Diskussion: It´s Time for Politics to Grow Up

Dieser Vorschlag ist universell und einzigartig. Universell, weil er positive Ideen ausdrückt, die von vielen traditionellen und modernen Kulturen geteilt werden, und so von allen verstanden werden kann. Einzigartig, als konstruktive Synthese für unser aller Fortschritt in einer Form, die Diversität aufblühen lässt und nicht von spaltender Politik untergraben wird. – Dorian Furlonger (2019): “It´s Time for Politics to Grow Up”, Übersetzung von Marius A. Schulz.

Zentrale universelle Normen, die Furlonger aufnimmt sind die vertrauenshaltige Reziprozitätsnorm, die Goldene Regel und der Grundsatz systemisch-individueller Freiheit:

  • Ich gehe auf dich zu, in der Hoffnung, dass du auf mich zugehst.
  • Ich behandle andere so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
  • Ich erlaube mir nur jede Freiheit, die nicht andere in ihrer Freiheit behindern.

Lebensqualität – ehrlich und bedacht

Er konfiguriert diese drei moralischen Grundsätze in Bezug auf Lebensqualität. Lebensqualität erfasst er als subjektive Beurteilung, die überlegt, autonom und wissensbefähigt erfolgt in Bezug auf:

  1. Leben in gutem physischen und sozialen Umfeld (mit einer guten Mischung aus Sicherheit und Chancen in physischer und sozialer Hinsicht).
  2. Leben eines erfüllten Lebens.
  3. Leben in Selbstachtung.

Im Kontext der Allgemeinheit erweitern sich folglich die Beurteilungskriterien hin zu:

  1. Ich beurteile frei von Beeinträchtigung meines Denkens (wie z. B. Manipulation oder Gruppenzusammenhalt).
  2. Ich beurteile mit offenem Zugang zu gegenwärtig relevantem Wissen, dass ich reflektieren konnte.

Schließlich zeigt sich die Integration der moralischen Normen in der Berücksichtigung der Selbstbeschränkung eigener Lebensqualität sofern sie andere oder die Gesamtgesellschaft in ihrer Lebensqualität behindern würde und der Aussage sich auf bedeutsame Unterstützung von Mitmenschen und Institutionen verlassen zu können.

Damit setzt Furlonger auf eine ehrliche und bedachte Bekundung unserer Lebenszufriedenheit. Das steht – so Furlonger implizit – in starkem Kontrast zu den Machtspielen einer Klientelpolitik, die “vorbildhaft” inszeniert wird – die Machtpolitik.

Machtpolitik nutzt sophistische Techniken, statt dem “mutual higher-self thinking”, dem selbstabstrahierenden Denken zum gemeinsamen Wohl.

Kritik

Zentral scheint mir die Fragestellung der Integration fremder Interessen in die eigenen Fühlens-, Denkens- und Verhaltensweisen zu sein. Entsprechend meiner Konzeption egoistisch-empathischen Verhaltens strebt Furlonger hier die Beachtung von Fremdinteressen an – sie sind zu bedenken. Das unterscheidet nach meiner Konzeption von Opportunismus oder gar Soziopathie, die ohne Berücksichtigung der Konsequenzen eigenen Handelns für andere auskommt.

Diese Fragestellung, also die Integration von Fremdwirkung ist jedoch ein zentrales Thema der Ethik – wir können meistens nicht alle Konsequenzen unseres Handelns absehen. So sind wir z. B. als unperfekte Wesen auf Integration entsprechend unserer Intention angewiesen (Vgl. Integration) und die Optimierung gemeinsamer Entscheidungen kann zwar modelliert werden (Vgl. Homo Ökonomikus), aber nur für ausgewählte Stakeholder, nicht das ganze System.

Hier ist folglich die richtige Konsequenz, sich Mühe mit der Modellierung von Konsequenzen eigenen Verhaltens (dazu zählt auch Kommunikation) zu geben und abzusichern aus positiver Intention zu handeln, nicht aber aus “Überforderung” und mangelndem Verständnis für die subjektiven Situationen anderer aufzugeben, Fremdwirkung zu berücksichtigen.

Dieser Anspruch ist keineswegs neu, sondern im alteuropäischen Kulturgut z. B. des Ehrbaren Kaufmanns in der sogenannten inneren Ehre erfasst (Vgl. Corporate Social Responsibility), war aber im Kontext des zweiten Weltkrieges in Vergessenheit gebracht worden. Heute finden wir diese Ideen im Kontext von Integrität, Authentizität und Verantwortung.

Konstitution

Nach Furlonger sollte folgendes Kernprinzip in die Verfassung aufgenommen werden:

In allen politischen und administrativen Entscheidungen muss die Priorität in der Zielsetzung liegen, dass die Menschheit sich hin zu nachhaltiger Lebensqualität für alle entwickelt und zwar basierend auf offenem und transparentem Wissen.

Dieses Kernprinzip elaboriert er in neun Regeln, die wie folgt zusammengefasst werden können:

  1. Lebensqualität für alle ermöglichen:
    1. Freiheit für Lebensqualität, solange andere nicht eingeschränkt werden.
    2. Entscheidungen und Infrastruktur zur Ermöglichung von Lebensqualität.
    3. Mutual higher-self thinking in Politik und Administration.
  2. Nachhaltigkeit:
    1. Ökologische Nachhaltigkeit.
    2. Soziale Nachhaltigkeit ohne Monokulturen.
    3. Langfristorientierung und Beachtung des Gesamtkontext.
  3. Offenes und transparentes Wissen:
    1. Breite Wissensforschung in allen Bereichen.
    2. Förderung von Fähigkeiten durch Bildungsoffenheit und -Distribution.
    3. Nutzung von Wissen und wissensgerechte Prüfung von Entscheidungen.

Diese Regeln sollen sich gegenseitig verstärkend im Gesamtkontext entfalten, sind also designed, um eine systemische Dynamik hervorzubringen.

Kritik

Furlonger entwirft eine ähnliche Konzeption wie Doughnut Economics. Hierbei geht es um Mindeststandards und Einhaltung von oberen Limits, also dem Setzen von Nebenbedingungen für die freie Entfaltung – in beiden Konzepten in Bezug auf soziale und materielle Mindeststandards und planetäre obere Grenzen unserer ökologischen Lebenswelt.

Furlonger betont mit seinen Regeln die Wichtigkeit von Gleichheit und Gleichwertigkeit mithin Gerechtigkeit der individuellen Entfaltung gegenüber der Einschränkung der Entfaltung Dritter. Diese Form der relationalen “Beschränkung” wird sowohl intranational als auch international eingesetzt.

Hierin zeigt sich eine zunehmende Integration von ökonomischer, ökologischer und sozialer, und damit auch politischer, Nachhaltigkeit. Konzeptionell nach Furlonger fehlt damit vor allem das Feedback bzw. die Integration der Expertise der Bildungsverantwortlichen.

Hierin dürfte das Fundament bürgerlichen Handelns durch Wissensaneignung und Kompetenzvermittlung liegen, die nicht im sozialen und medialen Miteinander erwächst. Während Furlonger auf umfassende Offenheit und Transparenz von Wissen abzielt, habe ich mich eher mit der Vernetzung von Spezialisten beschäftigt (Vgl. Jigsaw-Bildungswesen und Wissensmanagement).

Damit entsteht aus meiner Perspektive insbesondere die Frage, wie das Wissen in Form spezialisierter Aneignung in einem Expertensystem vernetzt werden kann und ich stehe der Allgemeinbildung vor diesem Hintergrund kritisch gegenüber – kann wirklich jeder so vieles Wissen, oder brauchen wir Arbeitsteilung im bürgerlichen Bereich?

Politische Implikationen

In Bezug auf politische Implikationen unterscheidet Furlonger zwischen Staatsorganisation, der Rolle der Politiker, der Rolle des Bürgertums und der Öffentlichkeit sowie der internationalen Verhältnisse.

  1. Staatsorganisation:
    1. Gewaltenteilung.
    2. Unabhängig gewählte Prüfungsinstitutionen gegen Veruntreuung.
    3. Repräsentativität des Staates durch Abbildung der Interessenslagen der Menschen.
  2. Rolle der Politiker:
    1. Ablage der Führerinterpretation gegenüber einer Interpretation als Dienstleister / Steward gegenüber den Menschen.
    2. Vereidigung der verfassungsgemäßen Verantwortung und Verpflichtung.
    3. Wahrung der Diskursqualität öffentlicher Debatten.
  3. Rolle des Bürgertums und der Öffentlichkeit:
    1. Eigenverantwortung für die eigenen Lebensqualität und Partizipation am politischen Geschehen (Bürgertum).
    2. Öffentliche Erwartung von bedeutsamer Anwendung der Prinzipien und Regeln.
  4. Internationale Verhältnisse:
    1. Kooperationsgrundsatz gegenüber Drittstaaten.
    2. Auffassung von Gewalt (und Macht) als letztes Mittel und gescheiterten Verhältnissen.

Kritik

Meiner bescheidenen Meinung nach – es handelt sich nur begrenzt um meinen Kompetenzkreis – manifestiert sich die politische Intention Furlongers vor allem in den staatsorganisatorischen Strukturen mit ihren nationalen und internationalen Kontrolleinrichtungen. Zu einem Gewissen grad wird Vertrauen über diese Kontrolleinrichtungen ermöglicht insbesondere aber durch Transparenz bestätigt, und sorgt somit für das Klima fruchtbarer Debatten, die im Kontext zunehmender Digitalisierung auch eine Form der Transparenz und Qualität erreichen könnten, die ein mündig argumentierendes Bürgertum fördern könnte.

Natürlich bedeutet dies, dass das Bürgertum für diesen Prozess auch einstehen sollte und so mitkontrollierend Wirkung entfaltet – insbesondere in liberalen Demokratien. Letztlich entscheiden natürlich unsere individuellen Selbstansprüche in kollektiver Durchdringung, wie unsere Strukturen aufgebaut sind (Vgl. Menschen groß machen) und wir können schließlich zunächst am besten bei uns und dann an den Strukturen angreifen, aber es besteht Gefahr der Überforderung.

Ökonomische Implikationen

Furlonger denkt Ökonomie problembezogen von den Zielen her, wenn er Märkte (auch Finanzmärkte) und Geschäftspraktiken mit Lebensqualität für die Menschheit abgestimmt wissen will, sodass Preise und Indikatoren die Lebensqualität messen und zwischen den Menschen abstimmen und Unternehmen zu werteorientierten Systemen mit transparentem Schutz vor illegalen Aktivitäten sind sowie Professionalität stimuliert wird.

Dem Staat kommt darüberhinaus die Förderung von Forschung in Lebensqualität bedingende Technologien und Wissen zu und die Unterstützung des Arbeitsmarktes. Dabei soll der Arbeitsmarkt durchaus Jobs zugunsten der Lebensqualität aller verschieben / aufgeben können, aber die Betroffenen sollen Unterstützung in der Jobtransition erhalten. Deswegen soll der Staat auch die Entstehung von Arbeitsplätzen insbesondere in Verbindung mit Lebensqualität fördern und Wandel in der Ökonomie und ökonomische Schocks mit Perspektive auf die Arbeitserhaltung und Transitionsförderung managen.

Die Korrektur von Preisbildung, die nicht mit realen Kosten und Nutzen harmoniert soll in einem Prozess kontinuierlicher Aufdeckung mit geeigneten Maßnahmen von Meinungsbildung über Entscheidungsunterstützung bis hin zur Besteuerung und Regulation erfolgen.

Kritik

Unternehmen balancieren Anforderungen von Absatz- und Faktormärkten mit den Faktoren Arbeit, Finanzkapital, Potentialgüter und Rohstoffe im Kontext von Wettbewerb. Dabei gibt es auf dem Absatzmarkt allgemeine Preisanteile und individuelle Preisanteile, während letztere die Spielräume auf den anderen Märkten ermöglichen. Somit liegt in professionell agierenden Unternehmen stets Fokus auf der Wettbewerbsposition über Preis und Leistung(-swahrnehmung).

Da Herr Furlonger Standards für Unternehmen einrichten möchte, müssen diese zu allgemeinen Preisanteilen werden, sodass sie anreizkompatibel im Wettbewerb sind. Hierzu kann geeignete Transparenz an Absatzmärkten eingerichtet werden oder es können Regulationsstandards geschaffen werden.

Das grundsätzliche Thema ist, dass Regulation und Transparenz bzw. Standards nachlaufend konzeptioniert sind gleichwohl sie häufig strukturell eingreifen. Das bedeutet, dass wir ausgehend von wahrgenommenen Problemen Standards etablieren, um diese Probleme und vergleichbare Problemmöglichkeiten auszuregulieren oder entscheidungswirksame Bewusstheit herzustellen und aufrecht zu erhalten – dieses reaktive Muster ist also nachlaufend. Können wir Probleme antizipieren, können wir vorauslaufend-prognostisch regulieren und beeinflussen.

Deswegen sind z. B. Transparenzframeworks basierend auf systematischer Analyse von ungewünschten Marktresultaten, die am (Absatz-)Markt wirksam werden in höherem Maße vorauslaufend, als die Korrektur von ungewünschten Marktresultaten durch Regulation und Beeinflussung. Hier setzt z. B. das Transparenznudging an, dass umfängliche Indikatoren in Kaufnudges überführt, sodass Produkte unabhängig vom Involvement der Konsumenten gut beurteilt werden können und zwar in Bezug auf messbare Eigenschaften, sodass die Vertrauenseigenschaften nur einen geringen Anteil ausmachen.

Professionelle Konsumenten (also z. B. der Verbraucherschutz) würden hier Signale von Unternehmen erwarten, die durch Transparenz echte Werte vermarkten. Hier stellen wir fest, dass die Wertschöpfungsketten am Absatzmarkt eher auf extreme Abweichungen reagieren, als auf Best Practices – Enttäuschung also relevanter ist, als Qualität behaupte ich. Diese Interpretation – sofern sie real ist – legt nahe, dass Unternehmen lediglich den extremen und medial wirksamen Vertrauensbruch meiden, anstatt proaktiv Standards zu erarbeiten.

Eine Institutionalisierung von Qualitätsstandards in Kaufhinweise überbrückt diesen blinden Fleck der Endkonsumenten, sofern das Vertrauen in die Transparenzframeworks besteht. Dies bedeutet nach den Grundsätzen der Privatautonomie, dass diese Transparenzframeworks den Konsumenten bestmöglich individuell beraten, keinesfalls aber bevormunden sollten. Hier ist auch eine Vermittlung und Transparenz der Indikatoren in bildenden Prozessen zu vermitteln – Vertrauenseigenschaften eines Transparenzframeworks sind von erheblicher Bedeutung.

Transparenz ist keinesfalls eine ungewöhnliche volkswirtschaftliche Forderung, sondern eine grundlegende Annahme effizient funktionierender Märkte. Allerdings sind in der öffentlichen Wahrnehmung eher Zertifikate und Marken präsent, die betriebswirtschaftliche Lösungen darstellen, also Geschäftsmodelle sind. Transparenzframeworks mit entsprechender Regulation oder Marktdurchdringung hingegen sind ganzheitliche Ansätze soweit derzeit absehbar. Meines Erachtens ist es wichtig die Debatte hier zu konzentrieren und sich bewusst zu machen, dass Unternehmen und auch Finanzinstitute aufgrund der systemischen Zusammenhänge auf derartige Ansätze von sich aus reagieren – in der Wirtschaft sollte fundiert am richtigen Hebel eingegriffen werden. Eine Übersicht zu Nachhaltigkeitsregulierung liefert der Artikel CO2-Steuer.

In Bezug auf die verbleibenden Vertrauenseigenschaften, also z. B. genehmigte Pharmazie- oder Pestizidforschung, die aufgrund von Informationsasymmetrien und Unmöglichkeit der Vorablangzeitstudie Spielräume für unverantwortliche Geschäftspraktiken lassen, müssen nachträgliche Transparenz eine Reputationswirkung entfalten, die vernünftige und verantwortliche Unternehmen befördern, aber letztlich braucht es in der Tat Verantwortungsbewusstsein und moralisches Handeln auf individueller und organisatorischer Ebene (Vgl. zu Verantwortungskonzepten Corporate Social Responsibility und the ethical capitalist). Streng genommen müsste man die Forschung verstaatlichen und die Nutznießer zum einen mit einer separaten Forschungssteuer belegen und zum anderen auf genehmigte Produkte beschränken.

Bildungswesen Implikationen

Furlonger hält folgende Elemente der Bildung für erwartbar:

  1. Jeder Mensch sollte hochwertige Bildung in der Jugend erhalten und im Erwachsenenalter sollte Bildung stimuliert werden und leicht zu finanzieren, wenn nicht sogar kostenlos sein.
  2. Bildung soll alle Felder enthalten, die für Lebensqualität relevant sind.
  3. Bildungswissenschaften sollten exzessiv erforscht und verbessert werden.
  4. Leistungserfolgskontrollen, die nicht der Zertifizierung von beruflicher Qualifikation dienen, sollten darauf abzielen, Strategien für besseren individuellen Lernfortschritt abzuleiten, statt soziale Pyramiden durch Selektion voranzutreiben.
  5. In der Gesamtschau soll Bildung Menschen befähigen gute Entscheidungen selbstständig treffen zu können (überlegt, autonom und wissensbefähigt), sodass sie ihre Lebensqualität verbessern können, ohne andere in ihrer Lebensqualität zu beschränken.

Furlonger erarbeitet auch die Felder der Bildung, die relevant sind, um Lebensqualität zu ermöglichen:

  1. Sprach-, Kommunikations- und Lernkompetenz.
  2. Wissenschaft von Natur und Technologie, die Verständnis der zugrundeliegenden Faktoren unserer Leben bildet inklusive der Wissenschaftstheorie, wie derartige Erkenntnisse gewonnen werden.
  3. Alles relevante Wissen, um Entscheidungen im globalen Nachhaltigkeitskontext treffen zu können.
  4. Vorurteilsfreie Bildung zu menschlichen Gesellschaften auf der Welt inklusive Kulturdifferenzen, Formen der nationalen Staatsorganisation und internationalen Eingliederung und Unterschiede der Lebensführung, physikalischen Umgebung und dem Umgang mit besonderen Herausforderungen. Ziel ist Entscheidungen im globalen sozialen Kontext treffen zu können.
  5. Unparteiische Bildung zur eigenen Nation aus sozialer, physischer und historischer Perspektive.
  6. Verständnis von Moral, Werten und menschlicher Bewusstheit (menschenbezogenes Wissen) aus Perspektive relevanter Forschung, wie Ethik, Psychologie und Neurophysiologie.
  7. Bildung zu Logik, systemischem Denken und Entscheidungsfindung mit Befähigung Offenheit mit kritischem Denken zu balancieren.
  8. Bildung zu menschlichen Beziehungen.
  9. Wissen und Fähigkeiten, um das Leben und die Karriere managen zu können.
  10. Bildung in Kunst und Sport im Kontext sozialer Kompetenz, Begeisterung und Stimulation sowie der Erhaltung physischer und mentaler Gesundheit.
  11. Anleitung zu bürgerschaftlichem Engagement in Politik und sozialen Belangen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene inklusive motivationaler Aspekte.
  12. Wissen um die intendierte Verfassung und was die zugehörigen Regeln bedeuten.

Kritik

Bildungskonzeptionen sind nicht mein Kompetenzkreis, aber aus subjektiver Erfahrung halte ich insbesondere Wissen um Recht, Menschsein und kulturelle, wie erkenntnistheoretische Wahrnehmungs- und Verhaltensunterschiede für zu wenig durchgängig vermittelt. Im Übrigen ist Bildung ein Prozess, und damit nach Effektivität, Effizienz und Flexibilität zu gestalten, wobei insbesondere Flexibilität in unseren historisch autoritär geprägten System zu wenig bedacht scheint, um eine intensive Profilbildung in Bezug auf Wissen und Kompetenzen hervorzubringen, die im Kontext der Allgemeinbildung zukunftsgerichtet Arbeitsteilung in Kooperation ermöglicht und dabei die Motivation der Lernenden betont. Ich habe dazu im Artikel Jigsaw-Bildungswesen versucht meine Eindrücke zu reflektieren.

Zentrale Zusammenstellungen meiner wissensbasierten Beschäftigung mit dem Menschsein finden Sie im Abschnitt Ich-Kompetenzen.

Fazit

Dorian Furlonger widmet sich zentralen Grundsätzen einer Konstitution und betrachtet deren Implikationen in den zentralen Gesellschaftsstrukturen: Staatsorganisation / Politik, Wirtschaft und Bildung. Die Ausführungen bleiben nicht auf nationaler Ebene hängen, sondern widmen sich auch der internationalen Gemeinschaft.

In diesem Sinne rückt er den Wert des Universalismus in den Vordergrund – wir sind eine Menschheit auf einem Planeten. Diese fundamentale Wahrheit möchte er in unseren zentralen Strukturen global wiederfinden. Deswegen sollten die Bürger der Nationen ihre Erwartung an die Politik erhöhen und sich selbst konstruktiv und mitmenschlich im Sinne höchster Lebensqualität für alle einbringen.

Eine interessante Diskussion scheint mir die Verständigung zwischen Menschen, die einen Wert zugunsten von Macht entwickelt haben mit Menschen, denen Macht eher wenig motivierende Kraft gibt, da mir der Eindruck entstanden ist, dass letztere auf eine “Macht des Sozialsinns” setzen, deren Relevanz für machtorientierte Menschen vielleicht der Verständigung bedarf. Dies scheint mir eine interessante Fragestellung, die offen geblieben ist.

Anmerkung

Das knapp gehaltene Buch von Dorian Furlonger ist in diesem Artikel in den wesentlichen Aussagen erfasst. Gleichwohl erzeugen die Darstellungen von Furlonger vielschichtige Details über Zusammenhänge, Motivation und Interaktion der Prinzipien und Regeln, die hier nicht abgebildet werden können uns sollen. Ich kann das kurze Buch empfehlen. Schade ist lediglich, dass das Buch ohne Würdigung von zum Teil Lebensleistungen von Forschern durch Referenzierung auskommt, und sich damit etwas der wissenschaftlichen Gemeinschaft entzieht.

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Sozialer Frieden

Wir sind auf einem Pfad zunehmender Radikalisierung und vermissen strukturelle Eingriffe der Politik – Das Herumdoktoren an Symptomen löst die Probleme nicht dauerhaft. Sämtliche Probleme stauen sich an, wobei uns die Zeit ausgeht.

Klar, sind sorgfältige Analysen und bedachtes Vorgehen wichtig, aber es fehlt an Erarbeitung von Vision – Auf-Sicht-Fahren anstatt Prävention bezeugt Überforderung. Die meisten Menschen – mit ihren Themen im Auge – setzen sich für Insellösungen und Gesinnungen ein. Was wäre ein Gesamtkonzept und wie können wir uns auf die strukturellen Hebel konzentrieren, anstatt uns mit Randthemen zu überfordern?

Als Student des Wirtschaftsingenieurwesens wurde auch ich bombadiert mit Problemen, Verschwörungstheorien, Lösungsansätzen, Ideologien und Anfeindungen. Zusätzlich wurde ich ausgebildet. Es entstand ein riesen Berg an Aufgaben, den es zu bedenken galt, soll Klarheit, was wirklich wichtig ist, erzeugt werden. Der Umgang war hochgradig emotionsbeladen und konfliktär insbesondere aufgrund der Radikalisierung im linken und im rechten Spektrum. Konstruktiver und gemeinschaftlich-kooperativer Austausch war kaum möglich, während kämpferische Anfeindung, Abwertung und Agression mir entgegentrat – manche Gemeinschaft war schlichtweg eingebrochen.

So geht es nicht! Wir können uns in dieser Gesellschaft nicht in Filterblasen emotionalisieren lassen, deren Materie wir nicht wirklich verstehen, weil wir nicht darin ausgebildet sind, um die Experten zu attackieren, die uns erklären wollen, was übersehen wurde bzw. wichtig ist! Professionelles Konfliktmanagement bedeutet die Perspektiven der anderen zu verarbeiten, nicht andere zu bekämpfen (vgl. Konfliktmanagement nach Gerhard Schwarz).

Wir müssen die Themen systematisch bearbeiten, wir müssen uns Hilfe suchen, wir müssen zusammenhalten, wollen wir den Überblick behalten und für die Zukunft gewappnet sein – Es brauch Anstand und anständige Diskussionen. Es braucht bewusste Selektion von Quellen und Einarbeitung in die Materie – Filterblasen müssen selbstständig zum Platzen gebracht werden.

Dieser Artikel fasst die Argumentation existenter Probleme im Wirtschaftsbereich unserer Zeit zusammen, die mir bekannt sind, und deutet auf Lösungen entsprechend der politischen Gesinnung. In Bezug auf Wirtschaftspolitik, die unsere alltäglichen Rahmenbedingungen prägt, und dadurch enormen Einfluss auf unsere Kultur hat und hatte, werden die zentralen Hebel herausgearbeitet, an denen politische Parteien arbeiten würden, hätten sie meinen Wissensstand. An diesen kritischen Entscheidungshebeln sollte der politische Diskurs zur Wirtschaftspolitik meines Erachtens nach stattfinden, und dass sollte die Öffentlichkeit – Sie werter Mitbürger – einfordern.

Selbstverständlich bin ich nicht das Maß der Dinge, aber ich bin in der Tat hochkarätig ausgebildet und habe viel Zeit investiert, um dieses Konfliktmanagement der Wirtschaftspolitik zu erarbeiten. Ich komme so zum Ergebnis, dass es vernünftig von Ihnen wäre diese Arbeitsleistung mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu lesen.

Sollten Sie feststellen, dass ein verlinkter Artikel zu einem Thema existiert, das Ihnen bekannt vorkommt, würde dieser Artikel entweder zentrales Wissen von Experten zusammenfassen, eine Lösungsmöglichkeit vorstellen oder die Perspektiven in Bezug auf einen Konflikt diskutieren. Diese Beiträge verändern Filterblasen, weil Sie insbesondere alternative Perspektiven einbringen.

Von zentraler Bedeutung für jeden deutschen Bürger sind z. B. die wissensbildenden Artikel, die Kompetenzen in Bezug auf Emotionen, Positives Denken und Reflektion erläutern bzw. zusammenfassen – dies sind Inhalte, die seit Dekaden debattiert werden, um Sie in unsere Schulbildung aufzunehmen, weil sie fehlen. Es handelt sich um zentrale Ich-Kompetenzen eines jeden Menschen und sie führen zu mehr Gemühtsruhe und Zufriedenheit.

In diesem Sinne wünsche ich viel Bereicherung beim Lesen des nach politischen Parteien gegliedert dargestellten Gesamtkonzepts zentraler Lösungsmöglichkeiten für gegenwärtige Probleme, zu denen ich aufgrund meiner universitären Ausbildung etwas beitragen kann. Die Erörterung dieser Themen in politischen Parteien, würde eine kooperative Wirtschaftsvision hervorbringen.

Linke

Bei zunehmender Vermögenskonzentration, Steuervermeidung durch Reiche und Konzerne und das prekäre Hartz-IV-System ist die Wut bzw. Trauer verständlich. Wir verlieren ein Gefühl von Fairness und wenden uns wütend gegen die verantwortlichen. In einer repräsentativen Demokratie können jedoch nur Kompromisse oder Konsenslösungen durch den Gesetzgeber abgestimmt werden. An dieser Stelle versuche ich mit Gemütsruhe (vgl. Positives Denken, kontrafaktisches Schlussfolgern und Emotionale Intelligenz) zu helfen, soweit mir das möglich ist.

Das zentrale Thema der Linke scheint mir soziale Nachhaltigkeit zu sein. Die Lösung des marxistischen Arbeits-Kapital-Konflikt dürfte wohl eine Begrenzung der Shareholder-Forderungen sein (vgl. Nachhaltiger Kapitalmarkt). Dieser Lösungsansatz erfordert jedoch internationale Kooperation (Kooperationsmanagement) auf UN-Ebene. Eine nationale Lösung im Alleingang würde Deutschland zurückwerfen, weil Finanzierung versiegen würde. Dieser Schritt reduziert das Rendite-Interesse an Einflussnahme auf die Geschäftsführung. In Bezug auf die Geschäftsführung, aber auch Vermögensgesellschaften findet eine wissenschaftliche Diskussion zu Verantwortung statt (vgl. Corporate Social Responsibility und the ethical capitalist), die insbesondere Verantwortung von Führung und Staat verortet.

Als Konsumenten und Bürger können wir durch bewusstes Einkaufen Einfluss auf soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit nehmen. OptEcoBuy würde uns helfen unsere persönlichen Vorstellungen zur Geltung zu bringen, indem wir Produkte untersuchen und bewerten lassen, sodass uns Produkte entsprechend unserer Vorlieben präsentiert werden (sog. Transparenznudging). Unternehmen, die besonders sozial nachhaltig handeln könnten so unterstützt werden. Das können wir tun!

Vielleicht sollten wir auch eine Diskussion zu verantwortlichem Erbe führen, die eventuell in einer Konkretisierung des Verfassungsgrundsatz, Eigentum verpflichtet führen könnte (vgl. Finanzsystem). Nach meiner Vorstellung könnte soziale Verantwortung im Erbe viel soziale Nachhaltigkeit bewirken, wie z. B. mehr Chancengerechtigkeit durch Förderung von Hartz-IV-Kindern durch Stiftungen.

Die aktuelle Debatte um Hartz-IV, den Mindestlohn und bedingungslose Grundeinkommen betrachten nicht den vollständigen Lösungsraum und die internationalen Zusammenhänge. Anstöße liefern die folgenden Artikel: 1. Utilitismus zum Thema Jobverlust durch Digitalisierung und Zwischenlösung zwischen Kapitalismus und Sozialismus, 2. Wohlstandskopplung von Hartz-IV (Gerechtigkeit – eine Beschwerde) zum Thema Wachstum von Grundeinkommen und 3. Vorschläge für bessere Arbeitsvermittlung (Arbeitsvermittlung 4.0).

In Bezug auf wahrgenommene Medienkritik (Lügenpresse) habe ich einen Lösungsansatz erarbeitet, der vielleicht interessant wäre: Global Consciousness.

Soziale Nachhaltigkeit können wir alle durch OptEcoBuy fördern. Eine Lösung für Probleme mit dem Shareholder Value liegt im übrigen noch im Raum von nachhaltigem Kapitalmarkt, Corporate Social Responsibility, ethischen Kapitalisten zur Förderung der Leistungsgerechtigkeit und vernünftiger Vermögensanlage im Finanzsystem. Hartz-IV ist in der Tat ein internationales Thema und im Kontext der Digitalisierung aktueller denn je. Global Consciousness wäre eventuell eine Nachrichtenagentur des Volkes.

Grüne

In meiner Ausbildung wurde das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere das globale Problem der Erhaltung unseres Planeten und Gleichberechtigung von Frauen thematisiert. Mit Freude habe ich festgestellt, dass das aktuelle populärwissenschaftliche Buch Doughnut Economics meine intellektuelle wirtschaftswissenschaftlich-psychologisch-nachhaltige Reise prägnant zusammenfasst, sodass ich feststellen durfte, dass ich daran gearbeitet habe entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

Für verantwortungsvolle Konsumenten erzeugt der nachhaltige Konsum, der durch Expertengutachten unterstützt wird (Transparenz), nach dem Konzept von OptEcoBuy erfolgreiche nachhaltige Unternehmen. Weiterhin kann die Nachhaltigkeit durch einen internationalen Ansatz (Nachhaltiger Kapitalmarkt) aber auch interessengerichtete Vermögensanlage (Finanzsystem) gefördert werden. Auch die Option einer CO2-Steuer ist relevant. Das globale Thema der Konvergenz, das sich insbesondere gegen Armut richtet, kann eventuell durch Aufbau von Wirtschaftsregionen bottom-up oder top-down gelöst werden. Der Artikel Herstellung von Konvergenz legt die Formeln dar und könnte eventuell durchsimuliert werden, um das Konzept zu prüfen – dies kann ich mangels Daten nicht leisten.

Neben diesen ökonomisch wirksamen Maßnahmen kann an die Verantwortung der Entscheidungsträger appelliert werden. Der Artikel Corporate Social Responsibility verortet die Verantwortlichkeiten und fördert das europäische Kulturgut des Ehrbaren Kaufmanns zutage. Weiterhin habe ich das Buch the ethical capitalist kritisch kommentiert, dass sich auf den Ehrbaren Kaufmann in modernem Verständnis bezieht.

Neben Maßnahmen habe ich mich auch mit Recycling und Logistik vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit beschäftigt. Diese Visionen erzeugen im Zusammenhang mit Digitalisierungsthemen (Utilitismus, Unternehmenskonzeptionen, Wissensmanagement, Strategische Planung) Vorstellungen der Ressourcenzusammenhänge und Arbeit in der Zukunft.

In Bezug auf Beziehungen im mitmenschlichen sozialen System habe ich Themen der Gemütsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz und Reflektion) zusammengetragen, die im Bildungswesen zu fehlen scheinen. Zum Bildungswesen habe ich einen Vorschlag formuliert (Jigsaw-Bildungswesen). Kommt nun noch eine kritische Reflektion der Integration dazu, sollte ein Ansatz für individuelle Förderung von Beziehungen hervortreten, der auch in Unternehmen förderlich sein könnte.

OptEcoBuy braucht eine Community von Gutachtern. Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, die ich betrachtet habe sind: Nachhaltiger Kapitalmarkt, Finanzsystem, Herstellung von Konvergenz und CO2-Steuer. In Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen insbesondere auch in Unternehmen habe ich Verantwortung (Corporate Social Responsibility, the ethical Capitalist), Gemühtsruhe (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion), Kooperationsmanagement und Konfliktmanagement zusammengetragen. In Bezug auf Vorurteile habe ich reflektiert, wie ich Integration verstehen könnte und ein modernes Bildungswesen konzeptioniert, dass die aktuelle sozialpsychologische Forschung integriert.

Parteien der Mitte, insbesondere CDU

Von zentraler Bedeutung der Regierungsarbeit waren für mich der Brutlandbericht und der Neoliberalismus. In Bezug auf den Brutlandbericht komme ich nach reiflicher Überlegung in wissenschaftlichem Vorgehen zum Ergebnis, dass wir vor allem Transparenzregulierung oder Marktlösungen, wie OptEcoBuy (Transparenznudging) benötigen (Vgl auch die Erörterung im Artikel CO2-Steuer). Zur Transparenzregulierung beziehe ich Stellung in den Artikeln Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist und Finanzsystem.

Das neoliberale Wirtschaftskonzept ist irritierend, insbesondere im Artikel the ethical capitalist werden einige Probleme erörtert, wie auch im Buch Doughnut Economics. Auf Grund eigener Betroffenheit (Hartz-IV) und aktueller Debatten zu Mindestlohn und Grundeinkommen habe ich einige übersehene Aspekte der Debatte betrachtet (Arbeitsvermittlung 4.0, Gerechtigkeit – eine Beschwerde). Letzterer Artikel war etwas emotional und verängstigt geprägt, sodass ich nochmal reflektiert habe, wie eine “Vermögenselite” im Finanzsystem zu verorten sei. Wesentliche Verortung von Verantwortung, und damit auch Regulierung erörtert der Artikel Corporate Social Responsibility. In Bezug auf Konjunkturpolitik wurde festgestellt, dass dem Finanzministerium eventuell ein budgetbestimmender Regler für flexible Konjunkturbudgets (Konjunkturregelung) nützlich sein könnte.

In Bezug auf die Migrationsdebatte bin ich von unseren Medien ebenfalls irritiert. Ich komme z. B. zur Einschätzung, dass Migranten ohne deutsche Sprachkompetenz schlicht und ergreifend in Wohnsiedlungen als Hausfrau / Hausmann leben dürften, die für Migranten mangels streuendem Wohnbau entstanden sein dürften. Meine Erfahrung mit Migranten ist angenehm. So stehe ich dem von den Medien präsentierten Toleranzansatz kritisch gegenüber und habe versucht mein Gefühl mal zu modellieren (Integration).

Zunehmende Vorurteile gegenüber Migranten und Asylanten erscheinen mir Medienverschuldet und könnten durch moderne Bildungslösungen und Medienkonzepte eventuell positiv beeinflusst werden. Hierbei handelt es sich aber nur begrenzt um meinen Kompetenzkreis.

Insbesondere auch für die Probleme der Arbeit in Ostdeutschland könnte der internationale Ansatz Herstellung von Konvergenz interessant sein. In Bezug auf Digitalisierung fängt folgendes Konzept den Worst-Case auf: Utilitismus.

Zu den Nachhaltigkeitsthemen der Ressourcen und einer zentralen deutschen Wirtschaftsstruktur, der Automobilbranche zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft Visionen auf. Hierbei geht es insbesondere um regenerative Energien, Kreislaufwirtschaft und erwartete Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie.

Nachhaltigkeitspolitik erfordert m. E. eine Entscheidung für Lösungen, wie OptEcoBuy und, wenn diese nicht die gewünschten Resultate erbringt, Transparenzregulierung (Corporate Social Responsibility, the ethical capitalist, Finanzsystem) oder sogar harte Regulierung, wie eine CO2-Steuer. Migrationspolitik könnte Bildungspolitik und / oder Medienpolitik bedeuten. Eine wirtschaftliche Lösung für zentrale Probleme – ohne internationales Steuerrecht, indem ich nicht bewandert bin – wird in den Artikeln Herstellung von Konvergenz, Nachhaltiger Kapitalmarkt und Utilitismus konturiert. Kritische Entwicklungen für Deutschland zeigen die Artikel Recyclingideen und Logistik der Zukunft auf.

AfD

Meines bescheidenen Wissens wurde die AfD aus Wirtschaftsperspektive vor allem mit von Professoren geäußerten herausfordernden Zusammenhängen in der europäischen Währungsunion vor dem Hintergrund der verstärkten Unterstützung der GIIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) durch Leistungen deutscher Steuerzahler gegründet. Zu diesen Zusammenhängen kann ich einen kleinen Beitrag leisten.

In der Tat sind Währungsunionen in denen es zu sogenannten Brain Drain, also Abwanderung von qualifizierter Arbeit kommt (z. B. Ostdeutschland und Griechenland) von Spannungen geprägt, da sich in den Ankunftsländern Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Herkunftsländer ihre besonders innovativen Arbeitskräfte verlieren. In Bezug auf diese Dynamik habe ich nach einem Konzept gesucht, dass durch besonders sparsame, aber wirksame Investitionen in Herkunftsländern z. B. Transferleistungen Deutschlands und zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitmarkt ausbalanciert. Die Lösung erfolgt bottom-up oder top-down (UN) durch Reaktion auf folgende mathematische Modelle (vgl. Herstellung von Konvergenz).

Dieses Modell legt nahe, dass zwischen der unter Ökonomen in Bezug auf Zölle (nationale Wirtschaftslösung) und Globalisierung bevorzugten Globalisierung (wohlstandsförderlich) eine Lösung liegen könnte, die die Eigenschaft hat ein Optimum aus Einkommenseffekten und Handelseffekten zu bilden. Das entspräche grob variablen Grenzen für den Handel, die sich wahrscheinlich nicht mit nationalen Grenzen decken.

Dieser Ansatz löst eventuell Brain Drain und wirtschaftliche Fluchtursachen und mindert so die Einwanderung. Mir ist jedoch nicht transparent, ob Deutschland nicht von kulturellem Austausch und, die Demographie ausgleichenden, Einwanderern letztlich profitiert. Ethnische Feindseeligkeit jedoch richtet sich gegen ethnische Gruppen, die aus Individuen bestehen. Wenn ich versuche Integration, die wir ja letztlich auch kennen, weil wir nach Anerkennung von anderen streben, nach meinem Wissen zu erfassen, komme ich zu folgender vorläufiger Einschätzung: Integration. Wenn das für sie ein emotionales Thema ist, möchte ich darum bitten, Gemütsruhe zu bewahren (Positives Denken, Emotionale Intelligenz, Reflektion).

In der komplexen Debatte um die europäische Währungsunion und Flüchtlinge kann der Ansatz Herstellung von Konvergenz eventuell einen Beitrag leisten. In Bezug auf Migranten habe ich positive Erfahrungen mit Individuen gesammelt und würde einen vernünftigen Integrationsansatz (Integration) so zur Diskussion vorlegen.

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