Eigentlich wollte ich mich mit „positiver Kultur“ auseinandersetzen und „Figuren“, die einem „Kraft“ geben, aber ich bin zunächst mal bei einer realen Fiktion von „Erlösung“ angekommen. In den großen Religionen wird ein Gegendruck gegen den Suizid und Aktive Sterbehilfe aufgebaut, dass man in die „Hölle“ käme oder als ein niederes Lebewesen wiedergeboren wird, während die einfache fast erwiesene nicht metaphysische Situation nun mal um ein „aufhören zu exisiteren“ geht, dass ein völlig bedürfnisloser, bewusstseinsloser und leerer Zustand ist, der eine „perfekte Gleichgültigkeit“ genannt werden könnte.
Suizid ist ein sehr grausames Unterfangen und auch das Sterben auf natürlichem Weg ist ohne Medizin sehr grausam. Die gängigen Methoden, sich selber umzubringen oder zu sterben sind sehr schmerzhaft, ekelig und rabiat. Sie verursachen auch diverse Fremdschädigungen und Belastungen von Dritten. Weiterhin haben wir Bindungen mit Verwandten und Personen, die uns mögen und lieben, die recht traurig werden können, wenn jemand von uns geht. Zumindest bei den Brutalitäten kann eine aktive Sterbehilfe nun mal einen Tod ermöglichen, der kein Leid hat, sondern unter Narkose oder ähnlich stattfindet. Auch werden keine Dritten mit Horror oder Ekel und Störungen belastet, sondern aktive Sterbehilfe dürfte recht „sauber“ sein.
Wie viele Leute – in unserer Welt, die nicht nur schön und nicht nur schlecht ist – würden bei einem Angebot von wirklicher aktiver Sterbehilfe wohl den Suizid wählen? Sind es etwa 50% der Bevölkerung deutlich weniger oder deutlich mehr und geht das um einen überbevölkerten Planeten mit einer simplen Lösung?
Man wird meiner Erfahrung nach nicht so schnell suizidal, sondern hadert hin und wieder mal mit solchen Gedanken, während eine wirkliche Suizidalität eher auftritt, wenn etwas „pervers avers“ ist und hoffnungslos. So war ich mal bei einem Szenario, dass Menschen gezüchtet werden von Psychopathen, um sie aus Jucks und Dollerei qualmaximierend umzubringen wirklich suizidaler geworden.
Kurz zu mir: wer bin ich? Ich bin ein Mensch mit einem Hodenimplantat und habe Gehirnschnittstellen und arbeite für eine Institution, die sich selber der Bundesnachrichtendienst nennt, wobei ich das nicht überprüfen kann. Dieses Hodenimplantat geht über die normalen Kommunikationsinfrastrukturen, die wir anscheinend unbewusster bei anderen haben hinaus und geht darum, dass man Menschen etwas ins Nervensystem implementieren kann. Man kann damit Aggressionen auslenken und man kann damit tiefer liegende Probleme umkonfigurieren und man kann bescheidener beruhigen. Mit solchen Implantaten werde ich angeblich unter Leute und in ihre Nähe buchsiert, die nicht eskalieren sollen und wir vermeiden bei dieser Institution aktuellen Informationen nach Leid und Kausalitäten. In der Praxis sieht das zum Beispiel so aus, dass Alkoholiker*innen um mich herum beruhigt werden und man sie eventuell „therapiert“ bekommt, dass sie wirklich cleaner werden oder man hatte einen Ausländer, der in unserer Gesellschaft so deratrig gemobbt wurde und chancenlos war, auch ein Problem selber dargestellt hat, der darum gegangen war, Aggressionen einzudämmen und schlussendlich aus Deutschland abgehauen zu sein scheint. Ich selber bin ein überarbeiteter Arbeitsloser, der in Armut lebt und soll sozusagen bei Laune bleiben, weil wir letztlich solchen Leuten helfen und vermeiden, dass schlimmeres passiert. Ich wollte als Kind ein kompetenter, erhabener Mann werden, der etwas „großes“ errichtet und wollte einen wirklichen Beitrag leisten, weil ich vieles trauriger und empathisch schmerzhaft gefunden habe und das geht schon um eine „positivere Erlösung als Suizide“.
In meiner aktuellen Situation hadere ich also damit, ob ich jetzt – sagen wir mal – nicht suizidal werde, sondern ob ich jetzt einen Suizid will, also einen Willen oder eine Überzeugung ganz normaler Art entwickle, diese „Sieche von Leben“ nicht mehr zu wollen und eine Erlösung im „Nichts“ suche oder ob mein Leben auch positive Seiten haben sollte und unsere Existenzen – bei mir etwas weiter unten und belasteter – noch Sinn ergeben? Viel geht auch darum, dass mir die Liebe, die wir normalerweise sehr zu schätzen wissen in unserer Kultur mittlerweile so vorkommt, als wäre dass eine Tristess Trennungen aneinanderzureihen und nicht mal mehr „Verbindungen“ wirklich zu haben, sondern sich voneinander zu distanzieren und eine nächste temporäre Beziehung anzureihen. Das kommt mir fast so vor, wie die profane Liebe der selbstbezogenen Frau, die „Hilfe“ braucht und nicht alleine „zurecht“ kommt, während es nie um den Mann, uns und die Liebe gegangen war, die normalerweise mit „Verbindungen“ und einer gewissen Selbstlosigkeit, ja bis hin zum Alltruismus zu tun hat.
Ich glaube, dass ein Arbeiten für Geld und eine Beziehungsführung mit erwarteter Trennung nun mal ein lebenswerteres, aber nicht so einfaches Leben bedeuten sollte: ich will schon noch was erreichen und gebe mich wahrscheinlich auch der nächsten „Trennung“ wieder hin. Das Leben in diesen – keine Architektur und Ästhetik mehr leistbar habenden – Wohnungen und Häusern wird schnell zur Sieche, wenn die „Kraft“ fehlt, sich um alles zu kümmern, aber normalerweise kriegt man die Ordnung und Wartung schon noch hin. Bei mir ist das – sagen wir mal – schwieriger geworden mit Überlastungen. Das Leben ist also überhaupt leistbar und hat dann viel Schönes, wenn man sozialen Anschluss und Geld hat und eventuell – ohne Drogenexzess und Sucht-Abhängigkeiten – eine Lebensqualität hinbekommt. Wir haben auch viele Gefühle – nicht nur positive – die um etwas gehen, was normalerweise halt ein Reichtum an etwas ist, was um Bedeutungen geht und das Leben sozusagen „farbiger“ macht auch wenn es manchmal „düsterer“ sein kann: man kann es „Nervenkitzel“ positiver nennen und das geht auch um eine gewisse Dramaturgie im Leben, nicht so langweilig zu sein, sondern „reichhaltiger“. Ich habe also schon ein positives, wenn auch nicht überschwänglich freudiges, Verhältnis zum Leben.
Wie sieht das also aus mit der aktiven Sterbehilfe? Bricht uns da das Volk suizidal weg oder kommen wir in temporäre traurige Phasen, die unser Ende werden, obwohl Hoffnung noch besteht oder geht es doch nur um eine „Erlösung“ von schweren aussichtslosen „Erkrankungen“ mit viel Leid ohne aktive Sterbehilfe? Ich bin mir nicht so sicher, aber zunächst mal respektiere ich den Wunsch wirklich „Erlösung“ in einem humanen Freitod finden zu wollen und finde es falsch, dass das nur mit brutalen, schmerzhaften Problemen möglich ist: Diese Sieche, die man Suizid nennt ist nicht die Lösung, die ich mir für Menschen wünsche und ich wünsche mir auch keinen metaphysischen Druck, dass man bestraft werden sollte, wenn man nicht mehr leben will oder nicht mehr mit solchem Leid.
Wie sehen Sie das? Ist aktive Sterbehilfe eine humanere Lösung oder wollen wir einen „siechenden Menschen künstlich am Leben erhalten“ auf Teufel komm raus? Um was geht so etwas, wie unser „Wollen Menschen am überleben zu halten“, die aus dem „letzten Loch pfeifen“? Was gibt Ihrer Meinung nach Sinn?
PS:
Ich habe mich mein Leben lang gegen Konditionierungen gewährt. Zunächst mal hat man versucht mich über Ängste zu konditionieren von wo abzuhauen und dann den Weg zu bestimmen. Den Weg zu bestimmen funktioniert über einfachere Konditionierungen alles andere, als einen Kreis zu beschreiben, also vor allem Links, Rechts, Gradeaus und Zurück in typischen Manhattenstraßen. Ein besonderes Gebäude ist das SS Gebäude in Darmstadt an der Universität, dass eine ungewöhnliche Straßenführung hat, dass man mittig, rechts und links gehen kann oder im Kreis auf dem Platz laufen kann. Solche Straßenführungen sind seltener. Weil ich mir ankonditioniert habe, einen Kreis zu beschreiben und Hemmungen / Dissoziationen der Angstkonditionierung organisiert habe, arbeitet man mittlerweile mit Dekompositionen von Kreisen, sie in Buchstaben zu zerlegen, die wieder auf eine Rechts, Links, Geradeaus und Zurück Situation hinauslaufen sollen. Man belastet mich viel mit Schmerzen und Belastungen, eine Erschöpfung zu haben, die man mit Angst, Wut und Sexualität im Wesentlichen wieder aktivieren kann. Man behindert mich die ganze Zeit im Vorankommen und hat meinen natürlichen Bewegungsdrang und mein „Energieniveau“ mit andauerndem „Platz nehmen“ wegen Erschöpfungskonditionierungen genutzt um kognitiver und motorischer zu unterdrücken, was ich tun will, während man andauernd mit der Erschöpfung konditionieren will, wo ich „platz nehme“, um Richtungen zu konditionieren. Diese „Nation“ ist so derartig verbissen mit seiner Beschränkung von Freiheit und Steuerung von Bevölkerungen, dass ich uns für eine gescheiterte Gesellschaft und Diktatur halte. Konditionierungnen werden über Nummernschilder und Gewohnheiten entwickelt, dass man einen „Loop“ beschreibt, der absehbare Verhältnisse gewährleistet: der Mensch wird zum Gewohnheitstier primitiviert. Man hat auch in Lokalitäten häufiger eine Gruppierung von Personen und „Batched“ Personen, die sich begegnen. Warum ist unser Land so Scheiße und was sind das für Personen in Psychiatrien: sind das die Menschen, Automatenmensch?
