Mein Bezug zu gängigeren Massenmedien ist ein reservierterer: ich habe kaum die Zeit und das Budget, um kapitalistische Medien zu lesen, weil ich mich eher an Fachbücher halte. Ich halte die meisten Medien (Zeitungen) – soweit ich einige wenige Einblicke habe – für indirekte Redeverbote habend. Zum einen sind die zahlenden Kunden nun mal die arbeitenden Personen und die zahlenden Inserenten die Unternehmen unter der Führung von von Eigentümern eingesetzten Geschäftsführungen, die ab einer gewissen Größe auch einen Vorstand und Mitarbeiterbeteiligungen haben. Ist also zum Beispiel das starke fokussieren auf Arbeitslosigkeiten sozusagen das unkritischste Thema aus Perspektive solcher Medien, obwohl zum Beispiel Deutschland sowohl historisch, als auch im internationalen Vergleich recht niedrige strukturelle Arbeitslosigkeit hat?
Diskussion auf einem Blog
Zu Berufsbildern und deren Erhaltung
Ich selber versuche normalerweise eine Diskussion zu führen, wie wir jetzt das Berufsbild und den öffentlichen Diskurs und die Medien staatlicher und privater Art organisiert bekommen, dass an alle gedacht wurde, aber auch Medien funktionieren. Momentane Konfiguration meines Blogs ist eine Paywall im wahrsten Sinne des Wortes Wand, keine Einkommen und Leser mehr zu haben, die um eine Vermeidung von Konkurrenzen für solche Berufszweige, wie Journalisten*innen geht und auch darum geht, normalerweise etwas zu erarbeiten, wofür ich auch zu entlohnen währe. Ich biete kostenlose Artikel an, die um eher minderwertige Beiträge gehen oder Beiträge, die wirklich um öffentlichen Diskurs gehen, die nicht dem einzelnen Leser oder einer Organisation Nutzen bringen, sondern im Interesse der Allgemeinheit sein sollen.
Ich diskutiere normalerweise eine Finanzierung von arbeitenden Kulturschaffenden über staatliche Steuern oder Abgaben, die aber unabhängig von kapitalistischen und staatlichen Manipulationen bleiben sollen und das auch in Bezug auf bereitgestellte Social Media Infrastrukturen mit anerkannten Algorithmen: ich versuche sozusagen die Bürgerschaft zum Auftraggeber der Medien zu machen in einer Situation, in der wir staatliche und kommerzielle Medien haben.
Zu Demokratisierungen und öffentlichem Diskurs
Weiterhin gibt es Positionen, dass öffentlicher Diskurs eine Bürgerpflicht ist, der verantwortliche Personen nachkommen, die sich mit neuen digitalen Technologien demokratisiert und bei der wir sozusagen einen „Bürger*innen-Blog“ haben sollten, der öffentlich zugänglich für jedermann und jede Frau sein sollte unabhängig von Einkommen und auch international und auch mit Jugendschutz bzw. journalistischen Privilegien in Bezug auf Jugendschutz, der normalerweise eine Art Gesellschaftenvertrag ist, dass möglichst alle auch ordentlich mitarbeiten.
Zu Problemen, kaum Reichweiten erzielen zu können
Ich bin kein normaler Autor, sondern im Wesentlichen Ökonom und richte mich normalerweise an eine allgemeinere und nischenartige Leserschaft, die um etwas geht, was normalerweise dazu dient Armut zu reduzieren, Wirtschaft zu regulieren und im Sinne des Wohlstands gerechter Art für möglichst alle geht mit einem zentraleren Zusammenhang zum einen Verteilungsgerechtigkeit zum anderen aber auch Leistungsgerechtigkeit zu haben und ein Versorgungssystem funktionierender Art zu erarbeiten. Das geht uns häufiger alle an, ist aber faktischer eher eine Bildungsdomäne / -Nische und gehört mehr zu den Theoriearbeiten einiger weniger viel mit Staatenbezügen. Ich erreiche, soweit ich es mitbekommen kann weder ein Fachpublikum, noch eine Bildungsbürgerschaft, noch einen Staat und auch keine für Nutzen zahlungsbereiten Kunden, sondern bin im Kontext der Medienlandschaft und Suchmaschinen sowie anderem Social Media nicht von Algorithmen verstärkt worden. Normalerweise liefere ich aber keine minderwertigen Leistungen bin aber auch nicht die Manpower und Möglichkeiten von wirklichen Verlagen habend. Ohne Reichweiten kann ich mich nicht wirklich finanzieren, weil Inserenten und auch Förderungen häufiger darum gehen, dass die Förderer auch bekannter werden.
Zu Problemen mit Urheberrechten, Namensrechten und Leistungen
Ursprünglich war dieser Blog komplett kostenlos und war dann aber ausgenommen worden und man war nicht referenziert worden, sondern die Erarbeitungen kursierten ohne erwähnt worden zu sein, was darum gegangen war, auch keine Reichweiten zu erzielen und zum Beispiel die Debatten nicht mitzubekommen, sondern sie anderswo stattfinden gehabt zu haben. Auch sind mir andere Blogger weniger kooperativ vorgekommen, zum Beispiel Stellung zu nehmen, mitzudiskutieren und sich das gegenseitig zuzusenden und sich zu verlinken, sondern der gewöhnlichere Blog ist eine eher selbstbezogene Angelegenheit mit Zensuren von Kommentaren unter Bloggern und einer eher egoistischen Orientierung. Viele Blogger wollen Nutzen aus einem Blog oder haben eine Wettbewerbsorientierung und nur wenige sind wirklich prosoziale dahinter stehende Persönlichkeiten. Die kommerziellen Medien sind normalerweise nicht mehr einzelne Persönlichkeiten, sondern gehen um nicht mehr freie Arbeiten von Berufsjournalisten*innen!?
Medienlandschaft
Kommerzielle Medien sind nicht mehr Diskurse führend, die um Probleme auch gehen, Meinungen aufeinanderprallen zu haben, sondern finden den Buhmann: Arbeitsloser*e. Leser*innen sind nicht so reif und engagiert, sondern brauchen eine Selbstwertbestätigung und Ideologische Vereinfachungen. Kapitalisten und ihre Institutionen sind Interessen mit Finanzmitteln durchsetzend, die das Weltproblem ausblenden.
Staatliche Medien sind eine Staatsposition vertretend und sind häufiger Politik diskutierend, die Staatspositionen sind.
Bürgerschaften, die Blogger sind, sind normalerweise Geld verdienen wollend oder gar nicht wirklich öffentlichen Diskurs organisierend. Bei denen die öffentlichen Diskurs organisieren, geht es häufiger um Ideologien und eigene Interessen und ein Diskurs ist sozusagen nur schein. Und bei ein paar öffentlichen Diskurs organisierenden Bloggern*innen geht es um – sagen wir mal – Orientierungen an Problemen und Lösungen für alle oder engere Gruppierungen. Das Ideal eines von allen getragenen eventuell sogar organisierteren Diskurses, wird kaum erreicht, sondern Blogger*innen die öffentlichen Diskurs organisieren, sind halt Ehrenämter und / oder Ideologen*innen.
Wie kann man also einen wirklichen demokratischen Diskurs organisieren, der auch fair und funktionierend ist und hat dieser überhaupt Leser*innen?
Social Media: Von Trolling bis Ausbeutung
Wirkliche Social Media Algorithmen und Vorgänge kann man kaum beobachten. Was beobachtbar ist, ist dass die Trends häufiger durch Trolling von ein paar Medien zustande kommen, ein Schlagwort zu positionieren und einen RSS-Feed, also eine Nachricht an Leser*innen über neue Artikel zu versenden. Man hat die kommerziellen Aspekte wahrscheinlich um entwendungen von Ideen gehend, um Einflussnahmen auf öffentliche Vorgänge, verkauft Reichweiten, Follower etc. an Institutionen und sogenannte Influencer und hat mit Angelgenheiten zu tun, dass Know-How freier Art algorithmisch auszuwerten, um eigene Medien zu positionieren, die sozusagen die „Crowd“ arbeiten lassen, aber nicht erwähnen. Insgesamt war auch das einer der Gründe, viele Artikel hinter eine Paywall bekommen zu wollen.
Zusammenarbeiten mit einer Bloggerin, die Politikwissenschaftlerin sein sollte
Der Diskurs aktueller Erwartung nach, geht um mehrere Scheidelinien:
- Pro Atomenergie (AfD) versus Nachsorgekosten (CDU) und Umweltschutz (Grüne) sowie Gesundheit (CDU, Grüne etc.): ist Atomenergie wirklich günstige sinnvolle Stromversorgung?
- Immigration hängt mit Kriminalitäten zusammen (AfD) versus Immigration ist hilfreicher wegen Demographien und man braucht Solidaritäten bei Asyl (Andere Parteien): Meine Erfahrungen sind, dass Ausländer in kostengünstigen Wohngemeinschaften viele Probleme mit Hygiene und Recyclingwirtschaft haben, die sie nicht kennen, die für ordentlichere Deutsche Bürger*innen eine Belastung darstellt, die zu Mobbing, aus der Wohnung ekeln und Eskalationen häufiger affektbedingt führt, was für solche Migranten*innen darum geht extrem prekäre Situationen zu haben, andauernd den Wohnsitz nicht stabil zu bekommen, andauernd Eskalationen produziert zu bekommen, dabei arbeiten zu müssen (häufiger unqualifiziert) und normalerweise – in meinem Kontext – zu studieren versuchen, also über das Arbeiten hinaus viel arbeiten zu müssen sowohl an Integrationen als auch an Bildungen.
- Eher linkere Positionen stehen mehr auf der Seite von Arbeitern*innen und zum Teil auch den Systemen der sozialen Sicherungen versus einer Situation vor allem Führungen und Eigentümer für zentraler zu halten (FDP?)
- Technologien, Europa und Kooperation internationaler Art (Volt) versus eher Konservativem (CDU) und eher Nationalistischem (AfD).
- Interner, bei der Linken verstehen wir ökonomischere Auseinandersetzungen zu Kapitalismus und Sozialismus sowie bei einigen zu Digitalisierungen und zum Beispiel Autonomer Grundversorgung und einer neueren Konfiguration.
Diese Diskurse finden wir weniger in Zeitungen und / oder Social Media, sondern wir haben mehrere Diskussionen um Arbeitslosigkeiten und im Social Media eher Pöbeleien, bei denen man eher den Eindruck hat, dass man gar nicht fundierte Positionen hat (Idiotien).
Eigener Diskurs in letzter Zeit
Der eigene Diskurs bzw. das Themenfeld an dem ich in letzter Zeit mehr arbeite, geht um Weltwirtschaft, Nachhaltigkeit zum Beispiel in Bezug auf ärmere Nationen wie zum Beispiel Wasserknappheiten und man betont häufiger die Europäischere Perspektive und zoomt dann auch nach Deutschland bis hin zur Gemeinde. Man kann also von einer föderalistischen Perspektive reden. Dabei war jüngst ein Thema, bei allen solchen großen Themen, noch die Psyche gemanaged zu bekommen und sich auch noch davon abzugrenzen, dass man alleine alles verstehen muss, sondern wir normalerweise versuchen funktionierende Institutionen in arbeitsteiliger und beherrschbarerer Arbeit arbeiten zu haben und nicht alles verstehen, können und erarbeiten müssen.
Zusammenarbeit mit Politikwissenschaftlerin und Bloggerin
„Unser Diskurs geht um eine Ökonomendebatte ob wir jetzt Prioritäten auf uns oder der Welt haben sollten und wie wir uns organisiert bekommen können – sagen wir mal – Verantwortungen noch zu tragen, aber auch Prioritäten zu organisieren, dass jeder an was sinnvollem arbeitet. Man hat viele nationalere Ökonomen erklärt habend, dass es jeder Region darum geht, dass man an seiner Region arbeitet und dann ist an alle Regionen gedacht. Internationalere Ökonomen reden davon, dass solche Regionen ärmerer Art nun mal Bildungen gar nicht haben und viel Hilfen benötigen. Das waren diverse Mitdiskutierende nun mal von Ökonomen so oder so verlangt habend, die auch mit einer Situation zu tun haben, ob wir jetzt international überhaupt kooperieren oder im Wettbewerb zueinander stehen und das war geklärt worden: wir gehen schon noch von Kooperationen aus.“
Fazit
Hat also das Thema Medien momentan Priorität vor den ganzen Debatten?
