalisierung basiert auf Beschleunigung und Kostendegression der Hard- und Software mit zunehmender Problematik im Bereich der IT-Sicherheit sowie auf neuen Technologien. Neue Technologien könnten werden Quantencomputer und elektronische neuronale Netzkarten sowie (implantierbare) cyberphysikalische Systeme. In der Netztechnik erlaubt die Cloud und das Internet beschleunigte internationale Skalierbarkeit. Die Big-Data-Datenbestände erlauben neuartige Analysen.

Damit besteht bereits jetzt erhebliches Produktivitätspotential in der Nutzung von rechen- und speicherintensiven Algorithmen z. B. aus dem Bereich künstlicher Intelligenz. Lösungen aus diesem Bereich sind noch hochgradig spezifisch, sodass einzelne Tätigkeiten spezifisch durch Software gelöst werden. So entsteht eine digital-humane Integration oder ein digitaler Flickenteppich. Einige Bereiche, wie die Produktion, werden dabei so stark digital durchdrungen, dass sie eher automatische Unternehmen werden, als menschliche Leistungen. Hier sind elektronische neuronale Netzkarten komplett anders zu bewerten, da sie eine Hyperintelligenz hervorbringen könnten, die Menschen im Potential substituiert.

Auch sinken die Transaktionskosten, die die Grenzen der Organisationsbildung bestimmen, sodass optimale Unternehmensgrößen kleiner werden und sich in kooperative Zusammenhänge verweben. Einige Leistungen, die früher Kooperationen erfordert haben werden jetzt durch Märkte zugänglich.

Mit zunehmender Digitalisierung steigt das Risiko von Wirtschaftsspionage und Know-how-Abfluss.

In den kommenden sieben Jahren erwarten wir den Eintritt in die marktliche Nutzung von Quantencomputern, die intensive Parallelisierung in der Berechnung erlaubt, und damit eine erhebliche Beschleunigung hervorbringt, die gewisse vorher zeitlich nicht lösbare Algorithmen lösbar macht. Hier ist insbesondere das Travelling-Salesman-Problem zu nennen, dessen Berechenbarkeit für die Logistik enorme Produktivitätsgewinne bedeuten dürfte.

Arbeits- und Kapitalmarkt

Der Arbeitsmarkt besteht aus vier Bereichen: 1. der Sicherung der strukturellen und konjunkturellen Arbeitslosigkeit, 2. der Bereitstellung von Arbeitsmarktprognosen für die zielgerichtete berufliche Ausbildung, 3. den beruflichen Ausbildungsangeboten und 4. den Gewerkschaften und Arbeitgebervertretungen. Die Punkte 1. bis 3. werden dabei derzeit von Arbeitsämtern und Jobcentern konfiguriert. Meine Analysen haben sich hierauf beschränkt.

Abgesehen von Verbesserungen in der Prognose zukünftiger Arbeitsplätze und entsprechender Aus- und Weiterbildung (Umschulung) bestehen zwei Optionen für eine grundsätzliche Veränderung der jetzigen Existenzsicherung: 1. eine wohlstandsproportionale Sozialsicherung, die mit dem BIP wächst und 2. ein bürokratischer Kahlschlag zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens bzw. einer negativen Einkommenssteuer. Letztere kann dann also entweder wie die Existenzsicherung an ein Warenkorb gebunden sein oder an einen Ausgangswert und das BIP-Wachstum.

Die zielführendste und damit wahrscheinlichste Lösung ist eine europäische Integration der Sozialsicherungen, die ausgehend vom Minimalwert der regionalen warenkorbgebundenen Existenzsicherung Steuerungszuschläge zur Koordination der Niedriglohnsektoren auflegt. Ich erwarte, das der Mindestlohn sich, als unkontrollierbare Scheinlösung, nicht durchsetzt. Wie immer zahlt die Steuern dafür letztlich der (internationale) Kunde bzw. Haushalt. Eine wenig wahrscheinliche aber im Kontext zunehmender Digitalisierung um so wichtigere Besteuerung von Kapitaleinkünften erfordert internationale Kooperation, und damit ein internationales förderalistisches Regierungssystem.

Chancen liegen hier also in der stetigen Requalifikation des Personals und der Digitalisierung im Niedriglohnsektor, während Risiken am Absatzmarkt bestehen. Die Preisentwicklung bleibt also ambivalent.

Auf dem Kapitalmarkt können sich aufgrund der umfassenden Nachhaltigkeitsthematik nachhaltige Unternehmen mit geringeren Ausschüttungen wegen geringeren Risiken wettbewerbsfähig integrieren.

Absatzmärkte

Eine Konvergenz herbeiführende internationale Zollpolitik wäre bei flachen aggregierten Produktionsfunktionen co2-transportkosten-proportionale Bezollung. Nachhaltiger Maschinenbau könnte ein neues Wettberwerbsfeld im Export werden, insbesondere auch, wenn vermehrt Transparenzregulation und Nudging für nachhaltige Produkte, wie durch den SucisionHelper, realisiert wird.

Es bestehen also Chancen in der nachhaltigen Produktentwicklung und Risiken für Billigprodukte und Produkte mit vorgesehener Produktalterung.

Zwischenfazit: Chancen und Risiken

Chancen

  • Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung
  • Kooperationskonfigurationen durch Digitalisierung
  • Beschleunigungssprung durch Quantencomputer
  • Stetige Requalifikation des Personals
  • Nachhaltige Produktentwicklung

Risiken

  • Know-how-Abfluss durch Digitalisierung
  • Steuererhöhungen könnten den Absatzmarkt belasten
  • Billigprodukte und Produkte mit vorgesehener Produktalterung sind unnachhaltig

Unternehmensanalyse (generisch)

Die klassische generische Unterteilung von Unternehmen kennt Qualitäts-, Nischen- und Kostenführer. Ich unterteile zusätzlich nach Innovations-, Projektrealisations-, Dienstleistungs- und Automatischen Unternehmen.

Schwächen haben insbesondere unnachhaltige Qualitätsführer, Nischenunternehmen, die unnachhaltige Nischen besetzen, und Kostenführer, die unnachhaltige Produkte anbieten. Damit ist mangelnde Nachhaltigkeit eine generische Wettbewerbsschwäche. Insbesondere Innovationsunternehmen mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit haben eine Stärke und Projektrealisationsunternehmen dürften gefragt sein, also stark aufgestellt sein.

Allgemein erweisen sich humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen als Stärke, wobei Arbeitnehmer durch Digitalisierung unter Druck stehen Arbeit anzunehmen, sodass weniger humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen durchsetzbar sind. Humanunternehmen und insbesondere Dienstleistungsunternehmen mit Dienstleistung direkt am Kunden profitieren jedoch von Motivation durch humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen. Mit Nachhaltigkeitstransparenzregulation und -Nudging könnte ein erheblicher Druck für gute Arbeitsbedingungen entstehen und so doch eine massive generische Schwäche entstehen.

Moderne wissensorientierte Organisationsformen rücken soziale und insbesondere kommunikative Kompetenzen in sozialen Systemen in den Vordergrund, weswegen Humankapital immer mehr Sozialkompetenzaspekte neben der fachlichen Qualifikation enthält. Humankapital pro Arbeitnehmer ist eine entscheidende Stärke bzw. Schwäche von Humanunternehmen.

Ein hohes Maß an Digitalisierung im Kontext sehr guter Integration mit den (digital-erweiterten) Menschen ist eine ausgezeichnete Stärke und insbesondere kapitalintensive Branchen sind bevorzugt aufgestellt. Geschäftsmodelle digitaler Dienstleistungen erweisen sich als besonders produktiv im Kontext von Sonderanfertigungen, sodass Sonderanfertigungskompetenz eine generische Stärke bedeutet.

Große spezialisierte Produktionsanlagen für globale Märkte könnten unter Absatzrückgängen leiden, sodass eine Überkapazität entsteht, und weisen somit eine generische Schwäche auf. Demgegenüber könnten regionalere spezialisierte Produktionen mit co2-sparsamer Logistik eine Stärke im Standardwarenbereich besitzen.

Zwischenfazit: Stärken und Schwächen

Stärken

  • Innovationsunternehmen mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt
  • Projektrealisationsunternehmen dürften gefragt werden
  • Humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen
  • Hohes Humankapital (Sozial- und Fachkompetenz) pro Arbeitnehmer
  • Kapitalintensität und Digitalisierungsgrad
  • Sonderanfertigungskompetenz (Produktionsflexibilität)
  • Regionale spezialisierte Produktion

Schwächen

  • Mangelnde Nachhaltigkeit
  • Wenig humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen
  • Mangelndes Humankapital (Sozial- und Fachkompetenz) pro Arbeitnehmer
  • Standardisierte Dienstleistungen, die schwer automatisierbar sind
  • Große spezialisierte Produktionsanlagen für globale Märkte (Überkapazitäten)

SWOT-Analyse

Opportunities Threads
  • Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung
  • Kooperationskonfigurationen durch Digitalisierung
  • Beschleunigungssprung durch Quantencomputer
  • Stetige Requalifikation des Personals
  • Nachhaltige Produktentwicklung
  • Know-how-Abfluss durch Digitalisierung
  • Steuererhöhungen könnten den Absatzmarkt belasten
  • Billigprodukte und Produkte mit vorgesehener Produktalterung sind unnachhaltig
Strength
  • Innovationsunternehmen mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt
  • Projektrealisationsunternehmen dürften gefragt werden
  • Humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen
  • Hohes Humankapital (Sozial- und Fachkompetenz) pro Arbeitnehmer
  • Kapitalintensität und Digitalisierungsgrad
  • Sonderanfertigungskompetenz (Produktionsflexibilität)
  • Regionale spezialisierte Produktion
  • Nachhaltige Digitalisierung und Kooperation
  • Humankapitalqualifikation
  • Nachhaltige Produktentwicklung
  • Cybersecurity
  • Digitalisierung
  • Nachhaltigkeit
  • Humankapitalqualifikation
Weaknesses
  • Mangelnde Nachhaltigkeit
  • Wenig humanfreundliche Führungs- und Controllingkonzeptionen
  • Mangelndes Humankapital (Sozial- und Fachkompetenz) pro Arbeitnehmer
  • Standardisierte Dienstleistungen, die schwer automatisierbar sind
  • Große spezialisierte Produktionsanlagen für globale Märkte (Überkapazitäten)
  • Humankapitalqualifikation
  • Erhöhung der Kapitalintensität
  • Steigerung der Produktqualität und Nachhaltigkeit
  • Humankapitalqualifikation

Fazit

Die generischen normativen Ziele wären also:

  1. Humankapitalqualifikation
  2. Nachhaltige Produktentwicklung
  3. Digitalisierung, Cybersecurity und Kooperation
  4. Erhöhung der Kapitalintensität

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Diskussion: Ökonomie der Ungleichheit

Chancen sind uns nicht allen gleichermaßen gegeben. Es sind nicht nur die genetischen und sozialisierenden Faktoren, sondern auch ökonomische, die unsere Chancen unterschiedlich gestalten. Hohe Ausbildung ist heute kein Garant mehr, einen Job zu haben, der nicht der Digitalisierung anheim fällt und im Kontext zukünftiger elektronischer Bauteile, die Nervenschichten nachbauen, stellt sich die Frage, wie lange der implantatfreie Mensch überhaupt noch in Arbeit integriert werden kann. Ökonomische Ungleichheit kann auf Verwendungsunterschieden, wie bei Arbeit und Kapital, aber auch auf Marktversagen basieren, wie in intertemporalen Märkten / Kreditmärkten.

Arbeit und Kapital

Nach Thomas Piketty: Ökonomie der Ungleichheit, gibt es zwei Gründe für einen Transfer von Kapital zu Arbeit. Zum einen Ungerechtigkeit und zum anderen Marktversagen (Reproduktion von Einkommensunterscheiden durch Kapitalmarktineffizienz). Die Idee der Ungerechtigkeitsbeseitigung formuliert er wie folgt:

Wenn Ungleichheit zumindest teilweise Faktoren geschuldet ist, für die man den Einzelnen nicht verantwortlich machen kann, da sie seinem Einfluss entzogen sind, wie etwa das Startkapital, das er seiner Herkunft oder glücklichen Umständen verdankt, dann ist es gerecht, wenn der Staat die Chancen und Lebensumstände der Benachteiligten, also derjenigen zu verbessern sucht, die mit besonders misslichen unbeeinflussbaren Faktoren zu kämpfen haben. – S. 8.

Moderne Theorien sozialer Gerechtigkeit bringen diesen Gedanken in Form des Maximin-Prinzips zum Ausdruck:

Eine gerechte Gesellschaft muss die Minimalbedingungen und Chancen maximieren, die das Sozialsystem dem Einzelnen bietet. – S. 8.

Es kommt im Kontext der Einkommensunterschiede basierend auf Kapital- oder Arbeitsherkunft insbesondere auf die Substitutionselastizität von Kapital und Arbeit an, die für gewöhnlich nahe eins liegt (0,7 bis 1,1 nach Hammermesh [1986, 1993]), sodass Veränderungen der Arbeitslöhne zu Veränderungen des Arbeitseinsatzes führen. Deswegen wäre das richtige Instrument eine fiskalische Umverteilung durch Besteuerung proportional zum Kapitalstock eines Unternehmens bzw. des Kapitaleinkommens, welches an die Arbeit ausgezahlt wird.

In der Höhe der Besteuerung liegt zwar grundsätzlich eine niedrige Elastizität des Kapitalangebots vor, aber international herrscht Steuerwettbewerb, um Unternehmen anzulocken und zu binden, sodass die nationale Elastizität des Kapitals beträchtlich ist. Deswegen braucht es einen Fiskalföderalismus auf internationaler Ebene, um den Wettbewerb zu harmonisieren, sodass eine weitreichende Umverteilung erfolgen kann.

Ebenfalls relevant ist die zeitliche Frist. Kurz- und mittelfristig können Belastungen proportional zum Lohn Arbeitgeber belasten, während langfristig der Lohn sinkt und die Arbeit die Steuer bezahlt. Genauso kann eine fiskalische oder lohnbezogene Umverteilung kurzfristig Wirkung entfalten, während Wirtschaftswachstum eher langfristig den Wohlstand steigert.

Diskussion

Das Proplem der Ungerechtigkeit zwischen Arbeit und Kapital lässt sich nur international als Überwachungsbedürftige Norm regulieren, da es der Dynamik des Steuerwettbewerbs unterliegt. Der mir bekannte Lösungsraum kennt die sogenannte Flat Tax die Piketty vorschlägt und mein Konzept der Insolvenzmarkierenden Soll-Rendite-Kennlinie (vgl. Nachhaltiger Kapitalmarkt).

Die Flat Tax ist ein einfaches Mittel, um international für Gerechtigkeit zu sorgen. Sie ist insbesondere indifferent gegenüber unterschiedlichen Sektoren und belastet somit Kapitaleinkünfte gleich und relativ, sodass keine Auswirkungen auf Sektoren oder Geschäfte naheliegen.

Meine Soll-Rendite-Kennlinie ist demgegenüber ein bürokratisches Monster, das versucht Kapitalmarktentscheidungen indifferent zu machen, sodass Ersparnis in jedwedes subjektiv erwünschtes Produkt unabhängig von der Rendite fließen kann. So sollen besonders wünschenswerte Geschäfte finanziert werden, die die Mindest- und Maximalrendite (mittlere Sollrendite) abwerfen können. Allerdings wird Kapital ungleich günstiger und kapitalintensive Sektoren werden bevorzugt, mithin die Industrie gegenüber der Dienstleistung. Weiterhin bleiben die Investitionsanreize erhalten, betreffen aber unmittelbar die innere Unternehmensrefinanzierung und die Arbeitsentlohnung, während das Kapital – dem Sinn entsprechend – fair abgegolten wird. Die Bürokratie könnte eventuell im Sinne einer Wirtschaftsprüfung marktwirtschaftlich gestaltet werden uns so qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

Ungleichheit der Arbeitseinkommen

Die zentrale Theorie um die Ungleichverteilung von Arbeitsentlohnung ist die Theorie vom Humankapital: Durch Bildungsinvestitionen erzielen Bildungsbürger eine Rendite, die den subjektiven Aufwand des Bildungsprozesses rechtfertigt. Ist der Aufwand zu hoch oder die Bildungsrendite zu unsicher oder gering, unterbleibt häufig die Bildungsinvestition, während sie andernfalls anreizkompatibel ist. Diesem Modell liegt ein rational denkender und vorausschauend vorgehender Mensch zugrunde, aber Individuuen werden häufig in Normgefügen sozialisiert, die genau solche Optimierungsmodelle zum Ursprung haben – sie haben sich bewährt.

Piketty unterscheidet nun eine reine Umverteilung von einer effizienten Umverteilung, die direkt in die Bildung von Humankapital eingreift.

Jüngere Ungleichheit läßt sich als Nachfrage nach Talent und hoher Qualifikation interpretieren, während die einfachen Tätigkeiten zunehmend weniger Nachfrage haben, weil sich mit den neuen Technologien Talent und Qualifikation besonders produktiv integrieren kann (Skill-biased technological change). Dies führt zu erheblichen Meßproblemen, da die Inhomogenität homogener Messgruppen enorme Auswirkungen in der Lohnungleichheit hat. Zum häufig angeführten Thema Globalisierung als Ursache für Ungleichheit anzuführen sagt Piketty:

Auf dem gegenwärtigen Kenntnisstand sieht alles danach aus, dass der Anstieg der Lohnungleichheit in einem Strukturwandel der Produktion in den entwickelten Ländern wurzelt und es zu einer ähnlichen Entwicklung auch dann gekommen wäre, wenn es sich bei diesen Ländern um abgeschottete Wirtschaften gehandelt hätte, die keinen Handel mit dem Rest der Welt treiben. – S. 85.

Wieder ist die fiskalische Umverteilung z. B. Mindest – und Höchstlöhnen überlegen, sobald es eine hohe Substitutionselastizität zwischen Humankapitalniveaus gibt, denn sie erlaubt es die allokative Funktion des Preissystems nicht zu beeinträchtigen und dennoch Einkommen der Arbeiter umzuverteilen. Besonders wichtig ist also die Steuerprogression insgesammt über Transfers und Steuern, die am einfachsten über ein bedingungsloses Grundeinkommen realisiert werden kann. Die Substitutionselastizität ist höher als die von Kapital und Arbeit und Piketty resümiert:

Es ist leichter, einen gering qualifizierten Arbeiter durch eine Maschine oder einen qualifizierten Arbeiter zu ersetzen, als auf qualifizierte Arbeiter zu verzichten. – S. 86 f. .

Die nächste Frage betrifft dann die Wurzel des Themas, also das Humankapital selber auf hohem Niveau zu homogenisieren. Ein Problem ist dabei, das gerade die Ungleichheit der Einkommensniveaus die Bildungsrendite definiert, und somit Umverteilung Bildung von Humankapital konterkarriert, aber Bildung erfolgt eher Normbegleitet, als das vorwiegend junge Leute tatsächlich die Bildungsinvestition antizipierend durchkalkulieren. Deswegen sagt Piketty:

Die allgemeine Schulpflicht ist zweifellos die wichtigste aller Umverteilungsmaßnahmen. – S. 91.

Weiterhin kann man gegen die freien Marktkräfte der Humankapitalbildung einwenden, das der intertemporale Markt nur selten arme Haushalte mit hohem Bildungspotential finanziert, da die Absicherung des Geschäfts ja über Vermögenspfand erfolgt. Diese Ineffizienz rechtfertigt eine Politik, die entschlossen für finanzielle Unterstützung von Studierenden aus bescheidenen Verhältnissen eintritt.

Gegen eine entusiastische Bildungspolititk sprechen aber sozialisierende Faktoren – faktisch ist die intergenerationale Bildungsmobilität wie die intergenerationale Einkommensmobilität gering und die Bildungs- und Einkommensverhältnisse reproduzieren sich über die Generationen hinweg unabhängig von finanzieller Unterstützung. Jüngere Studien zeigen jedoch, dass die Sozialstruktur der Schülerschaft des Wohnviertels sehr viel ausschlaggebender sind, als Bildungsausgaben. Ziel der Politik ist dann Schichten in Bildungsinstitutionen per Verteilungsschlüssel zu durchmischen, was in der Praxis als extreme Politik aufgefasst und nur wenig wirksam umgesetzt wird.

Weiterhin gibt es eine Theorie der Arbeitsmarktdiskriminierung, die für alle erkennbaren Gruppen gegenüber denen Vorurteile bestehen anwendbar ist. Sie besagt, dass Vorurteile geringere Chancen zu haben Humankapital zu erwerben zusammen mit Einstellungsindikatorik (gegenüber einer Feststellung der Qualifikation) es rational erscheinen lassen zu diskriminieren, während dadurch die Bildungsinvestitionen von diskriminierten ungünstig verändert werden und das Vorurteil sich bestätigt (Sich-Selbst-Erfüllende Prophezeihung). Piketty Resümiert:

Es handelt sich also um eine zutiefst unwirtschaftliche, nutzlose Ungleichheit. – S. 98.

Regulierung dieser Ungleichheit bedeutet Nachweis der Einstellungs- und Beförderungskriterien oder Quoten zu etablieren, sodass die Vorurteile und Entmutigung abgebaut werden können. Man spricht von affirmative action. Eine Quote ist jedoch nicht unkritisch, denn sie kann als Zwang attribuiert werden und so die Vorurteile noch verstärken.

Letztlich gibt es dann noch die soziale Erzeugung von Lohnungleichheit. Z. B. durch Gewerkschaften, die bei Erfolg dazu führen, dass Unternehmen mehr Kapital und mehr qualifizierte Arbeit einsetzen, weil Gewerkschaftsmonopole die Löhne und Lohnhierarchie monopolistisch setzen, was zu Beschäftigungsrückgang führt. Gewerkschaften zu beschränken ergibt jedoch nur dann Sinn, wenn eine fiskalische Umverteilung in geeigneter Höhe an ihre Stelle tritt. Nicht zu unterschätzen ist jedoch die Wirkung von Branchenlöhnen auf die Humankapitalbildung, da Unternehmer so in ihre Arbeit investieren können, ohne das sie abwandert und Arbeitnehmer nicht enteignet werden, wenn sie unternehmensspezifische Bildungsinvestitionen tätigen, die in anderen Unternehmen keinen nutzen haben. Dies spricht also nicht nur für Gewerkschaften, sondern auch für regulatorische Lohnfestsetzung engegen der freien Marktkräfte.

Weiterhin können Arbeitgeber über Monopsonmacht verfügen und weniger Leute für weniger Geld einstellen, als auf einem Konkurrenzmarkt. In solchen Fällen kann z. B. ein Mindestlohn zu mehr Beschäftigung führen, während eine fiskalische Umverteilung zu Lohnreduktion führen würde. Zu einem Monopson kommt es:

(i)mmer dann, wenn es unternehmensspezifisches Humankapital gibt und Arbeitnehmer darum mehr oder weniger gezwungen sind, ihre Arbeit einem einzigen Arbeitgeber anzubieten. – S. 108.

Aber Monopsone scheinen nicht die Erklärung für Ungleichheit zu sein, Arbeitnehmer werden eher eng umkämpft. Eine Verschwörungstheorie eines Arbeitgeberkartells scheint instabil genug zu sein, um falsifiziert werden zu können. Es gibt auch Arbeitgeber, die Effizienzlöhne zahlen, also höhere Löhne als marktgängig, um Mitarbeiter zu binden und zu motivieren, anstatt sie zu kontrollieren, aber diese Effizienzlöhne führen in der Gesamtschau zu Beschäftigungsrückgang.

Diskussion

Zunächst ist Marktversagen geeignet auszuregulieren und zu erheben, was auch Bindung an makroökonomische Daten für Gewerkschaften bedeuten kann, feste Löhne für Monopsone und Quoten gegen jedwede Diskriminierung. Letzteres kann z. B. bedeuten, dass Qualifikationsnachweise im Sinne von umfänglichen Assessment Centern als öffentliches Gut angeboten werden und Unternehmen dann aus Qualifikationspools per Zufallentscheidung Kandidaten präsentiert bekommen (dies führt zu repräsentativen Verteilungen im Sinne einer natürlichen Quote), während das Lohnband einer Vorabbandbreite entsprechen muss.

Im Bezug auf die reine Umverteilung erscheint mir ein bedingungsloses Grundeinkommen / eine negative Einkommenssteuer degressiv mit dem Lohnanastieg besonders nützlich, wobei eine Existenzsicherung und weitere Sachleistungen ebenfalls vernünftig erscheinen. Damit ist gemeint, dass eine vernünftige Existenzsicherung ausgezahlt wird, was z. B. bedeutet soziale Teilhabe wie Mobilität und Besuch von Cafés sowie IT-Geräte und Internet ebenfalls zu berücksichtigen, während die wohlstandsproportionale Leistung des bedingungslosen Grundeinkommens in Form von Sachleistungen wie Bildung, Assessment Centern, Vermittlungsberatung und Therapie / Kur „ausgezahlt“ wird.

Besonders wichtig ist mir persönlich die Motivation im Bildungssystem zu fördern und dazu habe ich einen Vorschlag zum Bildungswesen reflektiert, der Freude und öffentliche Güter bei Kostenersparnis und Digitalisierung ermöglichen soll: Jigsaw-Bildungswesen. Und auch die konstruktiven Erwägungen zur Arbeitsvermittlung zu Berücksichtigen (Vgl. Arbeitsvermittlung 4.0). Weiterhin sollte jedwede Regulation im Europäischen Währungsraum harmonisiert bzw. abgestimmt werden.

Fazit

Das Buch von Thomas Piketty (2020): Ökonomie der Ungleichheit ist besonders wertvoll für Themen der Ungleichheit zu lesen, die hier nur knapp dargestellt werden können. Es zeigt sich sachlich unvoreingenommen und bildet so auch zu hitzig ideologisch umkämpften Bereichen wie dem Arbeits-Kapital-Konflikt.

Der Lösungsraum internationaler Politik im finanziellen Arbeits-Kapital-Konflikt umfasst meiner derzeitigen Kenntnis nach die Flat Tax und die Soll-Rendite-Kennlinie mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften, die öffentlich zu dikutieren wären – ich freue mich auf Ihre Kommentare.

In der Lohnungleichheit sollte Marktversagen geeignet, wie geschildert, überprüft und reguliert werden, während eine reine Umverteilung insbesondere den Nidriglohnsektor subventionieren sollte, während eine Mischung aus lockererer Existenzsicherung und nützlichen Sachleistungen mein Gerechtigkeitsgefühl besonders anspricht. Dabei sollte das Bildungswesen motivationsförderlich und die arbeitsvermittlung humanzetriert, professionell und serviceorientiert erfolgen.


Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

%d Bloggern gefällt das: