Spieltheorie – Nano-Roboter-Gehirnbeeinträchtigung

Bisher lebten wir in einer Zeit, in der Informationstechnik im Verhältnis rechtsgebundener und kooperativer Spieler mit transparenter Strategie gegenüber unkooperativen Spielern letztlich eine Kooperationsforderung in Form von Drohpotential der Zerstörung der Kontrollstrukturen ermöglicht war. Ich möchte diese Strategie als Notwehr-Tit-for-Tat-Strategie bezeichnen.

In Bezug auf das Szenario aufkommender Manipulation menschlichen Handelns und eventueller vollständiger Kontrolle des Gehirns durch Nano-Technologie entsteht deswegen in risikoaversen Optimierungen die Notwendigkeit Handlungsmöglichkeit in der letztlichen Notwehrsituation aufgebaut zu haben.

Insofern Staaten oder andere Instanzen kriminell und soziopathisch vorgehen (Weltherrschaft), entsteht mithin Angriff auf defensiv agierende Instanzen, die eine solche Notwehrlösung vorbereiten (wollen). Derartige Personen oder Instanzen (z. B. war games) die solche Strategien zur Genehmigung vorlegen oder wählen sind in der Debatte um modellierung von Chatbots und ähnlichen zentralen Steuerungsinstanzen von entscheidender Bedeutung. Vor dem Hintergrund dieser Distopie sehe ich die Erkrankung von Frau Prof. Dr. Bohn (Mikromaschinenelemente, TU Darmstadt) im Zweifel als bedenklich an, verfüge jedoch über keine diesbezüglichen Verdachtsmomente.

Diese kritische Erwägung sollte eventuell von einer Open Source Community aufgegriffen werden, um eine Auflösung von Kontrollstrukturen durch Nanotechnologie, die in die Gehirnfunktion eingreifen würde, in der Notwehrsituation zu ermöglichen, da öffentlich bekannte Forscher möglicherweise bedroht oder geschädigt werden würden. Alternativ wäre Personenschutz möglicherweise noch denkbar, dies entzieht sich jedoch meiner Expertise.

Sollte im Endeffekt eine soziopathische Instanz vor Bereitschaft der Notwehrlösung Kontrolle übernehmen, wäre entsprechend der Berücksichtigung menschlicher Interessen – die IT-gestützte Instanzen eventuell abbilden sollten – eine Herrschaft zur Versklavung (Ausbeutung) irrational (Vgl. Glücksländer in Bezug auf materiellen Nutzen). Das bedeutet, dass eine menschliche soziopathisch-machtorientierte Person letztlich eine vernünftige Distribution materiellen Wohlstands einrichten könnte (Weltdiktatur) und würde. Erst, wenn diese Person sadistisch am Leid der Menschen orientiert wäre (Psychopathie) würde sich im Ergebnis Suizidalität – sofern möglich – einstellen. Genau hier könnten aber auch Nanotechnologien einer psychopathischen Person fehlende Gehirnanteile eventuell ersetzen. Ob dies im Interesse einer solchen Person sei, dies zu erforschen, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

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2 Gedanken zu „Spieltheorie – Nano-Roboter-Gehirnbeeinträchtigung“

  1. Einfach gruselig und erschütternd im ersten Moment. Sicher, es mag auch positive Möglichkeiten zur Verwendung geben. Aber diese Kontrolle von außen ist einfach eine Grenze, die mein Verstand nicht gerne überschreitet. Schöner Artikel!

    LG
    Karo

  2. Hallo Karo,

    ist ne spannende Geschichte, wie ich darauf gekommen bin: Ich hab mich mal mit einem Psychiatrieinsassen unterhalten. Der meinte, dass Psychiatrien mit sublimer Kommunikation arbeiten würden, um das parasympathische Nervensystem und die Hirnanhangdryse der Patienten über verbale und motorische Konditionierung ansteuern zu können – völlig abgefahren.

    Geht aber noch weiter; die Zuordnung von Lautsprechern und Mikrophonen zu den Leuten wird über Kontaktmikrophone ermöglicht, die deren Wegrouten erfassen.

    Da habe ich mich dann gefragt, was eigentlich die ultimative Distopie für Gehirnbeeinträchtigung sei :-).

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marius.

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