Wissensblog Zukunftshebel: Mensch, Wirtschaft, Technologie und Natur.
Realistische Verschwörungstheorie: Isolation
Was ist Isolation?
Isolation ist die Unfähigkeit des Einzelnen konstruktiv mit den Mitmenschen zu interagiern, da Sachzwänge und Spannungen zuwiderlaufen.
Welche Gefahr birgt Isolation?
Isolation ist extrem belastend für Betroffene und führt regelmäßig zu Erkrankungen. Der deutsche Staat ist sehr robust gegenüber Unterwanderung, aber eine Isolation der Bürger und Politiker ist meines Erachtens die zentrale Gefahr für unser Land. Es gibt viele überzogene Verschwörungstheorien bezüglich der Vermögens- und / oder Führungselite, aber eine Isolation und Manipulation von Arbeitnehmern hat meines Erachtens die höchste Wahrscheinlichkeit unser Gesellschaftsgefüge zu erodieren.
Was sind typische Beispiele für Isolation?
Typische Beispiele für Isolation sind:
Einbruch des Teamzusammenhalts bis hin zu Mobbing,
deutliche Schwächung der Kooperation von Betriebsrat und Belegschaft sowie
Spaltung von Volk und Politik.
Welche Ursachen hat Isolation?
In Unternehmen werden häufig Kontrollsysteme etabliert, die implizite Weisungen durchsetzen und so Spannungen zwischen den Mitarbeitern erzeugen. Weiterhin werden Betriebsräte überlastet und man begegnet ihnen intransparent. Viele Führungskräfte sind zudem nicht ausgebildet, um Konflikte zu lösen.
In der Politik führen Skandale zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Berufsstand der Politiker und Politikerinnen. Die Verständigung zwischen Politikern, Medien und Bürgern leidet unter Polarisierung, Verkürzung, Zeitmangel, Komplexität der Materie und mangelnder Ernsthaftigkeit.
Was kann man gegen Isolation tun?
Diskutieren Sie mit, ich würde gerne Ihre Meinung hören. Sie finden untenstehend die Kommentarfunktion und können mir auch gerne eine E-Mail an marius.a.schulz@web.de schreiben.
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Sharing is Caring - Wem hilfts, wer erklärts, wer steuert was bei?
Heutzutage strömen viele Dinge tagtäglich auf uns ein, die ich gerne analysiere und zwar schon mein leben lang: ich bin ein Analyst! Ich habe viel Empathie und möchte die Welt verbessern, dabei aber nicht träumen, sondern realistische Einschätzungen der Bedingungen erarbeiten: ich bin Bürger und habe eine gesellschaftliche Verantwortung! Ich gehe viel auf Beschwerden von Mitbürgern und die Themen der Zeit ein, weil ich mich für das Wohlergehen der Menschen um mich herum interessiere. Ich will selber planen können, besser werden und Zukunft verstehen!
Meine Artikel sind zum Teil über Jahre erarbeitete Analysen basierend auf Bildung an der TU Darmstadt und Weiterbildungen mit wissenschaftlichen Fachbüchern. Ich verstehe meine Artikel als Theoriearbeiten zum Teil mit innovativen Errungenschaften in der Ökonomie, Psychologie / Neurologie, Informatik und im Maschinenbau vorwiegend mit sogenannten "Gesamtkonzeptmodellen".
Ich lade die Fachwelt der Ökonomen*innen, Psychologen*innen und Informatiker*innen sowie Maschinenbauer*innen ein, meine Artikel auf Fortschritte zu prüfen, die auch in der Praxis Anwendung finden können.
Ein zentralerer Baustein ist ein in mehreren Artikeln zusammengefasstes Simulationsmodell, das für die Europäische Zentralbank relevant sein kann (siehe Wie funktioniert das Wirtschaftssystem?).
Meine Analyse der Wirtschaft ist relevant für die Vereinten Nationen in einer Debatte zu Verteilungsgerechtigkeit, Eigentum und Automatisierungen. Auch geht es um kleinere Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit, die für europäische Behörden und die Budesrepublik Deutschland relevant waren.
Ich würde mich freuen, wenn man meine Erarbeitungen in Fachportalen, wie Ökonomenstimme oder Initaitive Neue Soziale Marktwirtschaft oder die Wirtschaftspolitischen Artikel bei Politische Ökonomie bewertet.
Letztlich komme ich aus der Wissenschaft und zähle zur Verbreitung und Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse gegenüber der Öffentlichkeit: Wissenschaftskommunikation. Einige Beiträge sind jedoch auch wiederum der Wissenschaft Fortschritte bedingen dürfend.
Im Bereich Psychologie und Neurologie findet sich ein Gesamtkonzeptmodell im Artikel Habitatsüberlegungen, bei dem ich die Psychologen*innen einlade, es zu bewerten.
Fachzeitschriften, die ich kenne, die ein solches Modell diskutieren könnten, sind Gehirn & Geist oder Psychologie Heute.
Die Artikel mit Company Gain sind für Unternehmensführungen relevant und betreffen Beiträge, wie den BCG Strategy Monitor oder aktuelle Trends der Unternehmensführung, die für die Wissenschaften relevant sein können. Geschäftsführer*innen, Forscher*innen zu Unternehmensstrategie und Gründer*innen sowie Gründungsberatungen lade ich ein, die jüngste SWOT Analyse zu beurteilen.
Maschinenbauer - sofern IT-Sicherheit gewährleistet werden kann - können vom Artikel Cyberphysikalische Systeme profitieren, der um nochmal andere Smarte Maschinen geht. Hier lade ich Maschinenbauer und zum Beispiel den Verein Deutscher Ingenieure ein, die Konzeption zu bewerten.
Im Bereich der Digitalisierung und Informatik liegen ein paar Innovative Konzepte vor in den Artikeln Schule 4.0 und Demokratieunterricht sowie Global Consciousness, die von der Fachwelt zu beurteilen wären. Auch gibt es bei Arbeitsvermittlung 4.0 und Arbeitsmarkt aus Ökonomenperspektive vorschläge für Portalentwicklungen, die zum Beispiel für den Heise Verlag relevant sein können. Ich lade auch sie ein, meinen Beiträge zu beurteilen.
Mit freundlichen Grüßen,
Marius A. Schulz
9 Gedanken zu „Realistische Verschwörungstheorie: Isolation“
Interessanter Beitrag. Wird Isolation vom Management absichtlich herbeigeführt? Wenn ja, warum bzw. mit welchem Ziel?
Jain, das Management ist zum einen risikoavers / ängstlich, wie jeder andere Mensch auch, und vermeidet Gruppenbildung durch Machteingriffe (Weisung, Versetzung, Druck), um sich selbst zu schützen – auf persönlicher Ebene. Auf struktureller Ebene: Ja, Betriebsräte und Betriebsratarbeit werden soweit mir bekannt systematisch belastet.
Zum anderen hat das Management Zahlen etabliert, die Transaktionen zu Anteilseignern messen und „Erfolg“ definieren, deswegen geraten andere Dimensionen von Unternehmensqualität (Risikobereich, Soziales) in den Hintergrund. Es ist deswegen einfacher die Leute unter Druck zu setzen (unteres stabiles dynamisches Gleichgewicht) als durch Motivation (oberes stabiles dynamisches Gleichgewicht) Veränderung / Innovation zu realisieren.
Großunternehmen kaufen in der Regel innovative Unternehmen und Technologien und betten sie dann in Ihre konventionellen Strukturen ein, die funktionieren. Deswegen ist Unternehmensführung zur Portfolioverwaltung abgestumpft und modernes Wissen nicht in der Unternehmenskultur verankert (Expertensystem statt Hierarchie).
Das Ziel ist deswegen im Allgemeinen den Druck aufrecht zu erhalten und die Autonomie einzuschränken – Isolierte Personen haben wenig Macht, sind ersetzbar und werden zu opportunistischem Verhalten (Amoral) gedrängt, sie sind durch Druck lenkbar.
Sehr interessant.
lässt sich dann wahrscheinlich auch in Zahlen nachweisen: Rückgang der Mitglieder in Parteien, Vereinen, Hochschulpolitik, Gewerkschaften
… besonders interessiern würden mich die Knackpunkte:
wo sind diese Prozesse *Selbstläufer*
(z.B. wegen zunehmender Digitalisierung, da steht ja nicht ein.e einzelne.r Aktuer.in dahinter),
und wo gibt es *konkrete politikgemachte Lücken*, die man eher als „gewollt“ bezeichnen kann? Z.B. dass in allen Schulen, von Mittel- Real und Wirtschaftsschule zu Gymnasien und Berufsschulen kaum über Gewerkschaften, Betriebsräte etc. informiert sind, was sind Arbeitnehmer.innenrechte etc.: das ließe sich durch entsprechende Lehrpläne ändern. In dem Bundesland, in dem ich lebe, werden wir allerdings seit einigen Jahrzehnten solide von CSU/CDU regiert, die natürlich so etwas nicht anstreben. Oder dass die verfasste Studierendenschaft in Bayern abgeschafft wurde: senkt natürlich auch die Professionalität des Studi Engagements, wenn alles auf uninstitutioneller Basis abläuft und man immer vom Goodwill der Uni abhängt.
Ein weiterer Gedankenanstoß: in der Stadtplanung arbeitet man seit Jahren an diesem Phänomen, in diesem fall in der Spielart „Entleerung der Innenstädte“. Da es mehr Vororte und auch Infrastruktur in en Vororten gibt, wird es zunehmend unnötig, für alles in die Innenstadt zu pendeln. Das sehen viele Kommunen als Verlust der Zivilgesellschaft und „Stadtkultur“ an, da sich die Bürger.innen der gleichen Stadt nicht mehr so leicht begegnen. Den Schuldigen sehen sie dabei im Onlinehandel, der den Konsum nach Hause bring,t anstatt dass Leute vor die Haustür gehen. Daher die Initative „Leben findet Innen.stadt“, um Läden udn Konsumorte in der Innenstadt zu beleben.
Es stellt sich für mich aber die Frage, ob die Augfhebung der gesellschaftlichen Isolation, die ja so viele Facetten hat, wirklich durch Gespräche beim Nähbedarfladen oder anderen Geschäften aufgehoben wird. Gesellschaftliches Leben ist ja mehr als nur Konsum. Das sind ja doch eher kurze Begegnungen über den Ladentisch.
Bräuchte es da nicht auch stadtplanerisch andere Ansätze, um diesem Phänomen zu begegnen, als nur die geschäftliche (Wieder)belebung der Innenstadt? Wie könnte man hier Wissen zusammenbringen?
einen Interessanten Ansatz für Gesellschaftsleben – finde ich – sind Innovationsräume. Bei zunehmender Digitalisierung können kreationsfördernd eingerichtete Arbeitsräume zum Treffpunkt für eher freelancendes Personal werden.
Im Allgemeinen bin ich momentan etwas überfragt von ihren Kommentaren und denke noch nach. Eine zentrale Frage in meinem Leben ist: Wo findet eigentlich wirklich gesellschaftlicher Diskurs statt?
Es freut mich sehr, dass Sie mir und meinen Lesern Ihre wertvollen Gedanken konstruktiv vorgelegt haben: Vielen Dank!
Interessanter Beitrag. Wird Isolation vom Management absichtlich herbeigeführt? Wenn ja, warum bzw. mit welchem Ziel?
Jain, das Management ist zum einen risikoavers / ängstlich, wie jeder andere Mensch auch, und vermeidet Gruppenbildung durch Machteingriffe (Weisung, Versetzung, Druck), um sich selbst zu schützen – auf persönlicher Ebene. Auf struktureller Ebene: Ja, Betriebsräte und Betriebsratarbeit werden soweit mir bekannt systematisch belastet.
Zum anderen hat das Management Zahlen etabliert, die Transaktionen zu Anteilseignern messen und „Erfolg“ definieren, deswegen geraten andere Dimensionen von Unternehmensqualität (Risikobereich, Soziales) in den Hintergrund. Es ist deswegen einfacher die Leute unter Druck zu setzen (unteres stabiles dynamisches Gleichgewicht) als durch Motivation (oberes stabiles dynamisches Gleichgewicht) Veränderung / Innovation zu realisieren.
Großunternehmen kaufen in der Regel innovative Unternehmen und Technologien und betten sie dann in Ihre konventionellen Strukturen ein, die funktionieren. Deswegen ist Unternehmensführung zur Portfolioverwaltung abgestumpft und modernes Wissen nicht in der Unternehmenskultur verankert (Expertensystem statt Hierarchie).
Das Ziel ist deswegen im Allgemeinen den Druck aufrecht zu erhalten und die Autonomie einzuschränken – Isolierte Personen haben wenig Macht, sind ersetzbar und werden zu opportunistischem Verhalten (Amoral) gedrängt, sie sind durch Druck lenkbar.
Sehr interessant.
lässt sich dann wahrscheinlich auch in Zahlen nachweisen: Rückgang der Mitglieder in Parteien, Vereinen, Hochschulpolitik, Gewerkschaften
… besonders interessiern würden mich die Knackpunkte:
wo sind diese Prozesse *Selbstläufer*
(z.B. wegen zunehmender Digitalisierung, da steht ja nicht ein.e einzelne.r Aktuer.in dahinter),
und wo gibt es *konkrete politikgemachte Lücken*, die man eher als „gewollt“ bezeichnen kann? Z.B. dass in allen Schulen, von Mittel- Real und Wirtschaftsschule zu Gymnasien und Berufsschulen kaum über Gewerkschaften, Betriebsräte etc. informiert sind, was sind Arbeitnehmer.innenrechte etc.: das ließe sich durch entsprechende Lehrpläne ändern. In dem Bundesland, in dem ich lebe, werden wir allerdings seit einigen Jahrzehnten solide von CSU/CDU regiert, die natürlich so etwas nicht anstreben. Oder dass die verfasste Studierendenschaft in Bayern abgeschafft wurde: senkt natürlich auch die Professionalität des Studi Engagements, wenn alles auf uninstitutioneller Basis abläuft und man immer vom Goodwill der Uni abhängt.
Ein weiterer Gedankenanstoß: in der Stadtplanung arbeitet man seit Jahren an diesem Phänomen, in diesem fall in der Spielart „Entleerung der Innenstädte“. Da es mehr Vororte und auch Infrastruktur in en Vororten gibt, wird es zunehmend unnötig, für alles in die Innenstadt zu pendeln. Das sehen viele Kommunen als Verlust der Zivilgesellschaft und „Stadtkultur“ an, da sich die Bürger.innen der gleichen Stadt nicht mehr so leicht begegnen. Den Schuldigen sehen sie dabei im Onlinehandel, der den Konsum nach Hause bring,t anstatt dass Leute vor die Haustür gehen. Daher die Initative „Leben findet Innen.stadt“, um Läden udn Konsumorte in der Innenstadt zu beleben.
Es stellt sich für mich aber die Frage, ob die Augfhebung der gesellschaftlichen Isolation, die ja so viele Facetten hat, wirklich durch Gespräche beim Nähbedarfladen oder anderen Geschäften aufgehoben wird. Gesellschaftliches Leben ist ja mehr als nur Konsum. Das sind ja doch eher kurze Begegnungen über den Ladentisch.
Bräuchte es da nicht auch stadtplanerisch andere Ansätze, um diesem Phänomen zu begegnen, als nur die geschäftliche (Wieder)belebung der Innenstadt? Wie könnte man hier Wissen zusammenbringen?
Vielen Dank Zucchini,
einen Interessanten Ansatz für Gesellschaftsleben – finde ich – sind Innovationsräume. Bei zunehmender Digitalisierung können kreationsfördernd eingerichtete Arbeitsräume zum Treffpunkt für eher freelancendes Personal werden.
Im Allgemeinen bin ich momentan etwas überfragt von ihren Kommentaren und denke noch nach. Eine zentrale Frage in meinem Leben ist: Wo findet eigentlich wirklich gesellschaftlicher Diskurs statt?
Es freut mich sehr, dass Sie mir und meinen Lesern Ihre wertvollen Gedanken konstruktiv vorgelegt haben: Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Marius Schulz.