Strategische Planung – Methodik, Anwendung und Digitalisierung

Strategische Planung der klassischen Betriebswirtschaftslehre ist ein planerisch-kommunikativer Prozess in der Hierarchie eines klassischen Unternehmens, der innere Unternehmenseigenschaften in Bezug auf langfristige Szenarios entwickeln soll, um das Potential des Unternehmens bis zur folgenden Planungsperiode möglichst positiv zu beeinflussen.

Dieser Artikel stellt meine Interpretation der klassischen Planungsmethodik dar, zeigt deren Anwendung entsprechend meiner Wirtschaftsvision im Kontext von Kooperation und Digitalisierung dar und geht auf Digitalisierung strategischer Planung ein.

Methodik strategischer Planung

In Anlehnung an klassische Betriebswirtschaftslehre steht in meiner Interpretation strategischer Planung ebenfalls die sogenannte SWOT-Analyse im Zentrum der Strategiebildung. Eine SWOT-Analyse betrachtet die inneren Stärken und Schwächen eines Unternehmens und die äußeren Chancen und Risiken der Entwicklungsszenarien des relevanten Umfelds (Wettbewerb, Märkte und Regulation). Mittels der Darstellung der SWOT-Analyse können Einflüsse von Stärken und Schwächen auf Chancen und Risiken verbildlicht werden, um zentrale Entwicklungserfordernisse zu identifizieren, die dann in Strategien münden sollen.

Die interne Analyse erzeugt parametrisierte Modelle, um das Unternehmen aus relevanten Perspektiven zu charakterisieren. Aus diesen Modellen werden mit oder ohne Benchmark mit anderen Unternehmen Stärken und Schwächen abgeleitet. Zentrale Modelle betreffen die Perspektiven Finanzen, Wissen und Kommunikation, Führung und Struktur (Organisation und Prozesse inklusive Controlling) sowie Kultur und Werte.

Die externe Analyse charakterisiert vor dem Hintergrund von Inventionen, kulturellem Wandel, Gesamtwirtschaft und Regulation basierend auf der Analyse schwacher Signale Zukunftsszenarien von relevanten und relevant werdenden Märkten, um Chancen und Risiken abzuleiten. Da eine Rückwirkung eigener Maßnahmen auf das Umfeld erwartet werden sollte entwickeln sich Visionen zunehmender Detaillierung mit der Zeit aus den Zukunftsszenarien. Deswegen entwickeln sich SWOT-Analysen von Szenarien zu Visionen im Voranschreiten der Versionen.

In Bezug auf Stärken und Schwächen existieren folgende strategische Grundentwicklungen. Man kann Stärken nutzen, ausbauen und abbauen und Schwächen abmildern, vernachlässigen, verstärken und versichern. Durch Konfiguration dieser Maßnahmenmöglichkeiten in Bezug auf visionsrelevante Stärken und Schwächen können normative Ziele für das Unternehmen abgeleitet werden. Zunächst werden einzelne Szenarien betrachtet, dann werden die normativen Ziele über die Szenarien hinweg zusammengeführt. Abschließend werden die normativen Ziele kommuniziert und operationalisiert.

Anwendungsgebiete

Entsprechend der von mir betrachteten Wirtschaftsvision lassen sich Inventionsunternehmen, Umsetzungsprojektunternehmen, Beziehungsunternehmen und Automatisierte Unternehmen unterscheiden (vgl. Unternehmenskonzeptionen und Utilitismus), die global in Wirtschaftsclustern verteilt wären (vgl. Herstellung von Konvergenz).

Inventionsunternehmen bestehen aus Forschungszweigen und Konfigurationen, die sich über Managed Broadcasting vernetzen. Konfigurationen gestalten Systeme durch Konzepte. Managed Broadcasting erzeugt sinnvollen Informationsfluss zwischen Konfiguratoren und relevanten Forschungszweig-Mitarbeitern. Deswegen sind Inventionsunternehmen grundsätzlich durch Visionen der Forscher und Konfiguratoren strategisch ausgerichtet. Die Konzeptentwürfe der Konfiguratoren wirken auf die Forschungszweige im Sinne freier strategischer Planung der Individuen. Strategische Planung in Bezug auf Inventionsunternehmen betrifft eher die Budgetierung und Auktionierung von Forschungsgeldern. Z. B. könnte ein flexibles Staatsbudget für Konjunkturregelung regelnd auf potentielle Investitionen ausgerichtet werden (vgl. Konjukturregelung). Damit erbringen Inventionsunternehmen vor allem Hilfestellung zur Szenariodefinition der strategischen Planung.

Projektumsetzungsunternehmen und Beziehungsunternehmen sind der Anwendungsbereich strategischer Planung. Hier werden Portfolios Automatisierter Unternehmen und Produktportfolios gestaltet, während die Strategie die Humanressourcen, Finanzressourcen und Potentialfaktoren transformativ einsetzt, um mögliche Gestaltungen realisieren zu können. Hierzu gehört auch das Management von Ersatzinvestitionen in Automatisierten Unternehmen sowie die Wartung.

Automatisierte Unternehmen sind autonom und algorithmisch arbeitend. Sie werden geupdated, errichtet oder umkonfiguriert von Projektumsetzungsunternehmen und sind nur als Betrachtungsgegenstand Materie von diesbezüglich forschenden Konfiguratoren.

Digitalisierung

Zunächst zwei Absätze zu Wissensmanagement orientierter Digitalisierungsoptionen (vgl. Wissensmanagement):

Insbesondere Informationsflüsse können algorithmisch organisiert werden (Matching), sodass Inventionsunternehmen selbst vernetzt mit Projektumsetzungsunternehmen und Beziehungsunternehmen berichtend verbunden werden.

Der Prozess der strategischen Planung kann in der inneren Analyse durch Auswertung von Reportingunterlagen, Finanzdaten und Informationsflüssen unter Anwendung von Natural Language Processing in Berichte aggregiert werden. So dürfte vor allem ein erster Entwurf für die Perspektivenmodelle erzeugt werden, der dann klassisch vertieft und nach Stärken und Schwächen verglichen oder beurteilt wird.

Weiterhin besteht die Option durch strategische Simulationen (Spieltheorie) Spieler in strategischer Positionierung zu modellieren, um eigene Strategien von Szenarien zu Visionen zu entwickeln (Entscheidungsunterstützung durch Simulation).

Fazit

Strategische Planung bildet normative Ziele durch SWOT-Analyse und Beeinflussung von Stärken und Schwächen (Strategie) in Bezug auf Szenarien, die über die Betrachtung von Beeinflussung über die Versionen der SWOT-Analyse zu Visionen entwickelt werden.

Anwendungsgebiet organisierter strategischer Planung sind Projektumsetzungsunternehmen und Beziehungsunternehmen bzw. diese Anteile von Konzernen.

Die Digitalisierung der strategischen Planung profitiert vor allem von Matching von Informationsquellen und relevanten Empfängern und Sprachextraktionsverfahren für Berichte sowie von Strategiesimulationen.

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