Sozialer Frieden

Wir sind auf einem Pfad zunehmender Radikalisierung und vermissen strukturelle Eingriffe der Politik – Das Herumdoktoren an Symptomen löst die Probleme nicht dauerhaft. Sämtliche Probleme stauen sich an, wobei uns die Zeit ausgeht.

Klar, sind sorgfältige Analysen und bedachtes Vorgehen wichtig, aber es fehlt an Erarbeitung von Vision – Auf-Sicht-Fahren anstatt Prävention bezeugt Überforderung. Die meisten Menschen – mit ihren Themen im Auge – setzen sich für Insellösungen und Gesinnungen ein. Was wäre ein Gesamtkonzept und wie können wir uns auf die strukturellen Hebel konzentrieren, anstatt uns mit Randthemen zu überfordern?

Als Student des Wirtschaftsingenieurwesens wurde auch ich bombadiert mit Problemen, Verschwörungstheorien, Lösungsansätzen, Ideologien und Anfeindungen. Zusätzlich wurde ich ausgebildet. Es entstand ein riesen Berg an Aufgaben, den es zu bedenken galt, soll Klarheit, was wirklich wichtig ist, erzeugt werden. Der Umgang war hochgradig emotionsbeladen und konfliktär insbesondere aufgrund der Radikalisierung im linken und im rechten Spektrum. Konstruktiver und gemeinschaftlich-kooperativer Austausch war kaum möglich, während kämpferische Anfeindung, Abwertung und Agression mir entgegentrat – manche Gemeinschaft war schlichtweg eingebrochen.

So geht es nicht! Wir können uns in dieser Gesellschaft nicht in Filterblasen emotionalisieren lassen, deren Materie wir nicht wirklich verstehen, weil wir nicht darin ausgebildet sind, um die Experten zu attackieren, die uns erklären wollen, was übersehen wurde bzw. wichtig ist! Professionelles Konfliktmanagement bedeutet die Perspektiven der anderen zu verarbeiten, nicht andere zu bekämpfen (vgl. Konfliktmanagement nach Gerhard Schwarz).

Wir müssen die Themen systematisch bearbeiten, wir müssen uns Hilfe suchen, wir müssen zusammenhalten, wollen wir den Überblick behalten und für die Zukunft gewappnet sein – Es brauch Anstand und anständige Diskussionen. Es braucht bewusste Selektion von Quellen und Einarbeitung in die Materie – Filterblasen müssen selbstständig zum Platzen gebracht werden.

Dieser Artikel fasst die Argumentation existenter Probleme im Wirtschaftsbereich unserer Zeit zusammen, die mir bekannt sind, und deutet auf Lösungen entsprechend der politischen Gesinnung. In Bezug auf Wirtschaftspolitik, die unsere alltäglichen Rahmenbedingungen prägt, und dadurch enormen Einfluss auf unsere Kultur hat und hatte, werden die zentralen Hebel herausgearbeitet, an denen politische Parteien arbeiten würden, hätten sie meinen Wissensstand. An diesen kritischen Entscheidungshebeln sollte der politische Diskurs zur Wirtschaftspolitik meines Erachtens nach stattfinden, und dass sollte die Öffentlichkeit – Sie werter Mitbürger – einfordern.

Selbstverständlich bin ich nicht das Maß der Dinge, aber ich bin in der Tat hochkarätig ausgebildet und habe viel Zeit investiert, um dieses Konfliktmanagement der Wirtschaftspolitik zu erarbeiten. Ich komme so zum Ergebnis, dass es vernünftig von Ihnen wäre diese Arbeitsleistung mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu lesen.

Sollten Sie feststellen, dass ein verlinkter Artikel zu einem Thema existiert, das Ihnen bekannt vorkommt, würde dieser Artikel entweder zentrales Wissen von Experten zusammenfassen, eine Lösungsmöglichkeit vorstellen oder die Perspektiven in Bezug auf einen Konflikt diskutieren. Diese Beiträge verändern Filterblasen, weil Sie insbesondere alternative Perspektiven einbringen.

Von zentraler Bedeutung für jeden deutschen Bürger sind z. B. die wissensbildenden Artikel, die Kompetenzen in Bezug auf Emotionen, Positives Denken und Reflektion erläutern bzw. zusammenfassen – dies sind Inhalte, die seit Dekaden debattiert werden, um Sie in unsere Schulbildung aufzunehmen, weil sie fehlen. Es handelt sich um zentrale Ich-Kompetenzen eines jeden Menschen und sie führen zu mehr Gemühtsruhe und Zufriedenheit.

In diesem Sinne wünsche ich viel Bereicherung beim Lesen des nach politischen Parteien gegliedert dargestellten Gesamtkonzepts zentraler Lösungsmöglichkeiten für gegenwärtige Probleme, zu denen ich aufgrund meiner universitären Ausbildung etwas beitragen kann. Die Erörterung dieser Themen in politischen Parteien, würde eine kooperative Wirtschaftsvision hervorbringen.

Linke

Bei zunehmender Vermögenskonzentration, Steuervermeidung durch Reiche und Konzerne und das prekäre Hartz-IV-System ist die Wut bzw. Trauer verständlich. Wir verlieren ein Gefühl von Fairness und wenden uns wütend gegen die verantwortlichen. In einer repräsentativen Demokratie können jedoch nur Kompromisse oder Konsenslösungen durch den Gesetzgeber abgestimmt werden. An dieser Stelle versuche ich mit Gemütsruhe (vgl. Positives Denken, kontrafaktisches Schlussfolgern und Emotionale Intelligenz) zu helfen, soweit mir das möglich ist.

Das zentrale Thema der Linke scheint mir soziale Nachhaltigkeit zu sein. Die Lösung des marxistischen Arbeits-Kapital-Konflikt dürfte wohl eine Begrenzung der Shareholder-Forderungen sein (vgl. Nachhaltiger Kapitalmarkt). Dieser Lösungsansatz erfordert jedoch internationale Kooperation (Kooperationsmanagement) auf UN-Ebene. Eine nationale Lösung im Alleingang würde Deutschland zurückwerfen, weil Finanzierung versiegen würde. Dieser Schritt reduziert das Rendite-Interesse an Einflussnahme auf die Geschäftsführung. In Bezug auf die Geschäftsführung, aber auch Vermögensgesellschaften findet eine wissenschaftliche Diskussion zu Verantwortung statt (vgl. Corporate Social Responsibility und the ethical capitalist), die insbesondere Verantwortung von Führung und Staat verortet.

Als Konsumenten und Bürger können wir durch bewusstes Einkaufen Einfluss auf soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit nehmen. Der SuscisionHelper würde uns helfen unsere persönlichen Vorstellungen zur Geltung zu bringen, indem wir Produkte untersuchen und bewerten lassen, sodass uns Produkte entsprechend unserer Vorlieben präsentiert werden (sog. Transparenznudging). Unternehmen, die besonders sozial nachhaltig handeln könnten so unterstützt werden. Das können wir tun!

Vielleicht sollten wir auch eine Diskussion zu verantwortlichem Erbe führen, die eventuell in einer Konkretisierung des Verfassungsgrundsatz, Eigentum verpflichtet führen könnte (vgl. Finanzsystem). Nach meiner Vorstellung könnte soziale Verantwortung im Erbe viel soziale Nachhaltigkeit bewirken, wie z. B. mehr Chancengerechtigkeit durch Förderung von Hartz-IV-Kindern durch Stiftungen.

Die aktuelle Debatte um Hartz-IV, den Mindestlohn und bedingungslose Grundeinkommen betrachten nicht den vollständigen Lösungsraum und die internationalen Zusammenhänge. Anstöße liefern die folgenden Artikel: 1. Utilitismus zum Thema Jobverlust durch Digitalisierung und Zwischenlösung zwischen Kapitalismus und Sozialismus, 2. Wohlstandskopplung von Hartz-IV (Gerechtigkeit – eine Beschwerde) zum Thema Wachstum von Grundeinkommen und 3. Vorschläge für bessere Arbeitsvermittlung (Arbeitsvermittlung 4.0).

In Bezug auf wahrgenommene Medienkritik (Lügenpresse) habe ich einen Lösungsansatz erarbeitet, der vielleicht interessant wäre: Global Consciousness.

Soziale Nachhaltigkeit können wir alle durch den SuscisionHelper fördern. Eine Lösung für Probleme mit dem Shareholder Value liegt im übrigen noch im Raum von nachhaltigem Kapitalmarkt, Corporate Social Responsibility, ethischen Kapitalisten zur Förderung der Leistungsgerechtigkeit und vernünftiger Vermögensanlage im Finanzsystem. Hartz-IV ist in der Tat ein internationales Thema und im Kontext der Digitalisierung aktueller denn je. Global Consciousness wäre eventuell eine Nachrichtenagentur des Volkes.

Grüne

In meiner Ausbildung wurde das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere das globale Problem der Erhaltung unseres Planeten und Gleichberechtigung von Frauen thematisiert. Mit Freude habe ich festgestellt, dass das aktuelle populärwissenschaftliche Buch Doughnut Economics meine intellektuelle wirtschaftswissenschaftlich-psychologisch-nachhaltige Reise prägnant zusammenfasst, sodass ich feststellen durfte, dass ich daran gearbeitet habe entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

Für verantwortungsvolle Konsumenten erzeugt der nachhaltige Konsum, der durch Expertengutachten unterstützt wird (Transparenz), nach dem Konzept des SuscisionHelpers erfolgreiche nachhaltige Unternehmen. Weiterhin kann die Nachhaltigkeit durch einen internationalen Ansatz (Nachhaltiger Kapitalmarkt) aber auch interessengerichtete Vermögensanlage (Finanzsystem) gefördert werden. Auch die Option einer CO2-Steuer ist relevant. Das globale Thema der Konvergenz, das sich insbesondere gegen Armut richtet, kann eventuell durch Aufbau von Wirtschaftsregionen bottom-up oder top-down gelöst werden. Der Artikel Herstellung von Konvergenz legt die Formeln dar und könnte eventuell durchsimuliert werden, um das Konzept zu prüfen – dies kann ich mangels Daten nicht leisten.

Neben diesen ökonomisch wirksamen Maßnahmen kann an die Verantwortung der Entscheidungsträger appelliert werden. Der Artikel Corporate Social Responsibility verortet die Verantwortlichkeiten und fördert das europäische Kulturgut des Ehrbaren Kaufmanns zutage. Weiterhin habe ich das Buch the ethical capitalist kritisch kommentiert, dass sich auf den Ehrbaren Kaufmann in modernem Verständnis bezieht.

Neben Maßnahmen habe ich mich auch mit Recycling und Logistik vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit beschäftigt. Diese Visionen erzeugen im Zusammenhang mit Digitalisierungsthemen (Utilitismus, Unternehmenskonzeptionen, Wissensmanagement, Strategische Planung) Vorstellungen der Ressourcenzusammenhänge und Arbeit in der Zukunft.

In Bezug auf Beziehungen im mitmenschlichen sozialen System habe ich Themen der Gemütsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz und Reflektion) zusammengetragen, die im Bildungswesen zu fehlen scheinen. Zum Bildungswesen habe ich einen Vorschlag formuliert (Jigsaw-Bildungswesen). Kommt nun noch eine kritische Reflektion der Integration dazu, sollte ein Ansatz für individuelle Förderung von Beziehungen hervortreten, der auch in Unternehmen förderlich sein könnte.

Der SuscisionHelper braucht eine Community von Gutachtern. Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, die ich betrachtet habe sind: Nachhaltiger Kapitalmarkt, Finanzsystem, Herstellung von Konvergenz und CO2-Steuer. In Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen insbesondere auch in Unternehmen habe ich Verantwortung (Corporate Social Responsibility, the ethical Capitalist), Gemühtsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion), Kooperationsmanagement und Konfliktmanagement zusammengetragen. In Bezug auf Vorurteile habe ich reflektiert, wie ich Integration verstehen könnte und ein modernes Bildungswesen konzeptioniert, dass die aktuelle sozialpsychologische Forschung integriert.

Parteien der Mitte, insbesondere CDU

Von zentraler Bedeutung der Regierungsarbeit waren für mich der Brutlandbericht und der Neoliberalismus. In Bezug auf den Brutlandbericht komme ich nach reiflicher Überlegung in wissenschaftlichem Vorgehen zum Ergebnis, dass wir vor allem Transparenzregulierung oder Marktlösungen, wie SuscisionHelper (Transparenznudging) benötigen (Vgl auch die Erörterung im Artikel CO2-Steuer). Zur Transparenzregulierung beziehe ich Stellung in den Artikeln Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist und Finanzsystem.

Das neoliberale Wirtschaftskonzept ist irritierend, insbesondere im Artikel the ethical capitalist werden einige Probleme erörtert, wie auch im Buch Doughnut Economics. Auf Grund eigener Betroffenheit (Hartz-IV) und aktueller Debatten zu Mindestlohn und Grundeinkommen habe ich einige übersehene Aspekte der Debatte betrachtet (Arbeitsvermittlung 4.0, Gerechtigkeit – eine Beschwerde). Letzterer Artikel war etwas emotional und verängstigt geprägt, sodass ich nochmal reflektiert habe, wie eine “Vermögenselite” im Finanzsystem zu verorten sei. Wesentliche Verortung von Verantwortung, und damit auch Regulierung erörtert der Artikel Corporate Social Responsibility. In Bezug auf Konjunkturpolitik wurde festgestellt, dass dem Finanzministerium eventuell ein budgetbestimmender Regler für flexible Konjunkturbudgets (Konjunkturregelung) nützlich sein könnte.

In Bezug auf die Migrationsdebatte bin ich von unseren Medien ebenfalls irritiert. Ich komme z. B. zur Einschätzung, dass Migranten ohne deutsche Sprachkompetenz schlicht und ergreifend in Wohnsiedlungen als Hausfrau / Hausmann leben dürften, die für Migranten mangels streuendem Wohnbau entstanden sein dürften. Meine Erfahrung mit Migranten ist angenehm. So stehe ich dem von den Medien präsentierten Toleranzansatz kritisch gegenüber und habe versucht mein Gefühl mal zu modellieren (Integration).

Zunehmende Vorurteile gegenüber Migranten und Asylanten erscheinen mir Medienverschuldet und könnten durch moderne Bildungslösungen und Medienkonzepte eventuell positiv beeinflusst werden. Hierbei handelt es sich aber nur begrenzt um meinen Kompetenzkreis.

Insbesondere auch für die Probleme der Arbeit in Ostdeutschland könnte der internationale Ansatz Herstellung von Konvergenz interessant sein. In Bezug auf Digitalisierung fängt folgendes Konzept den Worst-Case auf: Utilitismus.

Zu den Nachhaltigkeitsthemen der Ressourcen und einer zentralen deutschen Wirtschaftsstruktur, der Automobilbranche zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft Visionen auf. Hierbei geht es insbesondere um regenerative Energien, Kreislaufwirtschaft und erwartete Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie.

Nachhaltigkeitspolitik erfordert m. E. eine Entscheidung für Lösungen, wie den SuscisionHelper und, wenn diese nicht die gewünschten Resultate erbringt, Transparenzregulierung (Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist, Finanzsystem) oder sogar harte Regulierung, wie eine CO2-Steuer. Migrationspolitik könnte Bildungspolitik und / oder Medienpolitik bedeuten. Eine wirtschaftliche Lösung für zentrale Probleme – ohne internationales Steuerrecht, indem ich nicht bewandert bin – wird in den Artikeln Herstellung von Konvergenz, Nachhaltiger Kapitalmarkt und Utilitismus konturiert. Kritische Entwicklungen für Deutschland zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft auf.

AfD

Meines bescheidenen Wissens wurde die AfD aus Wirtschaftsperspektive vor allem mit von Professoren geäußerten herausfordernden Zusammenhängen in der europäischen Währungsunion vor dem Hintergrund der verstärkten Unterstützung der GIIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) durch Leistungen deutscher Steuerzahler gegründet. Zu diesen Zusammenhängen kann ich einen kleinen Beitrag leisten.

In der Tat sind Währungsunionen in denen es zu sogenannten Brain Drain, also Abwanderung von qualifizierter Arbeit kommt (z. B. Ostdeutschland und Griechenland) von Spannungen geprägt, da sich in den Ankunftsländern Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Herkunftsländer ihre besonders innovativen Arbeitskräfte verlieren. In Bezug auf diese Dynamik habe ich nach einem Konzept gesucht, dass durch besonders sparsame, aber wirksame Investitionen in Herkunftsländern z. B. Transferleistungen Deutschlands und zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitmarkt ausbalanciert. Die Lösung erfolgt bottom-up oder top-down (UN) durch Reaktion auf folgende mathematische Modelle (vgl. Herstellung von Konvergenz).

Dieses Modell legt nahe, dass zwischen der unter Ökonomen in Bezug auf Zölle (nationale Wirtschaftslösung) und Globalisierung bevorzugten Globalisierung (wohlstandsförderlich) eine Lösung liegen könnte, die die Eigenschaft hat ein Optimum aus Einkommenseffekten und Handelseffekten zu bilden. Das entspräche grob variablen Grenzen für den Handel, die sich wahrscheinlich nicht mit nationalen Grenzen decken.

Dieser Ansatz löst eventuell Brain Drain und wirtschaftliche Fluchtursachen und mindert so die Einwanderung. Mir ist jedoch nicht transparent, ob Deutschland nicht von kulturellem Austausch und, die Demographie ausgleichenden, Einwanderern letztlich profitiert. Ethnische Feindseeligkeit jedoch richtet sich gegen ethnische Gruppen, die aus Individuen bestehen. Wenn ich versuche Integration, die wir ja letztlich auch kennen, weil wir nach Anerkennung von anderen streben, nach meinem Wissen zu erfassen, komme ich zu folgender vorläufiger Einschätzung: Integration. Wenn das für sie ein emotionales Thema ist, möchte ich darum bitten, Gemütsruhe zu bewahren (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion).

In der komplexen Debatte um die europäische Währungsunion und Flüchtlinge kann der Ansatz Herstellung von Konvergenz eventuell einen Beitrag leisten. In Bezug auf Migranten habe ich positive Erfahrungen mit Individuen gesammelt und würde einen vernünftigen Integrationsansatz (Integration) so zur Diskussion vorlegen.

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Als Wirtschaftsingenieur (Maschinenbau), der sich stets fortbildet, erarbeite ich Lösungsansätze für eine bessere Zukunft und trage begleitendes Wissen zusammen. Mein Blog dreht sich um Visionen für Menschen im Kontext gesellschaftlicher Systeme und technologischem Fortschritt. Aktuell versuche ich ein Portal für nachhaltiges Einkaufen zu entwickeln. Hier finden Sie Informationen SuccissionHelper. Weitere Informationen finden Sie in der Xing-Gruppe.

5 Gedanken zu „Sozialer Frieden“

  1. Sie sind intelligent, gebildet und engagiert. So weit so gut. Aber haben Sie tatsächlich die Überzeugung, dass Menschen, die um das tägliche Brot kämpfen müssen, sich mit positivem Denken, emotionaler Intelligenz und Reflektion vertrösten lassen?

    1. Sehr geehrter Herr Häni,

      vielen Dank für die Komplimente, es freut mich, so ein Feedback zu erhalten!

      Ich bin der Überzeugung, dass diese Ich-Kompetenzen im Bildungswesen zu wenig vermittelt werden. Zum Beispiel wurde ich in meiner vormaligen WG von einem eher linksradikal eingestellten jungen Mann wehement kritisiert und angefeindet – hier hätte ich mir mehr räson gewünscht. Insbesondere bin und war ich nicht sein “Feind”.

      Menschen, die um ihr tägliches Brot kämpfen müssen – im Wortsinn – gibt es in Deutschland eigentlich nur in Bezug auf Obdachlosigkeit, hier wird jedoch gebettelt, nicht wirklich gekämpft. Gleichwohl ist es zum Teil taff, einen Job zu finden, ihn zu bedienen und zu erhalten. Auch brauchen manche Menschen mehrere Jobs, um sich über Hartz IV Niveau zu versorgen. Ich vermute also, dass Sie davon reden.

      Was hier helfen könnte betrifft wohl vor allem die politischen Lösungen, die ich unter Linke und Grüne hervorhebe. Jedenfalls bin ich erstaunt, dass Sie anstatt Lösungsvorschläge wahrzunehmen etwas plakativ dazu übergehen so zu tun, als sei mein Kernvorschlag Gemütsruhe.

      Gemütsruhe ist deswegen wichtig, weil es nicht hilft, wenn keine Diskussion mehr stattfindet und stattdessen Studenten wie ich usw. massiv angegriffen werden und in problematische Situationen geraten – man z. B. die Lösungsansätze gar nicht diskutiert, wie Sie.

      Wir wollen eigentlich alle, dass hier und in anderen Teilen der Welt jeder Mensch ein angemessenes Leben führen kann – mancher Person kommen wohl aber problematische Situationen dazwischen, die sie in kämpferische und opportunistische Richtungen drängen. Damit dies im Idealfall nicht mehr geschieht, habe ich hier zentrale Eingriffe ins Wirtschaftssystem erarbeitet, die den Gesinnungen der Parteien entsprechen sollten, soweit ich sie unter den Anfeindungen – mit Gemühtsruhe – habe identifizieren können.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Marius A. Schulz.

  2. Schön und gut, aber zunächst käme es mal darauf an, dass man den Quark, der täglich auf uns einprasselt, bewertet. Das kann jeder nach ziemlich allgemeinen Regeln selbst machen. Gerade bei den Grünen geht zum Beispiel fast alles nach hinten los, wenn man die Konzepte durchdenkt, weil Logik und Wissen keine Rolle spielen, sondern Ideologie, Gefühl und Vision.

    1. Hallo Gilbert,

      ich habe etwas Probleme zu verstehen, worauf Sie hinaus wollen, deswegen habe ich ein paar Fragen:

      1. Meinen Sie wirklich Bewerten oder Analysieren? – Ich frage deswegen, weil der “Quark” der auf mich hereinprasselt vor allem populistisch-inselartig ist, also eher Beeinflussung als Diskussion. Man findet z. B. selten sachliche Diskussionen und Abwägungen, die über interessengerichtete Beeinflussung hinausgehen. Deswegen ziehe ich eher Informationen aus Artikeln und Tweets etc. heraus und informiere mich darüber hinaus, um dann selbst umfänglich zu analysieren. Bewerten hingegen verstene ich eher als Gefällt-mir-gefällt-mir-nicht-Strategie, die dann Filterblasen herbeiführt.

      2. Wie meinen Sie “nach (…) allgemeinen Regeln”? Meinen Sie, dass das jedem erlaubt ist, oder dass es dafür allgemeine Regeln gäbe, die helfen. In Bezug auf letzteres gibt es die Diskurstheorie von Habermas, die faire Diskussion ins Zentrum der Demokratie legt. Findet man z. B. übersichtlich beschrieben im Buch Burkart, Hömberg (2015) “Kommunikationstheorien”.

      3. Bewerten Sie den Artikel mit “schön und gut” oder die vorgenannten Kommentare oder alles in allem? “Schön und gut” verstehe ich allgemein ähnlich wie “bringt nichts” oder “reine Theorie”.

      4. Die Grünen sind ja eine Partei, die eine gemeinsame Planung erzeugt und politisch abstimmt, aber auch in Form von individuellen Politikern auftritt. Beziehen Sie sich mit Ihrer Kritik auf die Gesetze und das Parteiprogramm oder auf die Aussagen von Politikern?

      Wenn ich jetzt folgendes Annehme:

      Sie bewerten das Leseerlebnis mit “bringt nichts”, weil man den “Quark” – das verstehe ich als Medienbeiträge und Politikeraussagen – erstmal einordnen muss und zeigen am “Extrembeispiel” der Grünen auf, die ideologisch, emotional und visionär motiviert sein. Insbesondere scheitere der logische und wissensbasierte argumentative austausch.

      Komme ich zu folgendem Feedback:

      1. Bildet sich eine fachlich fundierte Meinung im öffentlichen Diskurs einer repräsentativen Demokratie – das wäre das Anliegen dieses Artikels entsprechend meiner Kompetenz im Bereich WIrtschaft -, so würden Politiker mit einem Mehrheitswillen der Bevölkerung konfrontiert, der ihren Wahlerfolg beeinträchtigen dürfte. Insbesondere, bei Enttäuschung von vielen Wählern. Aufklärung sollte also tatsächlich helfen.

      2. Interessengruppen, zu denen wir im allgemeinen gehören, haben die Eigenschaft gewisse Probleme vordergründig im Auge zu haben und / oder technische Möglichkeiten realisiert haben zu wollen, während das gesamte System semi-strukturiert Komplex sein dürfte. In diesem Artikel, der auf kritischen Erörterungen, die verlinkt sind, aufbaut, beziehe ich konstruktiv Stellung, wie wir wirtschaftlich sinnvoll entsprechend meines Wissens auf die zentralen Probleme unserer Zeit eingehen sollten. Da wir aber unterschiedliches Wissen haben, unterschiedliche Probleme priorisieren und nicht alle technischen Möglichkeiten kennen, brauchen wir Austausch – unsere Visionen konkretisieren sich dadurch und nicht alles erscheint uns im ersten Moment gerechtfertigt (logisch und wissensbasiert).

      3. Ich verstehe nicht, wie Sie zur Schlussfolgerung kommen, dass “insbesondere” die Grünen ideologisch und emotional sein. Mein Eindruck ist, dass ein humanistischen Menschenbild keine Ideologie ist, sondern ein Resultat der Betrachtung gut funktionierender sozialer Systeme – Wie können wir alle gut leben? Solche empathischen Haltungen basieren darauf, dass Wohlverhalten einer Gemeinschaft auf das Individuum zurückfällt, sodass alle profitieren. Ideologien basieren eher auf Glauben und weniger auf zentralen Werten. Auch der Naturschutz ist nicht wirklich ideologisch, denn auch hier haben wir sachliche Gegebenheiten, die ihn erforderlich machen dürften (wir vermeiden hier Risiken, die wir nur begrenzt voraussehen können), gegeben. Vgl. Sie z. B. mal das Buch Kate Raworth (2017) “Doughnut Economics”, das oben verlinkt wurde. Es geht hier um unsere Arterhaltung, die für unsere Nachkommen relevant werden könnte. Das ist ebenfalls ein sozialer Wert. Zentral für “Grüne” dürfte also so etwas wie Gerechtigkeit sein und eine Frustration von solchen Zielen macht Menschen wütend und traurig. M. E. gerieren sich gerade die Grünen noch vergleichsweise wenig radikal, also fremdschädigend, sondern setzen mehr auf Überzeugung und eigenes Wohlverhalten.

      Fazit:
      Aufklärung und Diskurs, also funktionierende Diskussion, führen über Individualperspektiven und Verständigung zu Einigungsprozessen und zwar rechtskonform und freiheitlich, aber auf Einigkeit zielend, um mal an die Nationalhymne zu erinnern. Gefühle sind häufig ein Hinweis auf subjektive Wichtigkeit, die nicht selten mit objektiven Problemen oder Werten verknüpft ist. Ideologien, die mir heute noch begegnen, sind vor allem Sozialismus als Gesellschaftskonzept (nicht mein Fachgebiet, ich kenne nur Planwirtschaft und Volkseigentum, also wirtschaftliche Konzepte), Nationalismus und im extremen Rassismus.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Marius A. Schulz.

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