Unternehmensführung

Unternehmensführung positioniert Unternehmen an Märkten und in Gesellschaften. Das Unternehmen wird dabei strukturell und personell konfiguriert. Das systemische Wechselspiel zwischen Umwelt und Unternehmensinnerem wird strategisch gestaltet (Vgl. Strategische Planung – Methodik, Anwendung und Digitalisierung), wobei der Unternehmensleitung besondere Verantwortung zukommt (Vgl. Corporate Social Responsibility).

Umwelts- und Marktentwicklungen werden dabei für gewöhlich durch Szenarioanalyse abgeschätzt. Mein Blog widmet sich so der zukünfigen Wirtschaftspolitik im Sinne eines transformativen Konfliktmanagements (Vgl. zur Übersicht: Sozialer Frieden) und schätzt zentrale Neuerungen ab, die die Produktentwicklung bzw. das Innovationsmanagement aus Marktperspektive betreffen. Besonders hervorzuheben sind dabei Transaktionskostenreduktion und damit einhergehende Verschiebung hin zur Kooperation.

Letztlich gilt es, das Innere des Unternehmens zu gestalten, um die Unternehmensstrategie zu realisieren. Hierbei geht es um Strukturgestaltung und Beziehungsgestaltung.

Marktperspektive ohne Kooperation

Ein zentrales Thema, das in vielen Mikroökonomiebüchern nicht aufgegriffen wird, sind Marktspiralen und deren Regulation. Marktspiralen sind strategische Eingriffe in Märkte, die Dynamiken hervorbringen, die ähnlich evolutionärer Dynamiken zu verherrenden oder positiven Entwicklungen beitragen (Vgl. Modellierung von Marktspiralen).

Eine besondere Marktspirale, aber auch normale positive Marktdynamiken entstehen durch Wertschöpfungstransparenz gegenüber den Kunden. Hierbei geht es um Transparenzregulation zur Beförderung von ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit durch Begutachtung und Bewertung sowie Nudging der Konsumenten (Vgl. SuscisionHelper: Sustainable Decision Helper (OptEcoBuy)). Besonders wichtig erscheint dabei gegenüber dem derzeitigen Gemeinwohlbilanz-Konzept die Etablierung von individuellen Erhebungen von Konsumentenpräferenzen, die in das Nudging eingehen. Gerade die ökonomische Freiheit, seine eigenen Präferenzen im Kauf realisieren zu können, gilt als hoher Wert der Marktwirtschaft.

Werden z. B. menschenrechtskonforme Wertschöpfungsketten oder nachhaltigere Produkte durch Transparenzregulation direkt ersichtlich, entstehen Wettbewerbsanreize für Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung und in der Produktentwicklung. Die Produktentwicklung soll stets antizipativ sein und für physische Produkte sind Logistik (Vgl. Logistik der Zukunft) und Recycling (Vgl. Recyclingideen) zu berücksichtigen.

Letztlich ist die Digitalisierung eine besondere Marktentwicklung, da insbesondere zu günstigen Kosten replizierbare Werke geschaffen werden. Mich beschäftigt die Frage, ob nicht letztlich eine öffentliche IT-Infrastruktur ähnlich eines Cloudanbieters für serviceorientierte Architekturen wesentlich effizienter für eine Digitalisierung wäre (Vgl. Digitalisierung und öffentliche Infrastruktur).

Marktperspektive: Kooperationen

Die Digitalisierung reduziert die Transaktionskosten und verschiebt damit viele vorher von Unternehmen geleistete Wertschöpfung in kooperative Organisationsstrukturen bzw. sogar in den Markt. Ein Beispiel ist eben jene Überlegung zur öffentlichen IT-Infrastruktur. Hier wird über Markttransaktionen ein IT-Service innoviert, der staatlich geprüft wird und Bausteine für digitale Unternehmensangebote bereitstellt, anstatt, das jedes Unternehmen jeden Service selber programmieren muss. Die Cloud bietet also entsprechend die Möglichkeit für Entwicklungskooperationen zwischen Unternehmen, wenn sie Entwicklungskosten teilen wollen. Wie Kooperationen gestaltet werden sollten zeigt: Kooperationsmanagement – Kooperationen effektiv, effizient und flexibel gestalten.

Inneres Management

Im Zentrum der Überlegungen zum inneren Management steht eine logische Dekomposition von Unternehmensleistungen (Vgl. Unternehmenskonzeptionen). Diese vier Services innerhalb eines Unternehmens können durch die Digitalisierung zum Teil in Unternehmen zerfallen (Vgl. die Grafik in Sozialkapitalismus im IT-Zeitalter (Utilitismus)). Jedes dieser “Unternehmen” braucht eine eigenständige Controllinkonzeption in Bezug auf Key Performance Indikatoren und insgesamt wird ein anderes Führungsverständnis notwendig (Vgl. Strukturelles Management).

Im Interpersonellen, sowohl im Unternehmen, als auch gegenüber Kunden, vertrete ich einen systemischen-neurophysiologischen Ansatz (Vgl. Interpersonelles Management) und kritisiere zu reduktionistische Modellierungen des Homo Ökonomikus (Vgl. Homo Ökonomikus). Dabei lege ich besonderen Wert auf sozialen Nutzen. Auch mache ich deutlich, dass Integration bedeutet integriert zu werden und mit bester Intention zu handeln (Vgl. Integration)

Ein besonderes Bindeglied zwischen Struktur und Beziehungen stellt das Wissensmanagement dar. Hier lege ich IT-Systeme und einen idealen Kommunikator vor (Vgl. Wissensmanagement). Weiterhin empfehle ich transformatives Konfliktmanagement als Führungsaufgabe basierend auf dem Konfliktmanagement nach Gerhard Schwarz (Vgl. Konfliktmanagement – Das Ausleben einer produktiven Konfliktkultur).

Fazit

Unternehmensführung bedeutet der Umwelt, insbesondere den Märkten durch Strategien zu begegnen, die sich in der inneren Struktur der Unternehmen manifestieren. Dabei zergliedert Moral und Digitalisierung Unternehmen in Bereiche der Marktleistung und der Kooperation, die früher Unternehmensorganisationen erfordert haben. Diese Zergliederung braucht neben wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen spezielle strukturelle und betont interpersonelle Unternehmensführung und Mitarbeiterkompetenz. Sowohl in der internationalen Politik, als auch in der Wirtschaft sollte eine reduktionistische Modellierung des Homo Ökonomikus zugunsten einer Orientierung an sozialem Nutzen etabliert werden.

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Soziale Systeme

Ziel des sozialen Bezugs ist nicht nur blanke gegenseitige Versorgung, Beziehungssicherheit, wechselseitige Spiegelung und Harmonie, sondern auch selbstwirsame Zusammenarbeit zur wechselseitigen produktiven Entfaltung. Es geht um Liebe, Anerkennung und Respekt genauso wie um Resilienz in Wut, Trauer und Schmerz. Beziehungen sind intensiv wie das Wetter über weiten Landschaften.

Wir beginnen die Darstellung mit dem Innen und dessen Innenaußen, wenden uns dann der wechselseitigen Interaktion zu bis hin zu Beziehungsnetzwerken in denen wir der Komplexität mit Unvorausschaubarkeitsintention entgegentreten.

Innen und Innenaußen

Gehirne sind zutiefst emotional geprägt und in der Wahrnehmung reizoffen. Erst die Selbstregulation – die kognitive Emotionsregulation – und das Positive Denken knacken unser Bewusstsein aus den reaktiven inneren Zyklen (Vgl. Bewusstseinsreifung), sodass es sich ruhig mit dem wahrgenommenen Umfeld, dem Innenaußen beschäftigen kann. Unser Bezug zum Außen liegt in uns wie ein Vorgarten. Den genauen Aufbau der inneren Dominanz der Emotionen über die emotionale Konditionierung und Sozialisation hin zur Handlungsplanung in Verwebung mit Kognition und Wahrnehmung erläutert der erste Teil des Artikels Beziehungen. Ein würdevolles Leben zu führen, bedeutet in innerer und aüßerer Ehre zu leben, wie der Ehrbare Kaufmann (Vgl. Corporate Social Responsibility).

Wechselseitige Interaktion

Schon die Wahrnehmung anderer ist ein hochgradig filigraner Dechiffrierungsprozess und ein aktives Zuhören und Kommunizieren ist eine höchst individualisierte Einstellungsleistung und braucht viel Übung, Wissen und Konzentration (Vgl. Wissensmanagement). Da die Handlungsantworten im Kontext unserer Unvorausschaubarkeitsintentionen komplex sind wie Billiardanstöße, erfordert es fast eine strategische Planung der eigenen Umgangsformen und Kommunikationsweisen um Wirksam in der Interaktion zu sein. Dieses heere Ziel erreicht man nicht ohne Analyse von Hebelwirkungen und entsprechendes selbstveränderndes Training (Vgl. Menschen groß machen).

Sollten Beziehungen doch zu Bruch gehen – meist durch Negativspiralen (Vgl. Beziehungen mittlerer Teil) – oder schwere Kriesen erfahren, müssen wir uns gegen Selbstverhätschelung und das Zurechtprimeln der Realität wappnen, denn ohne realistische Analyse von Beziehungsentscheidungen verlieren wir uns in Kartenhäusern aus Lügen bis unser Ruf gescheiterter Beziehungen uns isoliert und keiner mehr etwas mit uns zu tun haben möchte, oder aber wir Vertrauen erarbeiten und durch kontrafaktisches Schlussfolgern realistische Beziehungsentscheidungen und -Bewertungen entwickeln (Vgl. Kontrafaktisches Schlussfolgern und generalisiertes Vertrauen).

Beziehungsnetzwerke

Beziehungsnetzwerke sind komplizierte Kooperationen, die uns das Kooperationsmanagement zu führen lehrt (Vgl. Kooperationsmanagement). Insbesondere die Beziehung zwischen Individuen aus unterschiedlichen Netzwerken (Bridging) verinnerlicht die Konflikte der Netzwerke und macht die beteiligten Individuen zu Spielbällen ihrer Sozialisation (Vgl. Beziehungen letzter Teil). Konfliktlösung ist theoretisch ein Prozess des integrierens fremder Perspektiven in eine innere Kompromiss- oder Konsenslösung, aber in der Praxis gestaltet sich der Konfliktprozess eher wie ein Wegintegrieren der Perspektiven – wir stoßen sie ab und nehmen sie langsam doch auf (Vgl. Konfliktmanagement).

In Netzen bleibt uns – mit geschulter Kommunikationsstrategie – die stete Abwägung, wann wir uns durchsetzen und unsere egoistischen Ziele verfolgen und wann wir verzichten und empathische Ziele verfolgen (Vgl. zuvorders Situative Kompetenz und grundsätzlich zur Nutzenintegration Homo Ökonomikus). Diese – in Realität komplizierte Abwägung, die spontan zu entscheiden ist – lernen wir vor allem durch Erfahrung und deren Reflektion, sodass sich Intuition bildet.

Fazit

Man sollte sich bewusst gute Beispiele wählen, wenn es um soziale Interaktion geht und ehrgeizig an sich trainieren, geht es doch um gegenseitige Versorgung, Beziehungssicherheit, wechselseitige Spiegelung, Harmonie und selbstwirksame Zusammenarbeit zur wechselseitigen produktiven Entfaltung. Um Liebe, Anerkennung und Respekt genauso wie um Resilienz in Wut, Trauer und Schmerz.

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Situative Kompetenz

Das in diesem Blog entwickelte Menschenbild ist frühkindlich-genetisch-situativ (Vgl. Homo Ökonomikus und Kontrafaktisches Schlussfolgern und generalisiertes Vertrauen). Es lässt sich grob wie folgt zusammenfassen:

Wir sind durch unsere Werte geprägt, die wir in (schwierigen) Situationen zu realisieren suchen. Dabei lenkt die Situation mit ihren sozialen Normen und auftretenden Emotionen uns aus. Weiterhin spielen genetische Prädispositionen z. B. in bevorzugten Intelligenzen eine wesentliche Rolle dabei, wie wir uns Situationen erschließen. Im allgemeinen haben wir dabei Bereiche in denen wir uns kognitiv vertieft haben, in denen wir kompetenter handeln können, als in den Bereichen, die für unser Leben nicht so maßgeblich waren.

So treffen z. B. vorwiegend Frauen mit feministischer Reflektion auf vorwiegend Männer die in Naivität über Frauenemanzipation bei heutzutage rechtlicher Gleichstellung der Frauen leben oder ein / eine Maschinenbauer*In mit vorwiegend technischer Reflektion trifft auf einen / eine Sozialwissenschaftler*In mit diskursbasierter Reflektion. Es ist erwartbar, dass die jeweiligen Reflektionen bzw. deren Ausbleiben ganz unterschiedliche Kompetenz in den jeweiligen Bereichen hervorbringt. Dabei können wir uns vermutlich nicht vollkommen gegenseitig emanzipieren und es bleibt Vertrauen in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung notwendig.

Optimierungsmodell

Modelle der Optimierungstheorie, wie der Homo Ökonomikus, betreffen eher mittel- bis langfristige Dynamiken in den reflektierten Bereichen, da komplizierte parametrisierte Optimierungsmodelle relativ beschränkter situativer Leistungsfähigkeit des Menschen gegenüberstehen. Erst mit der Zeit und Reflektion handhaben Menschen solche Optimierungen. Dieses Konvergieren gegen Optimierungsmodelle ist eine zentrale Annahme, die den wesentlichen normativen Gehalt der Optimierungstheorie ausmacht, aber grundsätzlich ist die Optimierungstheorie wertneutral und erst die Modellierung und Parametrisierung erzeugt normativen Gehalt.

In vielen Debatten zwischen z. B. Ökonomen und Sozialwissenschaftlern, wird nicht offenbar, dass Ökonomen, wenn sie sprachlichen Ausdruck verwenden, sich häufig auf mathematische Modelle beziehen. Deswegen möchte ich versuchen – auch wenn es das Niveau etwas verkompliziert – mein Optimierungsmodell, das ich sprachlich erläutere, zu explizieren:

(1)   \begin{equation*} \begin{split} \begin{align*} & Max! U = \sum_{t=1}^{T} (\frac{\splitfrac{ ( \sum_{i=1}^{I(t)} (u_{ego,i,t}-k_{Durchsetzung,i,t})*a_{i,t} }{ + \sum_{j=1}^{J(t)} (u_{emp,j,t}-k_{Verzicht,j,t})*a{j,t}}} {(1+r)^t}) \\ & unter Beachtung der Nebenbedingungen: \\ & \sum_{i=1}^{I(t)} (a_{i,t})+ \sum_{j=1}^{J(t)} (a_{j,t}) = 1 \forall t \in T \\ & a_{i,t}, a_{j,t} \in {0,1} \forall i,j \in I(t),J(t) \forall t \in T \\ & u_{ego,i,t}, k_{Durchsetzung,i,t} >= 0 \forall i \in I(t) \forall t \in T \\ & u_{emp,j,t}, k_{Verzicht,j,t} >= 0 \forall j \in J(t) \forall t \in T \\ \end{align*} \end{split} \end{equation*}

Dieses Optimierungsmodell ist ein sogenanntes Knapsackproblem in diskreter Zeit und beschreibt, dass ein Entscheidungsträger in sozialer Situation zwischen der Durchsetzung seiner eigenen Interessen u_{ego} (egoistischer Nutzen) und seinen Interessen sich beziehungsförderlich zu verhalten u_{emp} (empathischer Nutzen) so entscheidet, dass sich höchster Gesamtnutzen über die Entscheidungsperioden ergibt. Dabei wird Nutzen weiter in der Zukunft mit einer Kurzfrist-Zeitpräferenz diskontiert. D. h. gleicher Nutzen heute ist wichtiger als in der Zukunft – menschen sind eher kurzsichtig.

Die Lösung dieses Modells ist es, in jeder Entscheidungsperiode die Option höchsten Nutzens zu wählen, wobei der Nutzen sich aus dem Nutzen und den Kosten einer Alternative zusammensetzt. Also entweder egoistischer Nutzen mit den Kosten seiner Durchsetzung oder empathischer Nutzen mit den Kosten eines eventuellen Verzichts.

Hier erkennt man, dass das Modell noch sehr allgemein ist und z. B. keine Nebenbedingungen für moralische Schranken enthält. So sollte man z. B. eine Nebenbedingung einführen, die nur moralische Handlungen überhaupt zulässt oder in die Zielfunktion einen moralischen Nutzen oder Schaden aufnehmen. Dies ist mir sehr wichtig aufzuzeigen, dass der normative Gehalt der Optimierungstheorie sich erst in der Modellierung und Parametrisierung zeigt, während die grundsätliche Optimierungstheorie wertneutral ist.

Was ist situative Kompetenz?

Situative Kompetenz bezeichnet es, seine eigenen Werte in gegebenen Situationen durchzusetzen, also in innerer Konsistenz mit seinen Werten zu handeln. Dieses wertegerechte Handeln ist eine Quelle von Nutzen. Eine andere Quelle von Nutzen sind einige Emotionen und eventuell Kognition, die aus dem situativen Kontext erwachsen – so kann man z. B. emotional verführt sein, gegen seine Werte zu handeln oder Spaß an einer intellektuellen Betätigung, wie einer Diskussion, haben. Auf der Seite des Unnutzens stehen gleichermaßen Werteeinschränkungen und Aufwände durch einige Emotionen und Kognition.

Diese positiven und negativen Emotionen, die sich gegen unsere Werte richten, können später zu Dissonanz führen – wir bereuen dann etwas getan zu haben, was uns im Moment des Handelns positiv vorkam.

Situative Kompetenz bedeutet also zum einen die ganzen Optionen von egoistischem und empathischen Nutzen sowie deren Durchsetzungs- und Verzichtskosten zu kennen bzw. zu erheben und das ganze in einer Zeitdynamik zu antizipieren. Gemessen an unserer Verarbeitungskapazität als Menschen mit z. B. fünf bis sieben Arbeitsgedächtniseinheiten stoßen wir dabei stark an unsere Grenzen und können situativ-spontan nur heuristisch vorgehen.

Aber wir lernen mit jeder Reflektion von sozialen Situationen diese Heuristik auf wahrscheinliche Konstellationen zu fokussieren, also z. B. wichtigen unbekannten empathischen oder egoistischen Nutzen zu berücksichtigen oder die Kosten des Verzichts und der Durchsetzung retrospektiv einzuschätzen. Wir bilden so ein fundament an emotionaler Konditionierung und Sozialisation im Wechselspiel mit unseren inneren Bedürfnissen.

Mit der Zeit entwickeln wir also situative Kompetenz durch Reflektion von erfahrenen oder antizipierten sozialen Situationen.

Was können wir über grundsätzliche Elemente der situativen Kompetenz lernen?

Die analytische Beschreibung der Situationserfordernisse in einem moralischen Optimierungsmodell zeigt ein paar grundlegende Hebel für situative Kompetenz auf.

Selbstregulation hat z. B. einen enormen Vorteil in der situativen Kompetenz, da sie zum einen die Verzichtskosten reduzieren, aber auch die Werte herauskristallisieren hilft (Vgl. Selbstregulation). Genauso wirkt eine Beschäftigung mit Moral und moralischen Dilemata antizipatorisch vorbereitend, um gewisse Optionen, die als Impuls auftreten, sofort auszuschließen. Aber auch eine gute Ausbildung in angemessener Konfliktdurchsetzung und Kommunikation (Vgl. Konfliktmanagement sowie Menschen groß machen und Wissensmanagement) reduziert die Durchsetzungskosten für alle beteiligten und eine intensive Beschäftigung mit Kooperationsnutzen (Vgl. Kooperationsmanagement) hilft empathischen Nutzen genauer zu bestimmen.

Fazit

Ein modernes Menschenbild erfordert situative Kompetenz, um entsprechend seiner Werte auch gegen Widerstand zu leben.

Situative Kompetenz erfordert seine Werte zu kennen und seine Emotionen handhaben zu können (Vgl. Selbstregulation), sich bei Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen (Vgl. Positives Denken), Kenntnis guter Strategien in Kooperation und Konfliktlösung (Vgl. Kooperationsmanagement und Konfliktmanagement) sowie Kommunikationskompetenzen (Vgl. Menschen groß machen und Wissensmanagement).

Um überhaupt amoralische Handlungen rechtzeitig erkennen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit Moral und moralischen Dilemata erforderlich, während eine Adaption ansonsten über negative und positive Erfahrung erfolgt. Wir entwickeln also durch unsere Reflektionsarbeit (Vgl. Kontrafaktisches Schlussfolgern und generalisiertes Vertrauen) und Antizipationsarbeit (Vgl. Integration) eine Intuition, die uns in den Situationen hilft Vorteilhaft zu handeln.

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Sozialer Frieden

Wir sind auf einem Pfad zunehmender Radikalisierung und vermissen strukturelle Eingriffe der Politik – Das Herumdoktoren an Symptomen löst die Probleme nicht dauerhaft. Sämtliche Probleme stauen sich an, wobei uns die Zeit ausgeht.

Klar, sind sorgfältige Analysen und bedachtes Vorgehen wichtig, aber es fehlt an Erarbeitung von Vision – Auf-Sicht-Fahren anstatt Prävention bezeugt Überforderung. Die meisten Menschen – mit ihren Themen im Auge – setzen sich für Insellösungen und Gesinnungen ein. Was wäre ein Gesamtkonzept und wie können wir uns auf die strukturellen Hebel konzentrieren, anstatt uns mit Randthemen zu überfordern?

Als Student des Wirtschaftsingenieurwesens wurde auch ich bombadiert mit Problemen, Verschwörungstheorien, Lösungsansätzen, Ideologien und Anfeindungen. Zusätzlich wurde ich ausgebildet. Es entstand ein riesen Berg an Aufgaben, den es zu bedenken galt, soll Klarheit, was wirklich wichtig ist, erzeugt werden. Der Umgang war hochgradig emotionsbeladen und konfliktär insbesondere aufgrund der Radikalisierung im linken und im rechten Spektrum. Konstruktiver und gemeinschaftlich-kooperativer Austausch war kaum möglich, während kämpferische Anfeindung, Abwertung und Agression mir entgegentrat – manche Gemeinschaft war schlichtweg eingebrochen.

So geht es nicht! Wir können uns in dieser Gesellschaft nicht in Filterblasen emotionalisieren lassen, deren Materie wir nicht wirklich verstehen, weil wir nicht darin ausgebildet sind, um die Experten zu attackieren, die uns erklären wollen, was übersehen wurde bzw. wichtig ist! Professionelles Konfliktmanagement bedeutet die Perspektiven der anderen zu verarbeiten, nicht andere zu bekämpfen (vgl. Konfliktmanagement nach Gerhard Schwarz).

Wir müssen die Themen systematisch bearbeiten, wir müssen uns Hilfe suchen, wir müssen zusammenhalten, wollen wir den Überblick behalten und für die Zukunft gewappnet sein – Es brauch Anstand und anständige Diskussionen. Es braucht bewusste Selektion von Quellen und Einarbeitung in die Materie – Filterblasen müssen selbstständig zum Platzen gebracht werden.

Dieser Artikel fasst die Argumentation existenter Probleme im Wirtschaftsbereich unserer Zeit zusammen, die mir bekannt sind, und deutet auf Lösungen entsprechend der politischen Gesinnung. In Bezug auf Wirtschaftspolitik, die unsere alltäglichen Rahmenbedingungen prägt, und dadurch enormen Einfluss auf unsere Kultur hat und hatte, werden die zentralen Hebel herausgearbeitet, an denen politische Parteien arbeiten würden, hätten sie meinen Wissensstand. An diesen kritischen Entscheidungshebeln sollte der politische Diskurs zur Wirtschaftspolitik meines Erachtens nach stattfinden, und dass sollte die Öffentlichkeit – Sie werter Mitbürger – einfordern.

Selbstverständlich bin ich nicht das Maß der Dinge, aber ich bin in der Tat hochkarätig ausgebildet und habe viel Zeit investiert, um dieses Konfliktmanagement der Wirtschaftspolitik zu erarbeiten. Ich komme so zum Ergebnis, dass es vernünftig von Ihnen wäre diese Arbeitsleistung mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu lesen.

Sollten Sie feststellen, dass ein verlinkter Artikel zu einem Thema existiert, das Ihnen bekannt vorkommt, würde dieser Artikel entweder zentrales Wissen von Experten zusammenfassen, eine Lösungsmöglichkeit vorstellen oder die Perspektiven in Bezug auf einen Konflikt diskutieren. Diese Beiträge verändern Filterblasen, weil Sie insbesondere alternative Perspektiven einbringen.

Von zentraler Bedeutung für jeden deutschen Bürger sind z. B. die wissensbildenden Artikel, die Kompetenzen in Bezug auf Emotionen, Positives Denken und Reflektion erläutern bzw. zusammenfassen – dies sind Inhalte, die seit Dekaden debattiert werden, um Sie in unsere Schulbildung aufzunehmen, weil sie fehlen. Es handelt sich um zentrale Ich-Kompetenzen eines jeden Menschen und sie führen zu mehr Gemühtsruhe und Zufriedenheit.

In diesem Sinne wünsche ich viel Bereicherung beim Lesen des nach politischen Parteien gegliedert dargestellten Gesamtkonzepts zentraler Lösungsmöglichkeiten für gegenwärtige Probleme, zu denen ich aufgrund meiner universitären Ausbildung etwas beitragen kann. Die Erörterung dieser Themen in politischen Parteien, würde eine kooperative Wirtschaftsvision hervorbringen.

Linke

Bei zunehmender Vermögenskonzentration, Steuervermeidung durch Reiche und Konzerne und das prekäre Hartz-IV-System ist die Wut bzw. Trauer verständlich. Wir verlieren ein Gefühl von Fairness und wenden uns wütend gegen die verantwortlichen. In einer repräsentativen Demokratie können jedoch nur Kompromisse oder Konsenslösungen durch den Gesetzgeber abgestimmt werden. An dieser Stelle versuche ich mit Gemütsruhe (vgl. Positives Denken, kontrafaktisches Schlussfolgern und Emotionale Intelligenz) zu helfen, soweit mir das möglich ist.

Das zentrale Thema der Linke scheint mir soziale Nachhaltigkeit zu sein. Die Lösung des marxistischen Arbeits-Kapital-Konflikt dürfte wohl eine Begrenzung der Shareholder-Forderungen sein (vgl. Nachhaltiger Kapitalmarkt). Dieser Lösungsansatz erfordert jedoch internationale Kooperation (Kooperationsmanagement) auf UN-Ebene. Eine nationale Lösung im Alleingang würde Deutschland zurückwerfen, weil Finanzierung versiegen würde. Dieser Schritt reduziert das Rendite-Interesse an Einflussnahme auf die Geschäftsführung. In Bezug auf die Geschäftsführung, aber auch Vermögensgesellschaften findet eine wissenschaftliche Diskussion zu Verantwortung statt (vgl. Corporate Social Responsibility und the ethical capitalist), die insbesondere Verantwortung von Führung und Staat verortet.

Als Konsumenten und Bürger können wir durch bewusstes Einkaufen Einfluss auf soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit nehmen. Der SuscisionHelper würde uns helfen unsere persönlichen Vorstellungen zur Geltung zu bringen, indem wir Produkte untersuchen und bewerten lassen, sodass uns Produkte entsprechend unserer Vorlieben präsentiert werden (sog. Transparenznudging). Unternehmen, die besonders sozial nachhaltig handeln könnten so unterstützt werden. Das können wir tun!

Vielleicht sollten wir auch eine Diskussion zu verantwortlichem Erbe führen, die eventuell in einer Konkretisierung des Verfassungsgrundsatz, Eigentum verpflichtet führen könnte (vgl. Finanzsystem). Nach meiner Vorstellung könnte soziale Verantwortung im Erbe viel soziale Nachhaltigkeit bewirken, wie z. B. mehr Chancengerechtigkeit durch Förderung von Hartz-IV-Kindern durch Stiftungen.

Die aktuelle Debatte um Hartz-IV, den Mindestlohn und bedingungslose Grundeinkommen betrachten nicht den vollständigen Lösungsraum und die internationalen Zusammenhänge. Anstöße liefern die folgenden Artikel: 1. Utilitismus zum Thema Jobverlust durch Digitalisierung und Zwischenlösung zwischen Kapitalismus und Sozialismus, 2. Wohlstandskopplung von Hartz-IV (Gerechtigkeit – eine Beschwerde) zum Thema Wachstum von Grundeinkommen und 3. Vorschläge für bessere Arbeitsvermittlung (Arbeitsvermittlung 4.0).

In Bezug auf wahrgenommene Medienkritik (Lügenpresse) habe ich einen Lösungsansatz erarbeitet, der vielleicht interessant wäre: Global Consciousness.

Soziale Nachhaltigkeit können wir alle durch den SuscisionHelper fördern. Eine Lösung für Probleme mit dem Shareholder Value liegt im übrigen noch im Raum von nachhaltigem Kapitalmarkt, Corporate Social Responsibility, ethischen Kapitalisten zur Förderung der Leistungsgerechtigkeit und vernünftiger Vermögensanlage im Finanzsystem. Hartz-IV ist in der Tat ein internationales Thema und im Kontext der Digitalisierung aktueller denn je. Global Consciousness wäre eventuell eine Nachrichtenagentur des Volkes.

Grüne

In meiner Ausbildung wurde das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere das globale Problem der Erhaltung unseres Planeten und Gleichberechtigung von Frauen thematisiert. Mit Freude habe ich festgestellt, dass das aktuelle populärwissenschaftliche Buch Doughnut Economics meine intellektuelle wirtschaftswissenschaftlich-psychologisch-nachhaltige Reise prägnant zusammenfasst, sodass ich feststellen durfte, dass ich daran gearbeitet habe entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

Für verantwortungsvolle Konsumenten erzeugt der nachhaltige Konsum, der durch Expertengutachten unterstützt wird (Transparenz), nach dem Konzept des SuscisionHelpers erfolgreiche nachhaltige Unternehmen. Weiterhin kann die Nachhaltigkeit durch einen internationalen Ansatz (Nachhaltiger Kapitalmarkt) aber auch interessengerichtete Vermögensanlage (Finanzsystem) gefördert werden. Auch die Option einer CO2-Steuer ist relevant. Das globale Thema der Konvergenz, das sich insbesondere gegen Armut richtet, kann eventuell durch Aufbau von Wirtschaftsregionen bottom-up oder top-down gelöst werden. Der Artikel Herstellung von Konvergenz legt die Formeln dar und könnte eventuell durchsimuliert werden, um das Konzept zu prüfen – dies kann ich mangels Daten nicht leisten.

Neben diesen ökonomisch wirksamen Maßnahmen kann an die Verantwortung der Entscheidungsträger appelliert werden. Der Artikel Corporate Social Responsibility verortet die Verantwortlichkeiten und fördert das europäische Kulturgut des Ehrbaren Kaufmanns zutage. Weiterhin habe ich das Buch the ethical capitalist kritisch kommentiert, dass sich auf den Ehrbaren Kaufmann in modernem Verständnis bezieht.

Neben Maßnahmen habe ich mich auch mit Recycling und Logistik vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit beschäftigt. Diese Visionen erzeugen im Zusammenhang mit Digitalisierungsthemen (Utilitismus, Unternehmenskonzeptionen, Wissensmanagement, Strategische Planung) Vorstellungen der Ressourcenzusammenhänge und Arbeit in der Zukunft.

In Bezug auf Beziehungen im mitmenschlichen sozialen System habe ich Themen der Gemütsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz und Reflektion) zusammengetragen, die im Bildungswesen zu fehlen scheinen. Zum Bildungswesen habe ich einen Vorschlag formuliert (Jigsaw-Bildungswesen). Kommt nun noch eine kritische Reflektion der Integration dazu, sollte ein Ansatz für individuelle Förderung von Beziehungen hervortreten, der auch in Unternehmen förderlich sein könnte.

Der SuscisionHelper braucht eine Community von Gutachtern. Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, die ich betrachtet habe sind: Nachhaltiger Kapitalmarkt, Finanzsystem, Herstellung von Konvergenz und CO2-Steuer. In Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen insbesondere auch in Unternehmen habe ich Verantwortung (Corporate Social Responsibility, the ethical Capitalist), Gemühtsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion), Kooperationsmanagement und Konfliktmanagement zusammengetragen. In Bezug auf Vorurteile habe ich reflektiert, wie ich Integration verstehen könnte und ein modernes Bildungswesen konzeptioniert, dass die aktuelle sozialpsychologische Forschung integriert.

Parteien der Mitte, insbesondere CDU

Von zentraler Bedeutung der Regierungsarbeit waren für mich der Brutlandbericht und der Neoliberalismus. In Bezug auf den Brutlandbericht komme ich nach reiflicher Überlegung in wissenschaftlichem Vorgehen zum Ergebnis, dass wir vor allem Transparenzregulierung oder Marktlösungen, wie SuscisionHelper (Transparenznudging) benötigen (Vgl auch die Erörterung im Artikel CO2-Steuer). Zur Transparenzregulierung beziehe ich Stellung in den Artikeln Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist und Finanzsystem.

Das neoliberale Wirtschaftskonzept ist irritierend, insbesondere im Artikel the ethical capitalist werden einige Probleme erörtert, wie auch im Buch Doughnut Economics. Auf Grund eigener Betroffenheit (Hartz-IV) und aktueller Debatten zu Mindestlohn und Grundeinkommen habe ich einige übersehene Aspekte der Debatte betrachtet (Arbeitsvermittlung 4.0, Gerechtigkeit – eine Beschwerde). Letzterer Artikel war etwas emotional und verängstigt geprägt, sodass ich nochmal reflektiert habe, wie eine “Vermögenselite” im Finanzsystem zu verorten sei. Wesentliche Verortung von Verantwortung, und damit auch Regulierung erörtert der Artikel Corporate Social Responsibility. In Bezug auf Konjunkturpolitik wurde festgestellt, dass dem Finanzministerium eventuell ein budgetbestimmender Regler für flexible Konjunkturbudgets (Konjunkturregelung) nützlich sein könnte.

In Bezug auf die Migrationsdebatte bin ich von unseren Medien ebenfalls irritiert. Ich komme z. B. zur Einschätzung, dass Migranten ohne deutsche Sprachkompetenz schlicht und ergreifend in Wohnsiedlungen als Hausfrau / Hausmann leben dürften, die für Migranten mangels streuendem Wohnbau entstanden sein dürften. Meine Erfahrung mit Migranten ist angenehm. So stehe ich dem von den Medien präsentierten Toleranzansatz kritisch gegenüber und habe versucht mein Gefühl mal zu modellieren (Integration).

Zunehmende Vorurteile gegenüber Migranten und Asylanten erscheinen mir Medienverschuldet und könnten durch moderne Bildungslösungen und Medienkonzepte eventuell positiv beeinflusst werden. Hierbei handelt es sich aber nur begrenzt um meinen Kompetenzkreis.

Insbesondere auch für die Probleme der Arbeit in Ostdeutschland könnte der internationale Ansatz Herstellung von Konvergenz interessant sein. In Bezug auf Digitalisierung fängt folgendes Konzept den Worst-Case auf: Utilitismus.

Zu den Nachhaltigkeitsthemen der Ressourcen und einer zentralen deutschen Wirtschaftsstruktur, der Automobilbranche zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft Visionen auf. Hierbei geht es insbesondere um regenerative Energien, Kreislaufwirtschaft und erwartete Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie.

Nachhaltigkeitspolitik erfordert m. E. eine Entscheidung für Lösungen, wie den SuscisionHelper und, wenn diese nicht die gewünschten Resultate erbringt, Transparenzregulierung (Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist, Finanzsystem) oder sogar harte Regulierung, wie eine CO2-Steuer. Migrationspolitik könnte Bildungspolitik und / oder Medienpolitik bedeuten. Eine wirtschaftliche Lösung für zentrale Probleme – ohne internationales Steuerrecht, indem ich nicht bewandert bin – wird in den Artikeln Herstellung von Konvergenz, Nachhaltiger Kapitalmarkt und Utilitismus konturiert. Kritische Entwicklungen für Deutschland zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft auf.

AfD

Meines bescheidenen Wissens wurde die AfD aus Wirtschaftsperspektive vor allem mit von Professoren geäußerten herausfordernden Zusammenhängen in der europäischen Währungsunion vor dem Hintergrund der verstärkten Unterstützung der GIIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) durch Leistungen deutscher Steuerzahler gegründet. Zu diesen Zusammenhängen kann ich einen kleinen Beitrag leisten.

In der Tat sind Währungsunionen in denen es zu sogenannten Brain Drain, also Abwanderung von qualifizierter Arbeit kommt (z. B. Ostdeutschland und Griechenland) von Spannungen geprägt, da sich in den Ankunftsländern Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Herkunftsländer ihre besonders innovativen Arbeitskräfte verlieren. In Bezug auf diese Dynamik habe ich nach einem Konzept gesucht, dass durch besonders sparsame, aber wirksame Investitionen in Herkunftsländern z. B. Transferleistungen Deutschlands und zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitmarkt ausbalanciert. Die Lösung erfolgt bottom-up oder top-down (UN) durch Reaktion auf folgende mathematische Modelle (vgl. Herstellung von Konvergenz).

Dieses Modell legt nahe, dass zwischen der unter Ökonomen in Bezug auf Zölle (nationale Wirtschaftslösung) und Globalisierung bevorzugten Globalisierung (wohlstandsförderlich) eine Lösung liegen könnte, die die Eigenschaft hat ein Optimum aus Einkommenseffekten und Handelseffekten zu bilden. Das entspräche grob variablen Grenzen für den Handel, die sich wahrscheinlich nicht mit nationalen Grenzen decken.

Dieser Ansatz löst eventuell Brain Drain und wirtschaftliche Fluchtursachen und mindert so die Einwanderung. Mir ist jedoch nicht transparent, ob Deutschland nicht von kulturellem Austausch und, die Demographie ausgleichenden, Einwanderern letztlich profitiert. Ethnische Feindseeligkeit jedoch richtet sich gegen ethnische Gruppen, die aus Individuen bestehen. Wenn ich versuche Integration, die wir ja letztlich auch kennen, weil wir nach Anerkennung von anderen streben, nach meinem Wissen zu erfassen, komme ich zu folgender vorläufiger Einschätzung: Integration. Wenn das für sie ein emotionales Thema ist, möchte ich darum bitten, Gemütsruhe zu bewahren (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion).

In der komplexen Debatte um die europäische Währungsunion und Flüchtlinge kann der Ansatz Herstellung von Konvergenz eventuell einen Beitrag leisten. In Bezug auf Migranten habe ich positive Erfahrungen mit Individuen gesammelt und würde einen vernünftigen Integrationsansatz (Integration) so zur Diskussion vorlegen.

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