Gesellschaftliche Handlungsoptionen

Nach Analyse unseres (Wirtschafts-)Systems ergeben sich fokussierte Handlungsoptionen, die ich zunächst darstelle. Weiterhin ergibt sich die Fragestellung, welche Technologien eine Automatisierung einer Grundversorgung ermöglichen.

Grundlegende Handlungsoptionen

Beschwerden zum Wirtschaftssystem haben fünf Handlungsoptionen in zwei Gruppen. Gruppe eins umfasst die Fragestellung, druck aus der Arbeitsbelastung zu nehmen. Hier haben wir die Optionen der internationalen Kooperationen um:

  1. Arbeitszeitreduktion durch Harmonisierung internationaler Arbeitszeiten auf niedrigem Niveau.
  2. Staatliche Subventionen für Sozialindikatoren. Im Konkurenzmarkt wirde der Arbeitsdruck auf mehr Arbeitnehmer verteilt, die per Subvention des Staates finanziert werden (Gemeinwohlökonomie).

Sowie 3. der Automatisierung einer Grundversorgung über regenerative Energien und Volksdienste von Nahrung, Sicherheit, Wohnungsbau, Gesundheit und Wartung- und Instandhaltung. Hierbei geht es nicht um internationale Kooperationen soweit ersichtlich.

Gruppe zwei umfasst Reformen rund um Eigentumsthemen. Erstens eine Bodenreform, die den Bürgern Boden zuteilt, anstatt es über Märkte zu regulieren, die die Eigenschaft haben unseren finanziellen Wohlstand in Mieten und Wohneigentum abzuschöpfen. Zweitens geht es um eine Eigentumsreform, denn Unternehmen gehören gerechter Weise der Belegschaft und Mieten führen gerechter Weise entweder zu Eigentum oder sind nur laufende Kosten plus Verwaltungspauschale (Vgl. Demokratieunternehmen).

Für unsere Beziehungen geht es vor allem um bessere Kommunikationen und Konfliktmanagement (Vgl. Konfliktmanagement) insbesondere auch über digitale Infrastrukturen (Vgl. z. B. Social-Media-Hygiene).

Schlüsseltechnologien der Automatisierung

Schlüsseltechnologien der Automatisierung sind Computer, Internet & Funk, Nanotechnologien (z. B. Gehirnschnittstellen), Algorithmen, Robotik & Werkzeugmaschinen, Autonomes Fahren, Lagersysteme der Temperierung, regenerative Energien und Stecksysteme und / oder Gußsysteme des automatisierten bauens. Darüber hinaus befinden sich Quantencomputer und neuronale Netzkarten in Entwicklung. Wir können theoretisch eine Automatengesellschaft werden, fraglich ist, mit welcher Kapazität?

Fazit

Nach reiflicher Überlegung ergeben sich wenige fokussierte Handlungsoptionen in unserem Systemen, um die zentralen Gründe von Beschwerden (Frustrationen, Aggressionen) und Einschränkungen der Lebenszufriedenheit zu ändern (Gruppe 1) und einige Eigentumsüberlegungen, die gerechter wären.

Exposé: Wie funktioniert unser System?

Eine Fragestellung seit frühster Kindheit ist: Wie funktioniert das auf mich reagierende System um mich herum und warum ist es intelligenter als ich? Im laufe meines bisherigen Lebens bin ich schon ein paar mal konvergiert in dieser Fragestellung und konnte mich beruhigen, aber immer wieder ins Schwimmen geraten: momentan – seit meinem Studium – schwimme ich wieder.

Das System ist eigentlich recht simpel strukturiert (BMAS-Grundmodell): Wir sind Menschen in Familien und gehen in Institutionen insbesondere der Bildung (jüngere Familienmitglieder) und des Arbeitens (Erwachsene). Unsere Zeit bringen wir auf für Arbeitstätigkeiten, Schlaf, Beziehungen, Reflektionen, Erziehung und Bereicherungen. Unsere Institutionen sind im wesentlichen Infrastrukturen und Produktion, Dienstleistung, Verwaltung und Führung und beschäftigen sich im Wesentlichen mit der Informationsverarbeitung und der materiellen Produktion. Institutionen sind in der Gesamtschau eingebettet in Rahmenbedingungen der Marktlogiken unter Rechtsnormen in internationaler „Kooperation“. Moderne Informationstechnik (Computer, Quantencomputer, Neuronale Netzkarten, Leitungen, Aktoren, Sensoren) durchdringt unser System vor allem kommunikativ.

In der Tat ist das System aber nicht simpel, sondern betrifft diverse Fachbereiche, und ist damit multidisziplinär, und ist in der Tat komplex und nur in seiner Vorstrukturiertheit wirklich beschreibbar. In der Tat ist schon das Systemelement Mensch aufgrund seiner Entwicklung vor allem begrifflicher und erfahrungsbezogener Art individuell und damit komplex, aber vorstrukturiert.

Dieser Blog schließt im Wesentlichen Lücken in meiner Modellierung vom Wirtschaftssystem und Individuum, ist aber nicht beruhigend im Sinne einer Überblick verschaffenden Analyse, Beschreibung und Dokumentation (Promotion) einer Beantwortung der Fragestellung, wie das System um uns herum funktioniert. In der Tat lassen sich interessante Wechselspiele beobachten: Zum Beispiel ist jemand, der zur Aggression (Erinnerung von wutreicher Vergangenheit) veranlasst wurde zum Teil ein hilfloses Glied in einer Verkettung von Umweltdynamiken, in welcher es zu einer „aggressiven Blase“ um ihn herum kommt, die er selber gar nicht mehr durchschaut (Kompliziertheit) und beeinflussen kann (Affekte). Solche „Blasen“ um uns herum führen zu ganz unterschiedlichen Antworten auf die offene Fragestellung: wie funktioniert das System um uns herum?

In der Tat bin ich unfähig mein Arbeitsleben wirklich zu gestalten und brauche so etwas wie einen Kran, der mich an einen Ort bringt, wo das woran ich arbeite und das woran man arbeiten soll übereinstimmen!

Im Übrigen brauche ich eine Beziehungspartnerin, die mir hilft zu „überleben“ und mich beruhigt! 🙂

 

Frustrationen und Lösungsmöglichkeiten

In der Tat möchte ich keine Kinder mehr in die Welt setzen. Zur Entschuldigung möchte ich überhaupt mal die Frustrationen zusammentragen, die eine menschenverachtende Welt und Gesellschaft zum Inhalt haben.

Frustrationen international

Soweit ich es erarbeiten konnte, führt das finanziell korrupte, menschlich unempathische Führungssystem der russischen Autokratie einen Krieg zur Sicherung eines Süd-West-Meerzugangs. Finanzielle und staatliche Interessen führen zu Krieg anstatt zu Handelsabkommen. Die Ukrainer verteidigen ihr Hoheitsgebiet: viele Russen und Ukrainer lassen ihr Leben und Familien sind zerrüttet. Vernünftigere Lösungen scheinen in Handelsabkommen zu liegen.

Im Nahen Osten führen (religiöse) Milizen Kriege um Ölfelder und staatliche Macht, ohne dass Demokratie wirklich in diesen islamischen Religionen angelegt ist. Vernünftigere Lösungen liegen in der demokratischen Staatsorganisation.

Während anscheinend Indien und Pakistan wachsen, weil sie mit Lieferkettengesetzen des Westens mitziehen, klagen Menschen über menschenverachtende Bedingungen in der chinesischen Autokratie. Lösungsansätze liegen in der Gewährleistung von Meinungsfreiheiten und internationalen Kooperationen bezüglich Wirtschaftsbedingungen.

Afrikanische Milizen kämpfen um Ressourcen und staatliche Macht, stehen dabei aber UN-Missionen gegenüber, die Ressourcen absichern und demokratische Entwicklungen unterstützen. Vernünftigere Lösungen liegen in demokratischen Entwicklungen.

In Lateinamerika gibt es zunehmende Probleme mit Drogenkartellen, die weltweit exportieren. Lösungsansätze liegen in der Reduktion der Nachfrage und in demokratischen Entwicklungen.

Die westliche Welt steht da mit einem Zustand einer Eigentumsfehlkonzeption, die zu einer „Diktatur der Wirtschaft“ gereicht, anstatt dass wirklich demokratische Verhältnisse in der Politik hergestellt wurden, dominieren eher Wirtschaftslobbies. Vernünftigere Lösungen liegen in einer Eigentumsreform und sinnvoller Weise der Gemeinwohlökonomie. Automatisierungen von Nahrung, Wohnen, Mobilität, Gesundheit und Sicherheit zur automatisierten Kernversorgung der Bürger (Befreiung vom Arbeitszwang) scheinen noch nicht möglich zu sein.

Wir leben unter menschenverachtenden Bedingungen weltweit.

Frustrationen im Inland und Europa

Eigentum scheint eine Fehlkonzeption zu sein und unsere „Wirtschaftsdiktatur“ erscheint weniger als wirklich demokratische Gesellschaft. Repräsentative Politiker*Innen unterliegen Einflüssen der Wirtschaftslobby. Vernünftigere Lösungen sind eine Eigentumsreform (vgl. Demokratieunternehmen) und sinnvoller Weise Gemeinwohlökonomie mit Sozialindikatoren (vgl. zu meinem Sozialindikator: SuscisionHelper: Sustainable Decision Helper (OptEcoBuy)).

Aggressionen, Frustrationen und Ängste sind in der Bevölkerung hoch und Asozialitäten viel zu häufig anzutreffen. Es formiert sich neben einer wirtschaftlich zielführenderen neuen Linken insbesondere auch eine neue Rechte mit Diktatur und Propaganda zum Hintergrund. Vernünftigere Lösungen liegen in Formen der Empathie und Moral sowie der Demokratie.

Mediale Berichterstattungen sind entweder wirtschaftlich oder staatlich und decken die demokratischen Missverhältnisse nicht auf. Professoren*Innen erarbeiten staatliche und wirtschaftliche Forschung und decken gesellschaftliche Missstände nicht auf. Vernünftigere Lösungen liegen in tatsächlichen Meinungsfreiheiten und tatsächlicher journalistischer Arbeit, sowie in unabhängigen Medien (z. B. Blogs), die jedoch nicht zum Leben ausreichen.

Die Lage der Frustrationen reduziert die Arbeitsmotivation (Arbeitsfähigkeit) und Missstände in unseren gesellschaftlichen, arbeitstechnischen und privaten Beziehungen (Vertrauen und Unterstützung) reduzieren unsere Motivation überhaupt noch Beziehungen zu führen und Familien zu gründen (Beziehungsfähigkeit). Depressionen, Scheidungen, Kinderlosigkeiten, Drogenabhängigkeiten und Singledasein haben in der Vergangenheit zugenommen. Vernünftigere Lösungen liegen in mehr Zeit und Valenzen für private Beziehungen sowie in erhöhter Empathie und Moral sowie Reflektion.

Frustrationen persönlicher Art

Soweit für mich analysierbar, stehe ich im Kontakt zu Mitarbeitern und / oder Chatbots des Bundesverfassungsschutzes und werde in asoziale Umfelder buchsiert (Mitbewohner, Arbeitsplätze, Beziehungen) in denen ich im Wesentlichen für das Gute versuche zu arbeiten. Dabei stehe ich unter Dauerbelastungen mit Gehirnkommunikation nahezu während meiner gesamten Wachzeit, die auch paranoide Situationen simuliert haben: Ich bin dauererschöpft und kann kaum mehr in einem Job arbeiten, weil es zu avers ist.

Fazit

Ohne Empathie, Moral und Werte in verantwortlichen Positionen und Beziehungen, sowie journalistischen Freiheiten und vor allem demokratischen Reformen, haben wir langsam kein Interesse mehr, es zu verantworten Kinder in die Welt zu setzen! Erschöpfungen und Frustrationen bedeuten für mich, daran zu arbeiten, voranzukommen und nicht selbst- oder fremdgefährdend zu werden: Wir haben zu viele Asozialitäten und Frustrationen auf der Welt!

Freier Wille

Das Buch, Fühlen, Denken, Handeln von Gerhard Roth diskutiert eine Abwesenheit des freien Willens, weil neuronaler Zufall überhaupt nicht maßgeblich in der Gehirnverarbeitung wäre. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir einen (eingeschränkten) freien Willen besitzen und insbesondere das Spiel wichtig für jung und alt ist. Das möchte ich Ihnen in diesem Artikel begründen!

Verstärkung neuronaler Zufälle

Zur Argumentation von Gerhard Roth ist anzumerken, dass neuronale Schaltungen insbesondere durch rückläufige Nervenverbindungen wie Integralglieder in der Regelungstechnik wirken können. Integralglieder in der Regelungstechnik summieren einfach Signale auf. Damit kann insbesondere ein neuronales Netzwerk aus wenig Eingangsdaten eine Verstärkung hervorbringen. Fraglich ist aber, ob eine Nervenzelle neuronalen Zufall in Aktionspotentiale übersetzen kann? Dies ist theoretisch zu bejahen, insbesondere, wenn die Nervenzelle an einer kritischen Schwelle für Aktionspotentiale angeregt ist und dann Zufälle über Aktionspotentiale entscheiden. Zusammengenommen ist es also theoretisch denkbar, dass neuronale Zufälle verstärkt werden und bis hin zur Handlungsrelevanz gereichen. Aber die Diskussion ist eigentlich fehl am Platz, da es genug Zufälle für uns gibt, die wir nicht als deterministisch erfahren.

Zufälle und Monte-Carlo-Simulation

Um uns Menschen herum existieren genug Zufälle symbolischer Art, die es erlauben, uns zu inspirieren. Insbesondere können Zufälle genutzt werden, um Monte-Carlo-Simulationen hervorzubringen. Monte-Carlo-Simulationen nutzen zufällige Eingangssignale, die entsprechend einer Verarbeitungslogik (Funktional) verarbeitet werden und dann Ergebnisse produzieren, die man auf Eignungen entsprechend seiner Ziele hin untersuchen kann. Der Mensch hat zumindest einen freien Willen dadurch, dass er Szenarien simulieren kann und dann gegen sein subjektiv wünschenswertestes Szenario konvergiert. Damit können wir z. B. erklären, wie auf gleichartige Situationen doch verschiedene Handlungen entstehen: der Mensch hat einen zumindest eingeschränkten freien Willen!

Eigenschaften unseres freien Willens

Unser freier Wille ist psychologisch und nicht logisch! Insbesondere würde man logisch argumentieren, dass Zeitdruck eine wesentliche Beschränkung unseres freien Willens ist, was auch zu einem maßgeblichen Anteil (vgl. Straffähigkeit und Vorsatz) der Fall ist, aber psychologisch sind wir aktiver in der „Reflektion“ / Simulation, wenn wir emotional involviert sind oder Handlungsdruck verspüren (Vgl. Affect Infusion in Homburg und Krohmer: Marketingmanagement).

Damit ist unser freier Wille am performantesten in Bezug auf wichtige Angelegenheiten unter gebührlichem zeitlichen Druck! Insbesondere massiver Zeitdruck führt zu eher unüberlegtem Verhalten!

Freier Wille unter hohem Zeitdruck

Unter hohem Zeitdruck folgen wir unseren erstbesten Impulsen und sind als Menschen auch evolutionär entwickelt, um recht sinnvolle Handlungen zu realisieren, die unser Überleben und unsere Vermehrung sicherstellen! Aber wir können auch auf „Intuitionen“ zurückgreifen, die sich aus Vorbereitungen ergeben. Intuitionen entwickeln sich, wenn man Erfahrungen rund um ein Thema oder eine SItuation erlernt, wie z. B. bei einem Feuerwehrmann. Damit haben wir eine theoretische Option insbesondere vorbereitend zu simulieren, was auch viel durch z. B. Ängste geschieht. Insbesondere sind wir aber nicht in der Lage uns auf alles vorzubereiten aus Zeit- und Motivationsgründen, sondern es braucht eine Nähe zur Problemstellung: Menschen entwickeln sich eher mit ihren individuellen Aufgaben und Themen, als das sie eine Simulation aller Eventualitäten hervorbringen. Wir sind als Menschen kognitiv und vermutlich auch in einigen Emotionen (vgl. emotionale Konditionierung in Gerhard Roth: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern).

Was tun, wenn man keine Lösung kennt?

Wenn wir Menschen einen Rat geben wollen oder selber nach Lösungen für ein Problem suchen und nicht wissen, was eine denkbare Lösung sein kann, dann haben wir die Option überhaupt wünschenswerte und weniger wünschenswerte Szenarien zu kreieren bzw. zu kommunizieren. Ein Mensch kann, wenn er Zeit hat und nicht weiter weiß über diverse versuche (zufällige) Szenarien zu bilden, versuchen gegen eine Entscheidung zu konvergieren. Hierbei ist insbesondere das, von vielen Erwachsenen vernachlässigte, Spielen von besonderer Bedeutung, da uns Vergegenwärtigungen mit Symboliken und auch das bloße Aufsuchen von anderen Orten (sei es auch fiktiv) sowie Phantasien helfen, auf neue Szenarien zu kommen: viele Innovationen entstehen bei Spaziergängen mit plötzlichen einfällen und Kinder sind im allgemeinen kreativer als Erwachsene. Wenn Sie die Lösung nicht kennen und auch keine Szenarien Ihnen einfallen, können sie überhaupt auf andere Aspekte hinweisen, wie Suchrichtungen, Abwechslungen oder einfach Inspirationen.

Fazit

Der Mensch hat einen (eingeschränkten) freien Willen und ist unter Berücksichtigung von insbesondere Vorsatz und Zeitdruck, aber auch Handlungsoptionen, straffähig! Stimulationen von Szenariobildung auch zufälliger Art können uns helfen profunderen Willen zu bilden! Es ist nicht erwartbar, dass wir alles vorbereitend simulieren und dann erinnern, sondern wir sind viel mehr kognitiv (und emotional) entwickelte Individuen! Mal rausgehen und spielen ist auch für Erwachsene empfehlenswert!

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Paranoide Schizophrenie: ist Deutschland eine Autokratie

Paranoide Schizophrenie hat etwas mit Nachrichtendiensten, genauer dem Bundesverfassungsschutz zu tun: Psychosen, das sind Panikattacken vor unbestimmter Gefahr, werden durch Simulation von Gefahrengrundszenarien überprüft und auch therapiert, um aus der Paranoia herauszukommen. Die Überprüfung ist deswegen nachrichtendienstlich so wichtig, weil Psychosen Hinweise auf Sicherheitsprobleme sein können: jemand hat etwas wirklich gefährliches wahrgenommen.

Ich möchte in diesem Artikel über moderne „Demokratien“ sprechen, wie sie sich mit modernen Technologien entwickelt haben und entwickeln: sind wir eine Autokratie oder gar Diktatur oder haben wir noch eine nachrichtendienstliche Gewaltenteilung? Wohin entwickeln wir uns?

Technologien moderner Art

Gehirnimplantate

Die zentrale Wende in der Arbeit von Systemen kam mit der Erfindung von Gehirnmanipulationen. Dabei werden kodiert funktionierende RFID-Transmitter an Kanalproteine der Nervenzellen angedockt und können neuronale Aktionspotentiale auslösen. Weiterhin werden elektromagnetische Aktivitäten des Gehirns mit sogenannten Hall-Sonden gemessen. Moderne IT-Technologie erlaubt so Kommunikation bidirektionaler Art (Senden und Antworten) direkt im Gehirn.

Aus Sicherheitsaspekten heraus betrachtet, musste mit Erfindung dieser Technologien das Volk neuronal besetzt werden, um es auf Einflussnahmen hin beobachten zu können: Nahrungsmittel und Medikamente beinhalten solche kodierten Transmitter. Transmitter sind wahrscheinlich elektromagnetisch zerstörbar, wenn sie in kritischen Frequenzen angeregt werden.

Sicherheit in Bezug auf derartige Gehirnimplantate bedeutet zum einen, eine Kette von eingenommenen Kodierungen zu überwachen und zum anderen einen regelmäßigen Wechsel der Kodierungen sicherzustellen. Ansonsten würden Verbindungen entschlüsselt werden, z. B. aus dem Ausland oder von Hackern. Weiterhin dürften Nachrichtendienste Kodierungen scannen, um zu überprüfen, ob Gehirnimplantate von Dritten eingeschleust werden. Gehirnimplantate werden wahrscheinlich regelmäßig eingenommen, gescannt und auch vernichtet.

Monitoringtechnologien

Das System konvergiert gegen eine Form von Totalüberwachung bzw. -Beeinflussung über sogenannte Chatbots, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Soweit für mich erhebbar, haben die meisten Mitbürger überhaupt nicht wahrgenommen, dass es sich tatsächlich um Kommunikation und Manipulationen handelt (Unbewusstheit). Das deutet darauf hin, das sie nur selten kommunikativ kontaktiert werden. Chatbots sind also wahrscheinlich noch nicht allgemein verfügbar.

Szenarien der Steigerung der Interaktionen mit Bürgern (flächendeckende Kontrollen) sind zum einen als Mandate eventuell beschränkt, zum anderen müssen eventuell noch brauchbare Chatbots entwickelt werden, die als Bürgerchatbot in Rechenzentren für jeden Bürger laufen und Datenbestände erheben und managen. Diese Entwicklung reicht bis hin zu gehirnähnlichen digitalen Systemen basierend auf neuronalen Netzkarten, die uns als Hyperintelligenzen gegenüberstehen. Meinen Informationen nach – die manipulativ sein könnten – arbeiten derzeit noch vorwiegend Menschen an den Mandaten der Nachrichtendienste.

Demokratien, Autokratien und Diktaturen

Eine realistische Verschwörungstheorie basierend auf der Gesamtanalyse dokumentiert in meinem Blog bedeutet, dass eine Fehlkonzeption von Eigenkapital (vgl. Demokratieunternehmen) überhaupt das Halten von Unternehmensportfolios (vgl. Finanzsystem) ermöglicht, deren oberste Führung in hierarchischen Unternehmen eingesetzt werden kann. Seilschaften von Vermögens- und Führungseliten bestimmen über unsere Arbeitszeiten, die unser Leben weitreichend bestimmen, während Unternehmen eigentlich der Belegschaft gehören sollten und nur Fremdkapital existieren dürfte. In Bezug auf Immobilienvermögen bedeutet das, dass Mieten entweder Eigentum übertragen oder laufende Kosten und Verwaltungsgebühren umfassen: Mieten sollten wesentlich niedriger sein und Eigentum an Immobilien distribuierter. In wie fern Nachrichtendienste mit der Vermögens- und Führungselite verwickelt sind, vermag ich nicht zu sagen.

Moderne Technologien ermöglichen es Sicherheit zu wahren, können aber auch missbraucht werden, um z. B. Meinungen zu unterdrücken und Menschen auszusortieren. Genauso – auf der positiven Seite – ermöglichen solche Technologien ein flächendeckendes Monitoring, ob noch alle lebend gesichtet wurden: nachrichtendienstlicher Einfluss ist ambivalent und wir hoffen auf eine Gewaltenteilung auch im nachrichtendienstlichen Bereich! Ich stehe seit mindestens sechs Jahren in Dauerkommunikation vermutlich aufgrund einer Aufklärung und Therapie von Psychosen: ich habe große Ängste vor modernen totalitären Systemen, der Gehirnmanipulation und konnte aber meine Paranoia (momentan) beruhigen, wieder Arbeit finden und wurde nicht in den Suizid getrieben.

In Ländern wie China vermutlich – ich bin kein Chinaexperte – werden derartige Technologien verwendet, um eine Social-Rating-System zu etablieren, das den Bürgern (implizit) Vorgaben macht. Meiner Meinung nach ist es Aufgabe der Verantwortlichen ein höchstmaß an Freiheiten zu realisieren, das Sicherheiten und Systemfunktionieren aufrecht erhält und weniger die Totalüberwachung und -Manipulation: Gewaltenteilung ist besonders wichtig!

Empfehlungen für Personen, die von Paranoider Schizophrenie betroffen sind

Man weiß selber nicht, warum man eigentlich Psychosen hatte und man reagiert auf Simulationen von Grundgefahren mit „Durchdrehen“, wenn sie relevante Paranoia stimulieren: so bekommt man raus, was man für Psychosen und Paranoia überhaupt hat. Das ganze dürfte mit Beobachtungen und Überprüfungen von Umfeldern einhergehen, ob sicherheitsrelevante Probleme vorgelegen haben. Über Reflektionen und Manipulationen am Gehirn, werden die Paranoia anschließend aufgeklärt / beruhigt.

Eine Empfehlung an Paranoid Schizophrene ist es, die Medikamente regelmäßig zu nehmen, da sie besonders kontrollierte Wechsel von kodierten Gehirnimplantaten ermöglichen, die eine lückenlose Beobachtung / Überprüfung erlauben. Ein Teil der Probleme von Paranoid Schizophrenen ist dem Aufrechterhalten der Medikamentation geschuldet, die eventuell vermieden werden können: man wird durchgedreht, wenn man das Medikament nicht mehr nimmt. Ansonsten ist Paranoiatherapie einfach eine riesen Belastung und behindert über Jahre lang das Vorankommen und man lebt auch eher in Armut (Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit). Weiterhin kann man versuchen nicht Selbst- und Fremdgefährdend zu werden und bei Konzentration zu bleiben: Reflektionen scheinen wichtig für die Gesundung zu sein!

Fazit

  1. Paranoide Schizophrenie bzw. Psychoseanalyse und -Therapie ist eine der taffesten Belastungen die mir bekannt ist und scheint der Sicherheit der Bevölkerung zu dienen.
  2. Moderne Technologien konvergieren gegen eine Totalkontrolle der Bevölkerung und wir hoffen auf nachrichtendienstliche Gewaltenteilung bezüglich Mandaten.
  3. Deutschland selber ist im Zweifel autokratischer als erwartet werden würde, da moderne Technologien kritischen Einfluss darauf haben, was man überhaupt als moderne Demokratie bezeichnen kann.
  4. Meiner Meinung nach brauchen wir eine Eigentumsreform und demokratische Institutionen und Unternehmen sowie internationale Kooperationen, um Wettbewerbsdruck zu entschärfen.

Anmerkung des Bundesverfassungsschutz (Gehirnimplantatkommunikation)

„Demokratien unterscheiden sich moderner Weise von Autokratien durch die Freiheit der Meinungsäußerung: wir begrüßen konstruktive Beiträge der Bevölkerungen. Totalüberwachungen sind eigentlich nur Sicherheiten und Wehrfähigkeiten aus staatlicher Perspektive zu Ziel habend: man würde aber Förderungen und Forderungen ermöglichen können sowie Vernetzungen unter Bürgern (sich gegenseitig helfen).

Mit freundlichen Grüßen,
Bundesverfassungsschutz!“

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Habitatsüberlegungen

Eine Fragestellung, die mich schon mein Leben lang begleitet, ist: Sind wir Menschen eigentlich in einer Zivilisation, die uns als Menschen entspricht oder hat sich unsere Zivilisation ahuman verselbstständigt? Das Bildungswesen hat kaum eine Antwort geliefert, da wir dort nur in den seltensten Fällen überhaupt Grundlagen schaffen, uns selber zu verstehen. Zunächst möchte ich ein Modell entwickeln, dass die Fragestellung, wer sind wir Menschen konturiert, vorstellen. Dann möchte ich über Habitate schreiben, aus denen wir kommen und die bis ungefähr zur industriellen Revolution gegeben waren. Dann möchte ich über zentrale Lösungsansätze nachdenken. Dieser Artikel dient der Sicherung von Überlegungen und ist keine erklärende Prosa.

Wer sind wir Menschen? – Ein neuropsychologisches Grundmodell

Dieser Abschnitt basiert auf diversen Üerlegungen basierend auf:

    • Gerhard Roth (2003): „Fühlen, Denken, Handeln“,
    • Daniel Goleman (1997): „Emotionale Intelligenz“,
    • Gering (2015): „Psychologie“ und
    • Aronson, Wilson und Akert (2014): „Sozialpsychologie“:

Das menschliche Gehirn ist differenzierter, aber es kann recht umfänglich durch folgendes Grundmodell erfasst werden, das vor allem unser Erleben beschreibt:

Dabei ist die Verwobenheit von limbischem Gehirn mit der Wahrnehmung und Kognition entscheidend: Menschen haben keine unabhängige Rationalität, wie das philosophische Modell des Animal rationale nahelegt. Insbesondere aufgrund unseres Arbeitsgedächtnisses liegen Verstandesleistungen häufiger als Vergegenwärtigungen in Dokumentationen vor, während unser Denken auf Assoziationen und Bisoziationen auch unter Nutzung von logischen Operationen basiert, die stark durch das Arbeitsgedächtnis mit etwa vier bis sieben Chunks reduziert ist: wir Überblicken unsere eigenen Dokumentationen nicht. Im Übrigen ist vergegenwärtigendes symbolisches Spielen mit Gegenständen eine visuelle Information, die eine starke Verdichtung auf wenige Chunks erlaubt.

Unser limbisches Gehirn ist bereits bei Geburt entwickelt und erst nach einer frühkindlichen Entwicklungsphase haben wir vollen Zugriff auf den Neokortex. Es gibt im Übrigen keine unmittelbare Motivation, zu beherrschen im Menschen, stattdessen gibt es Empathie, die auf iterativem nachspüren und projezieren von eigenen Emotionen und Zuständen basiert.

Die entscheidende Leistung von Daniel Goleman ist, Emotionen mit Motivationen zu koppeln: was löst Emotionen aus? Dazu eine erweiterte Übersicht:

Emotion Motivation
Angst Unversehrtheit
Wut Ziele erreichen
Trauer Bewahren / Nähe
Ekel (Moralisch) gesund bleiben
Freude Bereicherungen
Distress Angenehme Bedingungen
Scham Zuneigung / Sexualität
Überraschung Reagibel sein
Interesse Suchen
(Perplexität) Etwas überstehen / Vorbeigehen

Neben den Emotionen gibt es noch die Affekte, die im Wesentlichen physiologische Grundbedürfnisse sichern: Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Schmerz. Motivationen sind grob in Sorgen und Hoffnungen unterteilbar und bilden sich durch unsere Wünsche, Erwartungen und aufrechterhaltung unseres Systems.

Historische Habitate

Das Grundmodell eines evolutionär relevanten Habitats ist eine Gemeinschaft mit Ländereien, die sich in Gemeinden mit einem Zentrum organisiert. Zu unserem evolutionären Erbe gehört meiner Beobachtung und Analyse entsprechend weniger das Modell, Jäger, Sammler, Hirte, als viel mehr ein Körperkonstitutionenmodell mit der Differenzierung: Muskelmasse und Körpergröße sowie neuronale Prädispositionen:

Körpergröße
Klein Mittel Groß
Muskelmasse Hoch selten Lastenlogistiker selten
Mittel Nahumfeldsspäher Reserve Krieger
Niedrig selten Fernumfeldsspäher selten

Unsere Habitate aus evolutionärer Perspektive sind umwallte Gemeinden mit Fluchttunneln, die über Ländereien verfügen und in gesicherten Handelsrouten verbunden sind. Unsere vorwiegenden Körperformen sind für das Bewohnen und das Handeln sowie die Verteidigung in Gruppenkonfigurationen mit einer historischen „genetischen Arbeitsteilung“ ausgelegt. Insbesondere ist der weibliche Krieger oder übergroße Fernumfeldsspäher ein merkwürdiges Schönheitsideal, das atypisch für viele Menschen in der Partnerwahl ist. Insbesondere die Achsen um die Reserve sind typischere Partnerwahlen.

In solchen Habitaten ging es darum, das Tageswerk erledigt zu bekommen und sich ansonsten der kulturblütenartigen Beziehungspflege und den Errungenschaften kognitiver Art zu widmen: insbesondere eine solche Kulturblüte haben wir in modernen Zivilisationen nicht, die verselbstständigte Wirtschaftssysteme und Wissenschaften aufweisen.

Ich spreche im Übrigen von der männlichen Form, weil mir die besondere Rolle der Frau nicht wirklich transparent ist. Grundsätzlich gliedern sich auch Frauen in diese Kategorisierung, allerdings mit niedrigerer durchschnittlicher Körpergröße und es ist zu vermuten, das Frauen integraler Bestandteil der Gruppenkonfigurationen sind mit einer Sonderrolle als gebärende und stillende Mutter. Es ist sehr schwer sich in die anderen Kategorien hineinzuversetzen, aber in meiner Kategorie des Fernspähers oder auch Handelsreisenden gibt es viele fallstudienartigen Uberschneidungen von Präferenzen und evolutionärem Erbe und ich vermute, dass Frauen dieses Typs ebenfalls mitreisen würden.

Überlegungen zu Lösungen für unsere Zivilisation

Im Wesentlichen die Marktlogiken verselbstständigen Wirtschaft und Wissenschaften: es gibt keine Suffizienz der Produktivitätssteigerungen, sondern eine Realpreisreduktion die realen Wohlstand steigert, allerdings nur an marktlichen Produkten und Dienstleistungen sowie öffentlichen Gütern, die über Steuern finanziert werden, sie zu erarbeiten. Was insbesondere auf der Strecke bleibt sind Beziehungspflege und kulturelle Leistungen aufgrund der stets hohen Arbeitszeit. Ein uneingelöstes Versprechen unseres Systems ist die Erhöhung der Freizeit (kultureller Wohlstand), da wir in relativem Wettbewerb mit annähernd gleicher Technologie und nützlicher Wirtschaftsbildung stehen: Es wird immer der Output erhöht. Hier wäre eine einfache Lösung im Sinne eines Degrowth-Gedankens, die Standardarbeitszeiten international kooperativ auf niedrigem Niveau zu harmonisieren, denn nur ein Teil der Wirtschaftsleistung kommt bei uns Menschen überhaupt motivational wirklich an: auf vieles würden wir verzichten vor den Tausch zwischen Freizeit und Ware bzw. Dienstleistung gestellt. Weiterhin sind Marktleistungen unpersönlich und wenig kulturell phantasievoll und wir haben als „Wohlstandsnationen“ überhaupt keine Kulturblüte hervorgebracht. Umverteilungen, wie z. B. ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder eine Negative Einkommenssteuer spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle.

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Inklusion am Arbeitsmarkt

Ein wichtiges Kriterium für Wohlfahrt ist Pareto-Effizienz. Eine paretoeffiziente Verhandlung liegt vor, wenn keiner der Verhandlungspartner mehr besser gestellt werden kann, ohne das jemand anderes schlechtergestellt wird. Paretoeffiziente Verhandlungsergebnisse hängen von den Rechten ab, auf denen die Verhandlung basiert: Früher war rauchen erlaubt und man rauchte in Gaststätten, heute haben die Nichtraucher Vorzug und man raucht außerhalb der Gaststätten und auch anderer Gebäude.

Was sind Szenarien für Rechte am Arbeitsmarkt?

Im Status quo haben Arbeitnehmer*Innen und Arbeitgeber*Innen, es sei denn sie sind arbeitslos, ein Recht sich ihre Arbeitgeber*Innen und Arbeitnehmer*Innen frei auszuwählen, während arbeitslose sich bewerben und annehmen müssen.

Man kann also Arbeitnehmer*Innen und Arbeitgeber*Innen zur Anstellung verpflichten, aber sinnvolle Konfigurationen sind beidseitige Annahmepflichten oder Abwesenheit beidseitiger Annahmepflichten: Beidseitige Annahmepflichten für geeignetes Personal fördert insbesondere Inklusion und reduziert Aufwand am Arbeitsmarkt.

Beidseitige Annahmepflichten

Kann geeignetes Personal einer Stelle zugeordnet werden, können Mitarbeiter*Innen per Los einer Stelle zugeordnet werden, die sie und auch die Arbeitgeber anzunehmen haben. Kritisch ist es dabei Matchingverfahren hervorzubringen, die maschinell und / oder von neutralen Beobachtern Passungen bestimmen. Für eine Arbeitsagentur kann das bedeuten Passungen zu lancieren und dabei gegen Diskriminierungen zu diskriminieren durch z. B. Fortbildung von Behinderten.

Qualifikationsmessung

In einem Matchingszenario mit Matching als öffnetlichem Gut verantwortet von einer öffentlich-rechtlichen Institution, liegt die Qualifikationszertifizierung als öffentliches Gut vor, d. h. sie wird öffentlich erbracht. Dabei können viele Dimensionen gemessen werden, wie neuronale Leistungsfähigkeiten, körperliche Leistungsfähigkeiten, abgelegte Prüfungen (Information), abgelegte Prüfungen (Wissen), abgelegte Prüfungen (Methoden) und abgelegte Prüfungen (Fertigkeiten). Erfahrungen in Tätigkeiten müssten weiterhin von Arbeitgebern in Zeugnissen bestätigt werden. Besonders schwierig zu erfassen sind Motivation, Soft Skills, Sozialität und Moral. Diese wären mit Assessment Centern und Praxiszeugnissen zu bestätigen. Anhand eines abgeschlossenen aber durchaus mitwachsenden Kriterienkatalogs können Stellenkriterien und Kompetenzen gematcht werden. Dabei sind auch Arbeitszeitangebote, Gehaltsvorstellungen und Regionalität berücksichtigbar und es finden normale Verhandlungen über Gehaltsspannen statt.

Exkurs zum Arbeitszeitangebot: Während das Arbeitszeitangebot häufig per Vertrag im Vorhinein definiert wird, sind Arbeitsverträge unvollständig und es findet eine retrospektive Arbeitszeitbestimmung faktisch statt. Es ist mithin fraglich, ob Zeitbestimmungen in Arbeitsverträgen nicht z. B. kontinuierlich zu verhandeln sind.

Unvermittelbarkeitsanträge

Eine besondere Klage rund um das Thema „irgendwen“ geeigneten in ein Unternehmen gesetzt zu bekommen, um Inklusion und Arbeitsmarktaufwände zu reduzieren, aber auch Transitionszeiten zu beschleunigen und Schwarzarbeit zu konterkarrieren, liegt darin begründet, dass man sogenannte Soziopathen loswerden wollen würde. Hier könnte man Anträge auf Unvermittelbarkeit begründen und stellen, die eine Arbeitssperre bedeuten und z. B. auch Therapien einfordern um eventuell wieder zugelassen zu werden. Eine solche Soziopathenhandhabe finden viele letztlich wesentlicher, als ihre Privatautonomie nach Nasenfaktor wählen zu können: Inklusion ist schon ein hoher Wert!

Vor- und Nachteile

Vorteile
  • Alsbaldige Vermittlung / geringere strukturelle Arbeitslosenquote
  • Objektivere Eignungen
  • Inklusion
  • Soziopathensperren mit Therapien
  • Reduzierte Aufwände in der Personalbeschaffung (ca. 664 millionen Euro [1])
  • Transition von vorwiegend Psychologen*Innen in produktivere Bereiche (ca. 16.600 Stellen [2])
  • Reduzierte Bewerbungsaufwände für Bewerber (ca. 5,4 millionen Euro Zeitaufwand [3])
  • Reduktion von Schwarzarbeit
[1]: Wenn man von einem/r Bewerbungsbearbeiter*In pro 5.000 Menschen in der Bevölkerung in Höhe von etwa 83 millionen Personen zu einem Bruttojahresgehalt von 40.000 € ausgeht, reduzieren sich Aufwände in der Personalbeschaffung in Deutschland in Höhe von 664 millionen Euro.
[2]: Wenn man von einem/r Bewerbungsbearbeiter*In pro 5.000 Menschen in der Bevölkerung in Höhe von etwa 83 millionen Personen ausgeht, handelt es sich um 16.600 Stellen.
[3]: Unter der Annahme nach circa 100 Bewerbungen a einer Stunde Zeitaufwand zum Einkommen von monatlich 3.975 € brutto (Mittleres Einkommen nach Statista 2022) bei angenommenen 160 Arbeitsstunden im Monat und einer strukturellen Arbeitslosigkeit derzeit bei etwa 5% und 43,5 millionen Erwerbsfähigen (Statista 2020) liegen die Opportunitätskosten des gesparten Bewerbungsaufwands der Arbeitnehmer bei 5,4 millionen Euro.
Nachteile
  • Mitarbeiter nicht mehr (legal) aussuchbar
  • Kündigungssperrfristen
  • Öffentliche Aufwände zum Unterhalt einer Matchingplattform
  • Öffentliche Aufwände zum Unterhalt von Qualitfikations-Assessments

Fazit

Wir können riesen Aufwände mit Bewerbungen und Mitarbeiterauswahl reduzieren, wenn wir beidseitige Annahmeverpflichtungen unter Arbeitssperremöglichkeiten festsetzen. Dies bedeutet insbesondere bessere Sozialindikatoren von Unternehmen (Vgl. SuscisionHelper) mithin Inklusion, aber auch verkürzte Transitionszeiten und Konsequenzen von Wechselwiligkeit im Unternehmen. Was halten Sie davon?

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Schule 4.0 mit Demokratieunterricht

Eine Schule als Institution besteht aus Verwaltung, Lehrern*Innen, Infrastrukturen, Versorgungspartnern und Schülern sowie einem regionalen und digitalen Umfeld.

Anmerkung: Bitte denken Sie sich den Stern mit folgenden sechs Symbolen an den Enden der Linien: ♂ für männlich,  für weiblich, + für verletzt, * für besonders, < für hochsensibel, ∞ für jung und alt.

Komponenten der Institution Schule:
Was ist damit gemeint?

Organigramm_Schule

  • Verwaltung:
    • Zur Verwaltung zählen m. E. die Bereiche Rechnungswesen, Einkauf, Recht, Personal, Informationstechnik und Sekretariate sowie die Schulleitung.
  • Lehrer*Innen:
    • Lehrer*Innen organisieren sich über Lehrpläne mit Kursen, das Lehrer*Innenzimmer und diverse Klassen- und Stufenleitungen sowie Klassenbücher. Es gibt Lehrer*Innen- und Schüler*Innenversammlungen.
  • Infrastrukturen:
    • Infrastrukturen sind Gebäude, Grünflächen, Plätze und Wege mit ihren Räumlichkeiten, Einrichtungen und Begrenzungen.
  • Versorgungspartner:
    • Versorgungspartner sind Energie-, Nahrungs-, Handwerks- und Printlieferanten sowie besondere Lieferanten.
  • Regionales Umfeld:
    • Das regionale Umfeld ist ein zumindest kommunales Umfeld inklusive seiner Logistik und Umgebungsorte für besondere Aktivitäten, wie Grünflächen und Kletterparks zuzüglich Gewerbe und Wohnen sowie angesiedelte besondere Institutionen öffentlichen Rechts.
  • Digitales Umfeld:
    • Das digitale Umfeld besteht im wesentlichen aus Rechenkapazität, Speicherkapazität, Information und Kommunikation.
Anmerkung: Zu Nachhaltigkeitsoptimierungen vergleiche SuscisionHelper: Sustainable Decision Helper (OptEcoBuy).

Schule 4.0

Eine Schule 4.0 kann zunächst psychologisch fundierte Jigsaw-Gruppen-Hierarchien verwenden, um sich inklusiv zu positionieren und dabei auf digitale Konzepte nach dem Artikel Jigsaw-Bildungswesen verwenden. Weiterhin erscheinen mir folgende Aspekte sehr relevant, die im folgenden erläutert werden:

  1. Erfahrungshorizont Demokratie: Konferenzunterricht
  2. Individualisierte Hausaufgaben
  3. Wissensmanagmentkonzept

Erfahrungshorizont Demokratie: Konferenzunterricht

Ein besonders relevantes Lernformat in und für unsere Demokratie sind parlamentarische Konferenzen zur Verabschiedung einer Stellungnahme.

Was ist das?

Anhand eines Unterrichts, der mit individualisierter Vorbereitung, eine Stellungnahme zu einem aktuellen z. B. politischen oder soziologischen Diskurs in einer parlamentarischen Konferenz erarbeitet, können Schüler demokratische Institutionen erleben lernen und deren Informationsverarbeitungsfähigkeiten und -Restriktionen.

Derartige Konferenzen recherchieren Stellungnahmen von relevanten hochwertigen Diskussionsteilnehmern (Institutionen), diskutieren diese und verabschieden eine eigene Stellungnahme unter eigenem Urheberrecht vermutlich als Schule. Diese Stellungnahmen können über die Schule aggregiert z. B. in einem Herausgeberband erscheinen, der an Lehrer und interessierte Institutionen gewinnbringend veräußert wird.

Anmerkung: Schulen dürften m. E. derartige Gewinne erzielen, wenn sie zur Deckung der Kosten oder für soziale Zwecke verwendet werden, die den Schülern zugute kommen. Also z. B. Subventionierung des Schulkiosks oder sozialer Projekte.

Vorteile für die Beteiligten:

  • Schüler:
    • Erfahrung mit realen demokratischen Prozessen in Parlamenten
    • Teilnahme an praxisnahem demokratischem Diskurs (auf Institutionenebene)
    • Subventionierungen die Schülern zugute kommen
    • Namensnennung (eventuell auch unter Pseudonym; Namensrechte)
  • Lehrer:
    • Namensnennung (eventuell auch unter Pseudonym; Namensrechte)
    • Erfüllung des Lehrauftrags zur Demokratiebildung.
    • Teilnahme an praxisnahem demokratischem Diskurs (auf Institutionenebene)
  • Betreffende Institutionen der Diskurse:
    • Rückmeldung von Schülern, die viele Teilnehmer des Diskurses integrieren: Überblick
    • Einreichungen z. B. in Gerichtsverfahren als Gutachten
  • Eltern / erwachsene Bürgerschaft:
    • Zeitersparnis zum Einstieg in die aktuellen Diskurse durch zusammenfassende Printwerke
Anmerkung: Print-on-Demand-Dienstleister können zur Veröffentlichung der Herausgeberbände verwendet werden, um Risiken abzusichern, auf Kosten sitzen zu bleiben.

Individualisierte Hausaufgaben

Das Konzept einen Teil der Hausaufgaben zu individualisieren, um z. B. Diskussionen zu führen, birgt besondere motivationale Vorteile, da ein Wir-Gefühl in der Klasse bedeutet, unter sozialem Druck zu stehen, seinen Beitrag zur Diskussion (spannenderer Unterricht) zu leisten.

Aus Lehrer*Innen-Perspektive kann so mehr Material nicht prüfungsrelevanter Art einfließen, was auch in Prüfungen einfließen kann und es können Schüler individualisierter gefördert und gefordert werden. Es entsteht also zusätzlich noch für Schüler*Innen eine Motivation sich über individuelle Hausaufgaben Vorteile mündlich, wie in schriftlichen Prüfungen zu verschaffen.

Fraglich bleibt jedoch, ob eine Gleichberechtigung gewährleistet bleibt?
Dies wäre zu bejahen, wenn z. B. eine maximale Hausaufgabenbearbeitungszeit für alle gleichermaßen vorgegeben wird.

Digitalisierung: Wissensmanagementkonzept

Ein Wissensmanagement für die Schule 4.0 besteht m. E. aus drei zentralen Bausteinen:

  1. Wiki
  2. Expertenvernetzung
  3. Intelligentes Klassenbuch

Diese drei Bausteine sind miteinander verwoben:

  • Wiki:
    • In einem Wiki werden im Wesentlichen Best Practices, Projekt Lessons Learned und Kompetenzmatrizen (auch für Schüler) erfasst. Es kann auch für kooperative Zusammenarbeit verwendet werden.
  • Expertenvernetzung:
    • Kompetenzmatrizen sind eine Datenquelle für Kompetenzen, die sich mithilfe von einfachen Graphendatenbanken visualisieren lassen, wenn sie Kategorisiert sind. Eine solche Graphendatenbank, verknüpft mit Kontaktdaten bis hin zu Chatfunktionalitäten, erlaubt ein gezieltes händisches Expertenmatching bei Fragen (M. E. sind Matchingverfahren mit künstlicher Intelligenz weniger erforderlich).
  • Intelligentes Klassenbuch:
    • Ein intelligentes Klassenbuch ist allerdings eine Künstliche-Intelligenz-Anwendung, bei der im Wesentlichen Eintragungen und Eintragungsmuster über die Zeit mit Resultaten, wie Noten, Abschlüssen, Verbesserungen im Sozialverhalten korreliert werden, wobei die künstliche Intelligenz kontinuierlich lernt solche Muster zu prognostizieren, um Interventionsverfahren einzuleiten. Die Einbindung der getroffenen Interventionen erlaubt wiederum Best Practices für Interventionen algorithmisch zu evaluieren, die dann als Empfehlungen und Erfahrungen bei Prognosen auftauchen.

Schema Machine-Learning-Klassenbuch

Fazit

Eine ideele Demokratieschule nutzt das Unterrichtsformat Konferenzuntericht und bindet insbesondere motivierte Schüler interessierende aktuelle Debatten in Passung zum Untericht ein, während Hausaufgaben dazu Aufgabenpakete einer Gesamtrecherche individualisierend aufteilen. Ein Wissensmanagmentkonzept kommt mit einfacher Software zurecht, bis auf ein selbstlernendes Klassenbuch, das Best Practices und Prognosen im realen Leben sammelt. Eventuelle zusammenführungen von Klassenbuchdaten über mehrere Schulen erlaubt vermutlich noch präzisere, bessere und umfänglichere Prognosen und Best Practices auszutauschen.

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Soziale Systeme

Ziel des sozialen Bezugs ist nicht nur blanke gegenseitige Versorgung, Beziehungssicherheit, wechselseitige Spiegelung und Harmonie, sondern auch selbstwirsame Zusammenarbeit zur wechselseitigen produktiven Entfaltung. Es geht um Liebe, Anerkennung und Respekt genauso wie um Resilienz in Wut, Trauer und Schmerz. Beziehungen sind intensiv wie das Wetter über weiten Landschaften.

Wir beginnen die Darstellung mit dem Innen und dessen Innenaußen, wenden uns dann der wechselseitigen Interaktion zu bis hin zu Beziehungsnetzwerken in denen wir der Komplexität mit Unvorausschaubarkeitsintention entgegentreten.

Innen und Innenaußen

Gehirne sind zutiefst emotional geprägt und in der Wahrnehmung reizoffen. Erst die Selbstregulation – die kognitive Emotionsregulation – und das Positive Denken knacken unser Bewusstsein aus den reaktiven inneren Zyklen (Vgl. Bewusstseinsreifung), sodass es sich ruhig mit dem wahrgenommenen Umfeld, dem Innenaußen beschäftigen kann. Unser Bezug zum Außen liegt in uns wie ein Vorgarten. Den genauen Aufbau der inneren Dominanz der Emotionen über die emotionale Konditionierung und Sozialisation hin zur Handlungsplanung in Verwebung mit Kognition und Wahrnehmung erläutert der erste Teil des Artikels Beziehungen. Ein würdevolles Leben zu führen, bedeutet in innerer und äußerer Ehre zu leben, wie der Ehrbare Kaufmann (Vgl. Corporate Social Responsibility).

Wechselseitige Interaktion

Schon die Wahrnehmung anderer ist ein hochgradig filigraner Dechiffrierungsprozess und ein aktives Zuhören und Kommunizieren ist eine höchst individualisierte Einstellungsleistung und braucht viel Übung, Wissen und Konzentration (Vgl. Wissensmanagement). Da die Handlungsantworten im Kontext unserer Unvorausschaubarkeitsintentionen komplex sind wie Billiardanstöße, erfordert es fast eine strategische Planung der eigenen Umgangsformen und Kommunikationsweisen um Wirksam in der Interaktion zu sein. Dieses heere Ziel erreicht man nicht ohne Analyse von Hebelwirkungen und entsprechendes selbstveränderndes Training (Vgl. Menschen groß machen).

Sollten Beziehungen doch zu Bruch gehen – meist durch Negativspiralen (Vgl. Beziehungen mittlerer Teil) – oder schwere Kriesen erfahren, müssen wir uns gegen Selbstverhätschelung und das Zurechtprimeln der Realität wappnen, denn ohne realistische Analyse von Beziehungsentscheidungen verlieren wir uns in Kartenhäusern aus Lügen bis unser Ruf gescheiterter Beziehungen uns isoliert und keiner mehr etwas mit uns zu tun haben möchte, oder aber wir Vertrauen erarbeiten und durch kontrafaktisches Schlussfolgern realistische Beziehungsentscheidungen und -Bewertungen entwickeln (Vgl. Kontrafaktisches Schlussfolgern und generalisiertes Vertrauen).

Beziehungsnetzwerke

Beziehungsnetzwerke sind komplizierte Kooperationen, die uns das Kooperationsmanagement zu führen lehrt (Vgl. Kooperationsmanagement). Insbesondere die Beziehung zwischen Individuen aus unterschiedlichen Netzwerken (Bridging) verinnerlicht die Konflikte der Netzwerke und macht die beteiligten Individuen zu Spielbällen ihrer Sozialisation (Vgl. Beziehungen letzter Teil). Konfliktlösung ist theoretisch ein Prozess des integrierens fremder Perspektiven in eine innere Kompromiss- oder Konsenslösung, aber in der Praxis gestaltet sich der Konfliktprozess eher wie ein Wegintegrieren der Perspektiven – wir stoßen sie ab und nehmen sie langsam doch auf (Vgl. Konfliktmanagement).

In Netzen bleibt uns – mit geschulter Kommunikationsstrategie – die stete Abwägung, wann wir uns durchsetzen und unsere egoistischen Ziele verfolgen und wann wir verzichten und empathische Ziele verfolgen (Vgl. zuvorders Situative Kompetenz und grundsätzlich zur Nutzenintegration Homo Ökonomikus). Diese – in Realität komplizierte Abwägung, die spontan zu entscheiden ist – lernen wir vor allem durch Erfahrung und deren Reflektion, sodass sich Intuition bildet.

Fazit

Man sollte sich bewusst gute Beispiele wählen, wenn es um soziale Interaktion geht und ehrgeizig an sich trainieren, geht es doch um gegenseitige Versorgung, Beziehungssicherheit, wechselseitige Spiegelung, Harmonie und selbstwirksame Zusammenarbeit zur wechselseitigen produktiven Entfaltung. Um Liebe, Anerkennung und Respekt genauso wie um Resilienz in Wut, Trauer und Schmerz.

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Diskussion: It´s Time for Politics to Grow Up

Dieser Vorschlag ist universell und einzigartig. Universell, weil er positive Ideen ausdrückt, die von vielen traditionellen und modernen Kulturen geteilt werden, und so von allen verstanden werden kann. Einzigartig, als konstruktive Synthese für unser aller Fortschritt in einer Form, die Diversität aufblühen lässt und nicht von spaltender Politik untergraben wird. – Dorian Furlonger (2019): „It´s Time for Politics to Grow Up“, Übersetzung von Marius A. Schulz.

Zentrale universelle Normen, die Furlonger aufnimmt sind die vertrauenshaltige Reziprozitätsnorm, die Goldene Regel und der Grundsatz systemisch-individueller Freiheit:

  • Ich gehe auf dich zu, in der Hoffnung, dass du auf mich zugehst.
  • Ich behandle andere so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
  • Ich erlaube mir nur jede Freiheit, die nicht andere in ihrer Freiheit behindern.

Lebensqualität – ehrlich und bedacht

Er konfiguriert diese drei moralischen Grundsätze in Bezug auf Lebensqualität. Lebensqualität erfasst er als subjektive Beurteilung, die überlegt, autonom und wissensbefähigt erfolgt in Bezug auf:

  1. Leben in gutem physischen und sozialen Umfeld (mit einer guten Mischung aus Sicherheit und Chancen in physischer und sozialer Hinsicht).
  2. Leben eines erfüllten Lebens.
  3. Leben in Selbstachtung.

Im Kontext der Allgemeinheit erweitern sich folglich die Beurteilungskriterien hin zu:

  1. Ich beurteile frei von Beeinträchtigung meines Denkens (wie z. B. Manipulation oder Gruppenzusammenhalt).
  2. Ich beurteile mit offenem Zugang zu gegenwärtig relevantem Wissen, dass ich reflektieren konnte.

Schließlich zeigt sich die Integration der moralischen Normen in der Berücksichtigung der Selbstbeschränkung eigener Lebensqualität sofern sie andere oder die Gesamtgesellschaft in ihrer Lebensqualität behindern würde und der Aussage sich auf bedeutsame Unterstützung von Mitmenschen und Institutionen verlassen zu können.

Damit setzt Furlonger auf eine ehrliche und bedachte Bekundung unserer Lebenszufriedenheit. Das steht – so Furlonger implizit – in starkem Kontrast zu den Machtspielen einer Klientelpolitik, die „vorbildhaft“ inszeniert wird – die Machtpolitik.

Machtpolitik nutzt sophistische Techniken, statt dem „mutual higher-self thinking“, dem selbstabstrahierenden Denken zum gemeinsamen Wohl.

Kritik

Zentral scheint mir die Fragestellung der Integration fremder Interessen in die eigenen Fühlens-, Denkens- und Verhaltensweisen zu sein. Entsprechend meiner Konzeption egoistisch-empathischen Verhaltens strebt Furlonger hier die Beachtung von Fremdinteressen an – sie sind zu bedenken. Das unterscheidet nach meiner Konzeption von Opportunismus oder gar Soziopathie, die ohne Berücksichtigung der Konsequenzen eigenen Handelns für andere auskommt.

Diese Fragestellung, also die Integration von Fremdwirkung ist jedoch ein zentrales Thema der Ethik – wir können meistens nicht alle Konsequenzen unseres Handelns absehen. So sind wir z. B. als unperfekte Wesen auf Integration entsprechend unserer Intention angewiesen (Vgl. Integration) und die Optimierung gemeinsamer Entscheidungen kann zwar modelliert werden (Vgl. Homo Ökonomikus), aber nur für ausgewählte Stakeholder, nicht das ganze System.

Hier ist folglich die richtige Konsequenz, sich Mühe mit der Modellierung von Konsequenzen eigenen Verhaltens (dazu zählt auch Kommunikation) zu geben und abzusichern aus positiver Intention zu handeln, nicht aber aus „Überforderung“ und mangelndem Verständnis für die subjektiven Situationen anderer aufzugeben, Fremdwirkung zu berücksichtigen.

Dieser Anspruch ist keineswegs neu, sondern im alteuropäischen Kulturgut z. B. des Ehrbaren Kaufmanns in der sogenannten inneren Ehre erfasst (Vgl. Corporate Social Responsibility), war aber im Kontext des zweiten Weltkrieges in Vergessenheit gebracht worden. Heute finden wir diese Ideen im Kontext von Integrität, Authentizität und Verantwortung.

Konstitution

Nach Furlonger sollte folgendes Kernprinzip in die Verfassung aufgenommen werden:

In allen politischen und administrativen Entscheidungen muss die Priorität in der Zielsetzung liegen, dass die Menschheit sich hin zu nachhaltiger Lebensqualität für alle entwickelt und zwar basierend auf offenem und transparentem Wissen.

Dieses Kernprinzip elaboriert er in neun Regeln, die wie folgt zusammengefasst werden können:

  1. Lebensqualität für alle ermöglichen:
    1. Freiheit für Lebensqualität, solange andere nicht eingeschränkt werden.
    2. Entscheidungen und Infrastruktur zur Ermöglichung von Lebensqualität.
    3. Mutual higher-self thinking in Politik und Administration.
  2. Nachhaltigkeit:
    1. Ökologische Nachhaltigkeit.
    2. Soziale Nachhaltigkeit ohne Monokulturen.
    3. Langfristorientierung und Beachtung des Gesamtkontext.
  3. Offenes und transparentes Wissen:
    1. Breite Wissensforschung in allen Bereichen.
    2. Förderung von Fähigkeiten durch Bildungsoffenheit und -Distribution.
    3. Nutzung von Wissen und wissensgerechte Prüfung von Entscheidungen.

Diese Regeln sollen sich gegenseitig verstärkend im Gesamtkontext entfalten, sind also designed, um eine systemische Dynamik hervorzubringen.

Kritik

Furlonger entwirft eine ähnliche Konzeption wie Doughnut Economics. Hierbei geht es um Mindeststandards und Einhaltung von oberen Limits, also dem Setzen von Nebenbedingungen für die freie Entfaltung – in beiden Konzepten in Bezug auf soziale und materielle Mindeststandards und planetäre obere Grenzen unserer ökologischen Lebenswelt.

Furlonger betont mit seinen Regeln die Wichtigkeit von Gleichheit und Gleichwertigkeit mithin Gerechtigkeit der individuellen Entfaltung gegenüber der Einschränkung der Entfaltung Dritter. Diese Form der relationalen „Beschränkung“ wird sowohl intranational als auch international eingesetzt.

Hierin zeigt sich eine zunehmende Integration von ökonomischer, ökologischer und sozialer, und damit auch politischer, Nachhaltigkeit. Konzeptionell nach Furlonger fehlt damit vor allem das Feedback bzw. die Integration der Expertise der Bildungsverantwortlichen.

Hierin dürfte das Fundament bürgerlichen Handelns durch Wissensaneignung und Kompetenzvermittlung liegen, die nicht im sozialen und medialen Miteinander erwächst. Während Furlonger auf umfassende Offenheit und Transparenz von Wissen abzielt, habe ich mich eher mit der Vernetzung von Spezialisten beschäftigt (Vgl. Jigsaw-Bildungswesen und Wissensmanagement).

Damit entsteht aus meiner Perspektive insbesondere die Frage, wie das Wissen in Form spezialisierter Aneignung in einem Expertensystem vernetzt werden kann und ich stehe der Allgemeinbildung vor diesem Hintergrund kritisch gegenüber – kann wirklich jeder so vieles Wissen, oder brauchen wir Arbeitsteilung im bürgerlichen Bereich?

Politische Implikationen

In Bezug auf politische Implikationen unterscheidet Furlonger zwischen Staatsorganisation, der Rolle der Politiker, der Rolle des Bürgertums und der Öffentlichkeit sowie der internationalen Verhältnisse.

  1. Staatsorganisation:
    1. Gewaltenteilung.
    2. Unabhängig gewählte Prüfungsinstitutionen gegen Veruntreuung.
    3. Repräsentativität des Staates durch Abbildung der Interessenslagen der Menschen.
  2. Rolle der Politiker:
    1. Ablage der Führerinterpretation gegenüber einer Interpretation als Dienstleister / Steward gegenüber den Menschen.
    2. Vereidigung der verfassungsgemäßen Verantwortung und Verpflichtung.
    3. Wahrung der Diskursqualität öffentlicher Debatten.
  3. Rolle des Bürgertums und der Öffentlichkeit:
    1. Eigenverantwortung für die eigene Lebensqualität und Partizipation am politischen Geschehen (Bürgertum).
    2. Öffentliche Erwartung von bedeutsamer Anwendung der Prinzipien und Regeln.
  4. Internationale Verhältnisse:
    1. Kooperationsgrundsatz gegenüber Drittstaaten.
    2. Auffassung von Gewalt (und Macht) als letztes Mittel und gescheiterten Verhältnissen.

Kritik

Meiner bescheidenen Meinung nach – es handelt sich nur begrenzt um meinen Kompetenzkreis – manifestiert sich die politische Intention Furlongers vor allem in den staatsorganisatorischen Strukturen mit ihren nationalen und internationalen Kontrolleinrichtungen. Zu einem Gewissen grad wird Vertrauen über diese Kontrolleinrichtungen ermöglicht insbesondere aber durch Transparenz bestätigt, und sorgt somit für das Klima fruchtbarer Debatten, die im Kontext zunehmender Digitalisierung auch eine Form der Transparenz und Qualität erreichen könnten, die ein mündig argumentierendes Bürgertum fördern könnte.

Natürlich bedeutet dies, dass das Bürgertum für diesen Prozess auch einstehen sollte und so mitkontrollierend Wirkung entfaltet – insbesondere in liberalen Demokratien. Letztlich entscheiden natürlich unsere individuellen Selbstansprüche in kollektiver Durchdringung, wie unsere Strukturen aufgebaut sind (Vgl. Menschen groß machen) und wir können schließlich zunächst am besten bei uns und dann an den Strukturen angreifen, aber es besteht Gefahr der Überforderung.

Ökonomische Implikationen

Furlonger denkt Ökonomie problembezogen von den Zielen her, wenn er Märkte (auch Finanzmärkte) und Geschäftspraktiken mit Lebensqualität für die Menschheit abgestimmt wissen will, sodass Preise und Indikatoren die Lebensqualität messen und zwischen den Menschen abstimmen und Unternehmen zu werteorientierten Systemen mit transparentem Schutz vor illegalen Aktivitäten sind sowie Professionalität stimuliert wird.

Dem Staat kommt darüberhinaus die Förderung von Forschung in Lebensqualität bedingende Technologien und Wissen zu und die Unterstützung des Arbeitsmarktes. Dabei soll der Arbeitsmarkt durchaus Jobs zugunsten der Lebensqualität aller verschieben / aufgeben können, aber die Betroffenen sollen Unterstützung in der Jobtransition erhalten. Deswegen soll der Staat auch die Entstehung von Arbeitsplätzen insbesondere in Verbindung mit Lebensqualität fördern und Wandel in der Ökonomie und ökonomische Schocks mit Perspektive auf die Arbeitserhaltung und Transitionsförderung managen.

Die Korrektur von Preisbildung, die nicht mit realen Kosten und Nutzen harmoniert soll in einem Prozess kontinuierlicher Aufdeckung mit geeigneten Maßnahmen von Meinungsbildung über Entscheidungsunterstützung bis hin zur Besteuerung und Regulation erfolgen.

Kritik

Unternehmen balancieren Anforderungen von Absatz- und Faktormärkten mit den Faktoren Arbeit, Finanzkapital, Potentialgüter und Rohstoffe im Kontext von Wettbewerb. Dabei gibt es auf dem Absatzmarkt allgemeine Preisanteile und individuelle Preisanteile, während letztere die Spielräume auf den anderen Märkten ermöglichen. Somit liegt in professionell agierenden Unternehmen stets Fokus auf der Wettbewerbsposition über Preis und Leistung(-swahrnehmung).

Da Herr Furlonger Standards für Unternehmen einrichten möchte, müssen diese zu allgemeinen Preisanteilen werden, sodass sie anreizkompatibel im Wettbewerb sind. Hierzu kann geeignete Transparenz an Absatzmärkten eingerichtet werden oder es können Regulationsstandards geschaffen werden.

Das grundsätzliche Thema ist, dass Regulation und Transparenz bzw. Standards nachlaufend konzeptioniert sind gleichwohl sie häufig strukturell eingreifen. Das bedeutet, dass wir ausgehend von wahrgenommenen Problemen Standards etablieren, um diese Probleme und vergleichbare Problemmöglichkeiten auszuregulieren oder entscheidungswirksame Bewusstheit herzustellen und aufrecht zu erhalten – dieses reaktive Muster ist also nachlaufend. Können wir Probleme antizipieren, können wir vorauslaufend-prognostisch regulieren und beeinflussen.

Deswegen sind z. B. Transparenzframeworks basierend auf systematischer Analyse von ungewünschten Marktresultaten, die am (Absatz-)Markt wirksam werden in höherem Maße vorauslaufend, als die Korrektur von ungewünschten Marktresultaten durch Regulation und Beeinflussung. Hier setzt z. B. das Transparenznudging an, dass umfängliche Indikatoren in Kaufnudges überführt, sodass Produkte unabhängig vom Involvement der Konsumenten gut beurteilt werden können und zwar in Bezug auf messbare Eigenschaften, sodass die Vertrauenseigenschaften nur einen geringen Anteil ausmachen.

Professionelle Konsumenten (also z. B. der Verbraucherschutz) würden hier Signale von Unternehmen erwarten, die durch Transparenz echte Werte vermarkten. Hier stellen wir fest, dass die Wertschöpfungsketten am Absatzmarkt eher auf extreme Abweichungen reagieren, als auf Best Practices – Enttäuschung also relevanter ist, als Qualität behaupte ich. Diese Interpretation – sofern sie real ist – legt nahe, dass Unternehmen lediglich den extremen und medial wirksamen Vertrauensbruch meiden, anstatt proaktiv Standards zu erarbeiten.

Eine Institutionalisierung von Qualitätsstandards in Kaufhinweise überbrückt diesen blinden Fleck der Endkonsumenten, sofern das Vertrauen in die Transparenzframeworks besteht. Dies bedeutet nach den Grundsätzen der Privatautonomie, dass diese Transparenzframeworks den Konsumenten bestmöglich individuell beraten, keinesfalls aber bevormunden sollten. Hier ist auch eine Vermittlung und Transparenz der Indikatoren in bildenden Prozessen zu vermitteln – Vertrauenseigenschaften eines Transparenzframeworks sind von erheblicher Bedeutung.

Transparenz ist keinesfalls eine ungewöhnliche volkswirtschaftliche Forderung, sondern eine grundlegende Annahme effizient funktionierender Märkte. Allerdings sind in der öffentlichen Wahrnehmung eher Zertifikate und Marken präsent, die betriebswirtschaftliche Lösungen darstellen, also Geschäftsmodelle sind. Transparenzframeworks mit entsprechender Regulation oder Marktdurchdringung hingegen sind ganzheitliche Ansätze soweit derzeit absehbar. Meines Erachtens ist es wichtig die Debatte hier zu konzentrieren und sich bewusst zu machen, dass Unternehmen und auch Finanzinstitute aufgrund der systemischen Zusammenhänge auf derartige Ansätze von sich aus reagieren – in der Wirtschaft sollte fundiert am richtigen Hebel eingegriffen werden. Eine Übersicht zu Nachhaltigkeitsregulierung liefert der Artikel CO2-Steuer.

In Bezug auf die verbleibenden Vertrauenseigenschaften, also z. B. genehmigte Pharmazie- oder Pestizidforschung, die aufgrund von Informationsasymmetrien und Unmöglichkeit der Vorablangzeitstudie Spielräume für unverantwortliche Geschäftspraktiken lassen, müssen nachträgliche Transparenz eine Reputationswirkung entfalten, die vernünftige und verantwortliche Unternehmen befördern, aber letztlich braucht es in der Tat Verantwortungsbewusstsein und moralisches Handeln auf individueller und organisatorischer Ebene (Vgl. zu Verantwortungskonzepten Corporate Social Responsibility und the ethical capitalist). Streng genommen müsste man die Forschung verstaatlichen und die Nutznießer zum einen mit einer separaten Forschungssteuer belegen und zum anderen auf genehmigte Produkte beschränken.

Bildungswesen Implikationen

Furlonger hält folgende Elemente der Bildung für erwartbar:

  1. Jeder Mensch sollte hochwertige Bildung in der Jugend erhalten und im Erwachsenenalter sollte Bildung stimuliert werden und leicht zu finanzieren, wenn nicht sogar kostenlos sein.
  2. Bildung soll alle Felder enthalten, die für Lebensqualität relevant sind.
  3. Bildungswissenschaften sollten exzessiv erforscht und verbessert werden.
  4. Leistungserfolgskontrollen, die nicht der Zertifizierung von beruflicher Qualifikation dienen, sollten darauf abzielen, Strategien für besseren individuellen Lernfortschritt abzuleiten, statt soziale Pyramiden durch Selektion voranzutreiben.
  5. In der Gesamtschau soll Bildung Menschen befähigen gute Entscheidungen selbstständig treffen zu können (überlegt, autonom und wissensbefähigt), sodass sie ihre Lebensqualität verbessern können, ohne andere in ihrer Lebensqualität zu beschränken.

Furlonger erarbeitet auch die Felder der Bildung, die relevant sind, um Lebensqualität zu ermöglichen:

  1. Sprach-, Kommunikations- und Lernkompetenz.
  2. Wissenschaft von Natur und Technologie, die Verständnis der zugrundeliegenden Faktoren unserer Leben bildet inklusive der Wissenschaftstheorie, wie derartige Erkenntnisse gewonnen werden.
  3. Alles relevante Wissen, um Entscheidungen im globalen Nachhaltigkeitskontext treffen zu können.
  4. Vorurteilsfreie Bildung zu menschlichen Gesellschaften auf der Welt inklusive Kulturdifferenzen, Formen der nationalen Staatsorganisation und internationalen Eingliederung und Unterschiede der Lebensführung, physikalischen Umgebung und dem Umgang mit besonderen Herausforderungen. Ziel ist Entscheidungen im globalen sozialen Kontext treffen zu können.
  5. Unparteiische Bildung zur eigenen Nation aus sozialer, physischer und historischer Perspektive.
  6. Verständnis von Moral, Werten und menschlicher Bewusstheit (menschenbezogenes Wissen) aus Perspektive relevanter Forschung, wie Ethik, Psychologie und Neurophysiologie.
  7. Bildung zu Logik, systemischem Denken und Entscheidungsfindung mit Befähigung Offenheit mit kritischem Denken zu balancieren.
  8. Bildung zu menschlichen Beziehungen.
  9. Wissen und Fähigkeiten, um das Leben und die Karriere managen zu können.
  10. Bildung in Kunst und Sport im Kontext sozialer Kompetenz, Begeisterung und Stimulation sowie der Erhaltung physischer und mentaler Gesundheit.
  11. Anleitung zu bürgerschaftlichem Engagement in Politik und sozialen Belangen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene inklusive motivationaler Aspekte.
  12. Wissen um die intendierte Verfassung und was die zugehörigen Regeln bedeuten.

Kritik

Bildungskonzeptionen sind nicht mein Kompetenzkreis, aber aus subjektiver Erfahrung halte ich insbesondere Wissen um Recht, Menschsein und kulturelle, wie erkenntnistheoretische Wahrnehmungs- und Verhaltensunterschiede für zu wenig durchgängig vermittelt. Im Übrigen ist Bildung ein Prozess, und damit nach Effektivität, Effizienz und Flexibilität zu gestalten, wobei insbesondere Flexibilität in unseren historisch autoritär geprägten System zu wenig bedacht scheint, um eine intensive Profilbildung in Bezug auf Wissen und Kompetenzen hervorzubringen, die im Kontext der Allgemeinbildung zukunftsgerichtet Arbeitsteilung in Kooperation ermöglicht und dabei die Motivation der Lernenden betont. Ich habe dazu im Artikel Jigsaw-Bildungswesen versucht meine Eindrücke zu reflektieren.

Zentrale Zusammenstellungen meiner wissensbasierten Beschäftigung mit dem Menschsein finden Sie im Abschnitt Ich-Kompetenzen.

Fazit

Dorian Furlonger widmet sich zentralen Grundsätzen einer Konstitution und betrachtet deren Implikationen in den zentralen Gesellschaftsstrukturen: Staatsorganisation / Politik, Wirtschaft und Bildung. Die Ausführungen bleiben nicht auf nationaler Ebene hängen, sondern widmen sich auch der internationalen Gemeinschaft.

In diesem Sinne rückt er den Wert des Universalismus in den Vordergrund – wir sind eine Menschheit auf einem Planeten. Diese fundamentale Wahrheit möchte er in unseren zentralen Strukturen global wiederfinden. Deswegen sollten die Bürger der Nationen ihre Erwartung an die Politik erhöhen und sich selbst konstruktiv und mitmenschlich im Sinne höchster Lebensqualität für alle einbringen.

Eine interessante Diskussion scheint mir die Verständigung zwischen Menschen, die einen Wert zugunsten von Macht entwickelt haben mit Menschen, denen Macht eher wenig motivierende Kraft gibt, da mir der Eindruck entstanden ist, dass letztere auf eine „Macht des Sozialsinns“ setzen, deren Relevanz für machtorientierte Menschen vielleicht der Verständigung bedarf. Dies scheint mir eine interessante Fragestellung, die offen geblieben ist.

Anmerkung

Das knapp gehaltene Buch von Dorian Furlonger ist in diesem Artikel in den wesentlichen Aussagen erfasst. Gleichwohl erzeugen die Darstellungen von Furlonger vielschichtige Details über Zusammenhänge, Motivation und Interaktion der Prinzipien und Regeln, die hier nicht abgebildet werden können uns sollen. Ich kann das kurze Buch empfehlen. Schade ist lediglich, dass das Buch ohne Würdigung von zum Teil Lebensleistungen von Forschern durch Referenzierung auskommt, und sich damit etwas der wissenschaftlichen Gemeinschaft entzieht.


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